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Landesvorschriften und Landesrechtsprechung


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Inhalt
Aktuelle Gesamtausgabe
Amtliche Abkürzung:BFSVO
Ausfertigungsdatum:20.07.2017
Gültig ab:01.08.2017
Gültig bis:31.07.2022
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Schleswig-Holstein
Fundstelle:NBl.MBWK.Schl.-H. 2017, 212
Gliederungs-Nr:223-9-216
Landesverordnung über die Berufsfachschule
(Berufsfachschulverordnung - BFSVO)
Vom 20. Juli 2017
Gesamtausgabe in der Gültigkeit vom 01.08.2017 bis 31.07.2022

Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

Aufgrund des § 16 Absatz 1 Satz 2 und des § 126 Absatz 2 des Schulgesetzes (SchulG) vom 24. Januar 2007 (GVOBl. Schl.-H. S. 39, ber. S. 276), zuletzt geändert durch Artikel 4 des Gesetzes vom 14. Dezember 2016 (GVOBl. Schl.-H. S. 999), verordnet das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur:

§ 1
Fachrichtungen

(1) Die Berufsfachschule mit dem Ziel der Vermittlung beruflicher Grundqualifikationen und beruflicher Orientierung gliedert sich in einen einjährigen oder zweijährigen Bildungsgang. Bei Aufnahme in den zweijährigen Bildungsgang stellt der Besuch des einjährigen Bildungsganges dessen Unterstufe dar. Das Ziel des zweijährigen Bildungsganges ist der Erwerb des Mittleren Schulabschlusses.

Es werden folgende Fachrichtungen bestimmt

1.

Nahrung und Gastronomie,

2.

Gesundheit und Ernährung,

3.

Technik,

4.

Wirtschaft.

(2) Für die Berufsfachschule mit dem Ziel einer Berufsausbildung nach der Handwerksordnung wird die Fachrichtung Holztechnik bestimmt.

(3) Für die Berufsfachschule mit dem Ziel einer Berufsausbildung, die nur in Schulen erworben werden kann, werden folgende Fachrichtungen bestimmt

1.

Bautechnik,

2.

Biologie,

3.

Chemie,

4.

Design,

5.

Elektrotechnik,

6.

Energietechnik,

7.

Gestaltungstechnik,

8.

Informationstechnik,

9.

Mathematik,

10.

Medientechnik,

11.

Physik,

12.

Schiffsbetriebstechnik,

13.

Sozialpädagogik,

14.

Sozialwesen,

15.

Sport,

16.

Wirtschaft.


§ 2
Aufnahmevoraussetzungen und Schulleistungsjahre

(1) Aufnahmevoraussetzung für den einjährigen Bildungsgang und die Unterstufe des zweijährigen Bildungsganges nach § 1 Absatz 1 ist der Erste allgemeinbildende Schulabschluss oder ein diesem gleichwertiger Schulabschluss. Englischkenntnisse auf dem Niveau A2 nach dem „Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen: Lernen, lehren, beurteilen1 (GER)“ gemäß der Vereinbarung über Bildungsstandards für den Hauptschulabschluss (Jahrgangsstufe 9) (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 15. Oktober 20042) werden vorausgesetzt. In die Oberstufe des zweijährigen Bildungsganges können Bewerberinnen und Bewerber aufgenommen werden, die

1.

die Unterstufe mit einem Notendurchschnitt von mindestens 3,5 und nicht mehr als einer mangelhaften und keiner ungenügenden Note abgeschlossen haben oder

2.

den Bildungsgang der Berufsschule Ausbildungsvorbereitung Schleswig-Holstein (AV-SH) ein Schulleistungsjahr lang besucht, Zusatzunterricht zum Erwerb des Mittleren Schulabschlusses mit mindestens ausreichenden Noten abgeschlossen sowie einen Notendurchschnitt über alle Noten von mindestens 3,5 und nicht mehr als einer mangelhaften und keiner ungenügenden Note abgeschlossen haben oder

3.

eine abgeschlossene Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) vom 23. März 2005 (BGBl. I S. 931), zuletzt geändert durch Artikel 149 des Gesetzes vom 29. März 2017 (BGBl. I S. 626), der Handwerksordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 24. September 1998 (BGBl. I S. 3074, ber. 2006 S. 2095), zuletzt geändert durch Artikel 104 des Gesetzes vom 29. März 2017 (BGBl. I S. 2143), oder dem Seearbeitsgesetz vom 20. April 2013 (BGBl. I S. 868), zuletzt geändert durch Gesetz vom 22. Dezember 2015 (BGBl. I S. 2569), vorweisen können.

Der Berufsausbildung nach Satz 3 Nummer 3 steht eine nach Bundes- oder Landesrecht vergleichbar geregelte abgeschlossene Ausbildung gleich.

(2) Die Wiederholung des einjährigen Bildungsganges nach Absatz 1 ist durch Beschluss der Klassenkonferenz einmal möglich, wenn diese zu der Auffassung gelangt, dass die Schülerin oder der Schüler durch außerhalb der Schule liegende, besondere Umstände in ihrer oder seiner Lernentwicklung beeinträchtigt gewesen ist und von ihr oder ihm erwartet werden kann, am Ende des Wiederholungsjahres die Voraussetzungen des Absatzes 1 Satz 3 Nummer 1 für eine Aufnahme in die Oberstufe des zweijährigen Bildungsganges zu erreichen; der Beschluss der Klassenkonferenz ist im Zeugnis zu vermerken. Eine Wiederholung ist ausgeschlossen, wenn die Leistungen in mehr als zwei Fächern „mangelhaft“ oder in mehr als einem Fach „ungenügend“ sind. Als Wiederholung gilt auch ein Wechsel der Fachrichtung oder des Schwerpunktes.

(3) Aufnahmevoraussetzung für die Berufsfachschule nach § 1 Absatz 2 ist der Erste allgemeinbildende Schulabschluss oder ein diesem gleichwertiger Schulabschluss. Die Berufsfachschule qualifiziert für eine Tätigkeit in einem Ausbildungsberuf und bereitet auf die Teilnahme an der durch die Handwerksordnung für diesen Beruf vorgeschriebenen Ausbildungsabschlussprüfung vor. Die Dauer des Bildungsganges bestimmt sich nach der Dauer der für diesen Beruf bestimmten Ausbildungszeit.

(4) Aufnahmevoraussetzung für die Berufsfachschule nach § 1 Absatz 3 ist

1.

für die Fachrichtung Sozialwesen (dreijähriger Bildungsgang) der Erste allgemeinbildende Schulabschluss oder ein diesem gleichwertiger Schulabschluss,

2.

im Übrigen der Mittlere Schulabschluss oder ein diesem gleichwertiger Schulabschluss oder die Versetzung in die Oberstufe des achtjährigen gymnasialen Bildungsganges.

Die Bewerberinnen und Bewerber für die Fachrichtungen Sozialpädagogik und Sozialwesen haben ein erweitertes Führungszeugnis vorzulegen, welches nicht älter als drei Monate ist. Wird aus dem Führungszeugnis ersichtlich, dass sie für die angestrebte Ausbildung nicht geeignet sind, ist die Aufnahme abzulehnen. Zusätzlich ist eine Belehrung nach § 43 Infektionsschutzgesetz vom 20. Juli 2000 (BGBl. I S. 1045), zuletzt geändert durch Artikel 4 des Gesetzes vom 18. Juli 2016 (BGBl. I S. 1666), im Verlauf des Bildungsganges vorzunehmen.

(5) Die Berufsfachschule nach § 1 Absatz 3 umfasst zwei Schulleistungsjahre, in der Fachrichtung Sport bei Hinzunahme eines Schwerpunktes drei Schulleistungsjahre. In der Fachrichtung Sozialwesen gibt es einen zweijährigen und einen dreijährigen Bildungsgang. Die Dauer nach Satz 1 und 2 schließt etwaige nach der Stundentafel vorgeschriebene Praxiszeiten ein. Die Berufsfachschule qualifiziert für eine berufliche Tätigkeit, wie sie auch duale Ausbildungsverhältnisse nach dem Berufsbildungsgesetz vorsehen.

(6) Wurde der schulische Abschluss im Ausland erworben, ist für die Berufsfachschule nach § 1 Absatz 1 und 2 der Nachweis deutscher Sprachkenntnisse auf dem Niveau B1, für die Berufsfachschule nach § 1 Absatz 3 der Nachweis deutscher Sprachkenntnisse auf dem Niveau B2 GER vorzulegen.

Fußnoten

1

Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen ist einsehbar im Internet unter www.goethe.de/z/50/commeuro/deindex.htm

2

Die Beschlüsse der KMK sind einsehbar im Internet unter www.kmk.org/themen/berufliche-schulen.html

§ 3
Ausbildungsgänge und Berufsbezeichnung

(1) In der Berufsfachschule nach § 1 Absatz 2 wird in der Fachrichtung Holztechnik der Ausbildungsgang „Holzbildhauerin“ oder „Holzbildhauer“ geführt.

(2) In der Berufsfachschule nach § 1 Absatz 3 werden

1.

in der Fachrichtung Bautechnik der Ausbildungsgang „Bautechnische Assistentin“ oder „Bautechnischer Assistent“,

2.

in der Fachrichtung Biologie der Ausbildungsgang „Biologisch-technische Assistentin“ oder „Biologisch-technischer Assistent“,

3.

in der Fachrichtung Chemie der Ausbildungsgang „Chemisch-technische Assistentin“ oder „Chemisch-technischer Assistent“,

4.

in der Fachrichtung Design der Ausbildungsgang „Designerin“ oder „Designer“,

5.

in der Fachrichtung Elektrotechnik der Ausbildungsgang „Elektrotechnische Assistentin“ oder „Elektrotechnischer Assistent“,

6.

in der Fachrichtung Energietechnik der Ausbildungsgang „Energietechnische Assistentin“ oder „Energietechnischer Assistent“,

7.

in der Fachrichtung Gestaltungstechnik der Ausbildungsgang „Gestaltungstechnische Assistentin“ oder „Gestaltungstechnischer Assistent“,

8.

in der Fachrichtung Informationstechnik der Ausbildungsgang „Informationstechnische Assistentin“ oder „Informationstechnischer Assistent“,

9.

in der Fachrichtung Mathematik der Ausbildungsgang „Mathematisch-technische Assistentin“ oder „Mathematisch-technischer Assistent“,

10.

in der Fachrichtung Medientechnik der Ausbildungsgang „Medientechnische Assistentin“ oder „Medientechnischer Assistent“,

11.

in der Fachrichtung Physik der Ausbildungsgang „Physikalisch-technische Assistentin“ oder „Physikalisch-technischer Assistent“,

12.

in der Fachrichtung Schiffsbetriebstechnik der Ausbildungsgang „Schiffsbetriebstechnische Assistentin“ oder „Schiffsbetriebstechnischer Assistent“,

13.

in der Fachrichtung Sozialpädagogik der Ausbildungsgang „Sozialpädagogische Assistentin“ oder „Sozialpädagogischer Assistent“,

14.

in der Fachrichtung Sozialwesen der Ausbildungsgang „Pflegeassistentin“ oder „Pflegeassistent“,

15.

in der Fachrichtung Sport der Ausbildungsgang „Gymnastiklehrerin“ oder „Gymnastiklehrer“,

16.

in der Fachrichtung Wirtschaft der Ausbildungsgang „Kaufmännische Assistentin“ oder „Kaufmännischer Assistent“

geführt.

(3) Die Schülerinnen und Schüler in den Ausbildungsgängen nach Absatz 2 Nummer 1 bis 16 erwerben mit dem Abschluss die Berechtigung, die Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfte [Ausbildungsgang]“ oder „Staatlich geprüfter [Ausbildungsgang]“ zu führen. Enthält ein Ausbildungsgang Schwerpunkte, ist der gewählte Schwerpunkt der Berufsbezeichnung mit den Worten „mit dem Schwerpunkt“ hinzuzufügen.

§ 4
Praxiszeiten

Praxiszeiten werden wie ein Fach oder ein Lernfeld behandelt und im Zeugnis mit einer Note ausgewiesen.

§ 5
Sperrlernfelder

Für die Versetzung und den Block Ausbildungsleistung (§ 34 Absatz 3, Absatz 4 Nummer 4 Prüfungsverordnung berufsbildende Schulen vom 20. Juli 2017 - NBl. MBWK. Schl.-H. S. 237) in der Berufsfachschule nach § 1 Absatz 3 Nummer 13 und 14 wird bestimmt, dass eine „mangelhaft“ oder „ungenügend“ lautende Note nicht ausgeglichen werden kann

1.

in der Fachrichtung Sozialpädagogik in dem Lernfeld „Entwicklungs- und Bildungsprozesse initiieren, begleiten und auswerten“ und in den „Praxiszeiten“,

2.

in der Fachrichtung Sozialwesen in dem Lernfeld „Menschen personen- und situationsgerecht pflegen und betreuen“ und in dem Wahllernfeld sowie in den „Praxiszeiten“ im 2. und 3. Ausbildungsjahr des dreijährigen Bildungsganges und im gesamten zweijährigen Bildungsgang.


§ 6
Prüfungsfächer, Prüfungsbereiche, Lernbereiche,
Lernfelder und praktische Prüfung

(1) Die Prüfungsfächer, Prüfungsbereiche, Lernbereiche und Lernfelder sowie die praktische Prüfung der mehrjährigen Berufsfachschule ergeben sich aus der Anlage, die Bestandteil dieser Verordnung ist.

(2) Die praktische Prüfung kann eine vorgezogene Prüfungsleistung sein. Sie soll in der Regel in schulischen oder betrieblichen Praxisräumen durchgeführt werden, um die berufliche Handlungskompetenz der Schülerinnen und Schüler prüfen zu können.

(3) Für die Abschlussprüfung in der Berufsfachschule nach § 1 Absatz 3 wird bestimmt, dass eine „mangelhaft“ oder „ungenügend“ lautende Note nicht ausgeglichen werden kann

1.

in der Fachrichtung Sozialpädagogik in dem Prüfungsbereich „Entwicklungs- und Bildungsprozesse initiieren, begleiten und auswerten“,

2.

in den Fachrichtungen Bautechnik, Biologie, Chemie, Design, Elektrotechnik, Energietechnik, Gestaltungstechnik, Informationstechnik, Mathematik, Medientechnik, Sozialwesen und Wirtschaft in der praktischen Prüfung.

(4) Im Ausbildungsgang „Schiffsbetriebstechnische Assistentin“ oder „Schiffsbetriebstechnischer Assistent“ umfasst das Abschlusszeugnis den Nachweis für die Erteilung der Wachdienstbefähigung für Schiffsleute, wenn in dem Prüfungsfach „Wach- und Fahrbetrieb“ eine mindestens „ausreichend“ lautende Endnote erreicht ist.

§ 7
Abschlüsse der einjährigen Berufsfachschule

(1) Der einjährige Bildungsgang nach § 1 Absatz 1 schließt ohne Prüfung ab. Das Ziel des Bildungsganges ist erreicht, wenn in allen Fächern und Lernbereichen der Stundentafel die Leistungen mit mindestens „ausreichend“ bewertet worden sind oder ein Ausgleich nach Absatz 2 gegeben ist. Erlangt die Schülerin oder der Schüler einen Abschluss, der den Anforderungen des § 2 Absatz 1 Satz 3 entspricht, erhält das Zeugnis den Zusatz: „Dieses Zeugnis berechtigt zum Besuch der Oberstufe der Berufsfachschule nach § 1 Absatz 1 Berufsfachschulverordnung in derselben Fachrichtung.“.

(2) Eine „mangelhaft“ lautende Endnote kann durch eine mindestens „befriedigend“ lautende Endnote ausgeglichen werden; ein solcher Ausgleich kann nur für ein Fach oder einen Lernbereich erfolgen. Das zum Ausgleich herangezogene Fach oder der zum Ausgleich herangezogene Lernbereich muss nach der Stundentafel mindestens die gleiche Wochenstundenzahl oder Gesamtstundenzahl wie das auszugleichende Fach oder der auszugleichende Lernbereich haben. Soweit erforderlich, können zum Ausgleich einer Endnote mehrere Fächer oder Lernbereiche herangezogen werden, die zusammen die gleiche Wochenstundenzahl oder Gesamtstundenzahl wie das auszugleichende Fach oder der auszugleichende Lernbereich haben. „Ungenügend“ lautende Endnoten sind nicht ausgleichbar.

(3) Ist die Leistung in mehr als zwei Fächern schlechter als „ausreichend“ bewertet, kann die Beurteilung nach Notenstufen in diesen Fächern durch eine verbalisierte Beurteilung ergänzt werden.

(4) Das Zeugnis am Ende dieses Bildungsganges enthält für Minderjährige den Hinweis, dass die Berufsschulpflicht erfüllt ist, aber § 23 Absatz 1 Nummer 1 und Absatz 5 Schulgesetz unberührt bleibt.

(5) Im Rahmen des Bildungsganges absolvierte Qualifizierungsbausteine nach § 69 Absatz 1 BBiG oder § 42 p Absatz 1 Handwerksordnung sind nach der Berufsausbildungsvorbereitungs-Bescheinigungsverordnung vom 16. Juli 2003 (BGBl. I S. 1472) zu bescheinigen.

§ 8
Erwerb des Mittleren Schulabschlusses

(1) Die zweijährige Berufsfachschule nach § 1 Absatz 1 führt zum Mittleren Schulabschluss. Schülerinnen und Schüler mit deutscher Herkunftssprache, die bei Eintritt in den Bildungsgang keine Englischkenntnisse nachweisen können, können die im Bildungsgang erreichte Englischnote durch Vorlage eines Fremdsprachenzertifikates in Englisch auf dem Niveau B1 GER oder höher vor Abschluss des Bildungsganges ersetzen. Für Schülerinnen und Schüler, die ohne den Mittleren Schulabschluss oder einen diesem gleichwertigen Schulabschluss in den Bildungsgang eingetreten sind, erhält das Abschlusszeugnis den Zusatz: „Mit dem Abschluss des Bildungsganges wurde der Mittlere Schulabschluss erworben. Er entspricht den Bestimmungen der Rahmenvereinbarung über die Berufsfachschulen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 17. Oktober 2013).“.

(2) Mit dem Abschluss der Berufsfachschule nach § 1 Absatz 2 wird der in allen Ländern in der Bundesrepublik Deutschland anerkannte Mittlere Schulabschluss erworben, wenn

1.

der Abschluss in dem Ausbildungsberuf nach § 3 Absatz 1 nachgewiesen wird und

2.

im Abschlusszeugnis ein Gesamtnotendurchschnitt von mindestens 3,0 erreicht worden ist und

3.

Fremdsprachenkenntnisse in Englisch nachgewiesen werden durch einen mindestens fünfjährigen Fremdsprachenunterricht mit der Note „ausreichend“ oder durch Vorlage eines Fremdsprachenzertifikates in Englisch auf dem Niveau B1 GER oder höher. Der Nachweis in Form eines Fremdsprachenzertifikats kann auch nach Abschluss des Bildungsganges erbracht werden. Absatz 1 Satz 2 findet entsprechende Anwendung.

(3) Mit dem Abschluss der Berufsfachschule nach § 1 Absatz 3 mit der Aufnahmevoraussetzung Erster allgemeinbildender Schulabschluss oder ein diesem gleichwertiger Schulabschluss wird der in allen Ländern in der Bundesrepublik Deutschland anerkannte Mittlere Schulabschluss erworben, wenn die Voraussetzungen nach Absatz 2 Nummer 2 und 3 erfüllt sind. Absatz 1 Satz 2 findet entsprechende Anwendung.

(4) Schülerinnen und Schüler, die in die Oberstufe des achtjährigen gymnasialen Bildungsganges versetzt wurden, erwerben am Ende der ersten Jahrgangsstufe eines zweijährigen Bildungsganges nach § 1 Absatz 2 und 3 den Mittleren Schulabschluss, wenn sie in die nächste Jahrgangsstufe versetzt sind.

§ 9
Erwerb der Fachhochschulreife

(1) Das Abschlusszeugnis der mindestens zwei Schulleistungsjahre umfassenden Berufsfachschule nach § 1 Absatz 3 mit der Aufnahmevoraussetzung Mittlerer Schulabschluss oder einem diesem gleichwertigen Schulabschluss schließt die Berechtigung für ein Studium an Fachhochschulen in allen Ländern in der Bundesrepublik Deutschland ein, wenn entsprechend der Vereinbarung über den Erwerb der Fachhochschulreife in beruflichen Bildungsgängen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 5. Juni 1998 in der Fassung vom 9. März 2001) in den einzelnen Ausbildungsgängen die nach der Vereinbarung festgelegten zeitlichen und inhaltlichen Rahmenvorgaben eingehalten worden sind und die Erfüllung der inhaltlichen Standards über jeweils eine schriftliche Prüfung in den drei Bereichen „Muttersprachliche Kommunikation/Deutsch“, „Fremdsprache“ und „Mathematisch-naturwissenschaftlich-technischer Bereich“ nachgewiesen wird.

(2) Für Schülerinnen und Schüler, die ohne die Fachhochschulreife in den Bildungsgang eingetreten sind, erhält das Abschlusszeugnis den Zusatz: „Die Fachhochschulreife wurde erworben. Entsprechend der Vereinbarung über den Erwerb der Fachhochschulreife in beruflichen Bildungsgängen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 5. Juni 1998 in der Fassung vom 9. März 2001) berechtigt dieses Zeugnis in allen Ländern in der Bundesrepublik Deutschland zum Studium an Fachhochschulen.“.

§ 10
Inkrafttreten, Übergangsregelung, Außerkrafttreten

(1) Diese Verordnung tritt am 1. August 2017 in Kraft.

(2) Gleichzeitig tritt die Berufsfachschulverordnung vom 9. Juli 2013 (NBl. MBW. Schl.-H. S. 213), geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 18. Juni 2014 (NBl. MBW. Schl.-H. S. 196), außer Kraft. Abweichend hiervon findet sie für Schülerinnen und Schüler, die im Schuljahr 2016/17 bereits einen Bildungsgang der Berufsfachschule besuchen, bis zum Ende dieses Bildungsganges weiter Anwendung; ausgenommen hiervon sind Schülerinnen und Schüler, die bereits nach Lernfeldern unterrichtet werden. Für sie gilt die am 1. August 2017 in Kraft tretende Verordnung.

(3) Diese Verordnung tritt mit Ablauf des 31. Juli 2022 außer Kraft.

Die vorstehende Verordnung wird hiermit ausgefertigt und ist zu verkünden.

Kiel, 20. Juli 2017

Karin Prien
Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Anlage

(zu § 6 Absatz 1)

Die Prüfungsfächer, Prüfungsbereiche (P), Lernbereiche und Lernfelder (LF) der schriftlichen Prüfung mit den jeweils in Klammern angegebenen Bearbeitungszeiten in Zeitstunden sowie die praktische Prüfung sind

1.

in der zweijährigen Berufsfachschule nach § 1 Absatz 1 in allen Fachrichtungen:

 

 

Deutsch

(drei)

 

Englisch

(zwei)

 

Mathematik

(zwei)

 

sowie

 

 

1.1

in der Fachrichtung Nahrung und Gastronomie:

 

 

 

Lebensmitteltechnologie und -verkauf

(drei)

 

 

Fachpraxis Nahrung und Gastronomie

(drei)

 

1.2

in der Fachrichtung Gesundheit und Ernährung:

 

 

 

Gesundheit/Ernährung1

(drei)

 

1.3

in der Fachrichtung Technik mit den Schwerpunkten allgemeine Technik, Gestaltung, Metalltechnik, Elektrotechnik, Bautechnik, Holztechnik, Fahrzeugtechnik, Medien-Gestaltungstechnik:

 

 

 

Technologie

(drei)

 

1.4

in der Fachrichtung Wirtschaft:

 

 

 

Betriebswirtschaft mit Rechnungswesen

(drei)

2.

in der Berufsfachschule nach § 1 Absatz 2 im Ausbildungsgang „Holzbildhauerin“ oder „Holzbildhauer“:

 

 

Fachbezogene Mathematik

(zwei)

 

Fachkunde

(drei)

 

Freihandzeichnen

(drei)

3.

in der Berufsfachschule nach § 1 Absatz 3

 

 

3.1

im Ausbildungsgang „Bautechnische Assistentin“ oder „Bautechnischer Assistent“:

 

 

 

P I: Konstruieren von Tragwerken (LF 1, 3, 4)

(drei)

 

 

P II: Entwickeln zeitgemäßer Gebäudekonstruktionen(LF 2, 5, 6)

(drei)

 

 

P III: Entwerfen und bewerten vernetzter IT- und Datenmanagementsysteme (LF 8, 9, 10)

(drei)

 

 

Deutsch/Kommunikation*

(drei)

 

 

Englisch*

(drei)

 

 

Praktische Prüfung: CAD-gestütztes Erstellen von Bauzeichnungen

(drei)

 

3.2

im Ausbildungsgang „Biologisch-technische Assistentin“ oder „Biologisch-technischer Assistent“:

 

 

 

Biologische Arbeitsmethoden

(drei)

 

 

Molekularbiologie

(drei)

 

 

Mathematik

(drei)

 

 

Deutsch/Kommunikation

(drei)

 

 

Englisch

(drei)

 

 

Praktische Prüfung:

(drei)

 

3.3

im Ausbildungsgang „Chemisch-technische Assistentin“ oder „Chemisch-technischer Assistent“:

 

 

 

Chemische Analytik

(zwei)

 

 

Organische Chemie

(zwei)

 

 

Physikalische Chemie und instrumentelle Analytik

(zwei)

 

 

Mathematik

(zwei)

 

 

Deutsch/Kommunikation*

(drei)

 

 

Englisch*

(drei)

 

 

Praktische Prüfung:

(sechs)

 

3.4

im Ausbildungsgang „Designerin“ oder „Designer“ im Schwerpunkt Fotografie:

 

 

 

P I: Mathematisch-naturwissenschaftliche Zusammenhänge beschreiben und an medientechnischen Inhalten anwenden (LF 2, 4, 8)

(drei)

 

 

P II: Medienprojekte im Hinblick auf inhaltliche, organisatorische und betriebswirtschaftliche Aspekte planen und strukturieren (LF 1, 5, 7)

(drei)

 

 

P III: Printprodukte anhand fotografischer und gestalterischer Kriterien analysieren und bewerten (LF 3, 6, 9)

(drei)

 

 

Deutsch/Kommunikation*

(drei)

 

 

Englisch*

(zwei)

 

 

Praktische Prüfung: Umsetzen eines praxisnahen Auftrags mit dem Schwerpunkt Fotografie unter Berücksichtigung grafischer und gestalterischer Anforderungen

(drei)

 

3.5

im Ausbildungsgang „Elektrotechnische Assistentin“ oder „Elektrotechnischer Assistent“:

 

 

 

P I: Analysieren, entwerfen und beurteilen von elektrotechnischen Systemen (LF 1, 7)

(drei)

 

 

P II: Planen von IT-Systemen und erstellen von Anwendungsentwicklungen (LF 3, 6)

(drei)

 

 

P III: Planen und entwickeln automatisierungstechnischer Systeme (LF 4)

(drei)

 

 

Deutsch/Kommunikation*

(drei)

 

 

Englisch*

(drei)

 

 

Praktische Prüfung: Realisieren elektrotechnischer Systeme

(drei)

 

3.6

im Ausbildungsgang „Energietechnische Assistentin“ oder „Energietechnischer Assistent“:

 

 

 

P I: Entwickeln und analysieren von energietechnischen Anlagen und Systemen (LF 5, 7)

(drei)

 

 

P II: Entwickeln und bewerten von Energiekonzepten und -strategien (LF 4, 6)

(drei)

 

 

P III: Berechnungen zu technischen Systemen

(drei)

 

 

Deutsch/Kommunikation*

(drei)

 

 

Englisch*

(drei)

 

 

Praktische Prüfung: Einrichtung, Inbetriebnahme und Übergabe energietechnischer Anlagen und Systeme

(drei)

 

3.7

im Ausbildungsgang „Gestaltungstechnische Assistentin“ oder „Gestaltungstechnischer Assistent“ in den Schwerpunkten Grafik sowie Medien/Kommunikation:

 

 

 

P I: Gestalten von Medienprodukten (LF 1, 4, 5a/b)

(drei)

 

 

P II: Produzieren von Medienprodukten (LF 2, 6, 8)

(drei)

 

 

P III: Planen und kalkulieren von Medienprodukten (LF 3, 5a/b, 7a/b)

(drei)

 

 

Mathematik*

(drei)

 

 

Deutsch/Kommunikation*

(drei)

 

 

Englisch*

(drei)

 

 

Praktische Prüfung: Herstellung eines Medienprodukts

(drei)

 

3.8

im Ausbildungsgang „Informationstechnische Assistentin“ oder „Informationstechnischer Assistent“

 

3.8.1

im Schwerpunkt Technische Informatik und Kommunikationstechnik:

 

 

 

Automatisierungs- und Kommunikationstechnik

(drei)

 

 

IT-Systemtechnik und Softwareentwicklung

(drei)

 

 

Mathematik

(zwei)

 

 

Deutsch/Kommunikation*

(drei)

 

 

Englisch*

(drei)

 

 

Praktische Prüfung:

(vier)

 

3.8.2

im Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik:

 

 

 

Programmiersprachen und Datenbanksysteme

(drei)

 

 

Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen und Controlling

(drei)

 

 

Mathematik

(zwei)

 

 

Deutsch/Kommunikation*

(drei)

 

 

Englisch*

(drei)

 

 

Praktische Prüfung:

(vier)

 

3.8.3

im Schwerpunkt Medieninformatik:

 

 

 

Medientechnik

(drei)

 

 

Softwareentwicklung

(drei)

 

 

Mathematik

(zwei)

 

 

Deutsch/Kommunikation*

(drei)

 

 

Englisch*

(drei)

 

 

Praktische Prüfung:

(vier)

 

3.8.4

im Schwerpunkt Softwareentwicklung:

 

 

 

Softwaretechnik

(drei)

 

 

Anwendungsentwicklung

(drei)

 

 

Mathematik

(zwei)

 

 

Deutsch/Kommunikation*

(drei)

 

 

Englisch*

(drei)

 

 

Praktische Prüfung:

(vier)

 

3.9

im Ausbildungsgang „Mathematisch-technische Assistentin“ oder „Mathematisch-technischer Assistent“:

 

 

 

Analysis oder Numerische Mathematik oder Statistik

(drei)

 

 

Volkswirtschaftslehre oder Betriebswirtschaftslehre oder Kaufmännisches Rechnungswesen

(drei)

 

 

Informatik/Datenverarbeitung

(drei)

 

 

Deutsch/Kommunikation*

(drei)

 

 

Englisch*

(drei)

 

 

Praktische Prüfung:

(drei)

 

3.10

im Ausbildungsgang „Medientechnische Assistentin“ oder „Medientechnischer Assistent“:

 

 

 

P I: Technische Systeme analysieren und berechnen (LF 1, 3)

(drei)

 

 

P II: Technische Dokumentationen erstellen (LF 4, 5)

(drei)

 

 

P III: Medien und Datenbanken organisieren (LF 6, 7)

(drei)

 

 

Deutsch/Kommunikation*

(drei)

 

 

Englisch*

(drei)

 

 

Praktische Prüfung: Medientechnische Aufgaben realisieren

(drei)

 

3.11

im Ausbildungsgang „Physikalisch-technische Assistentin“ oder „Physikalisch-technischer Assistent“:

 

 

 

Physik

(drei)

 

 

Elektrotechnik und Elektronik

(drei)

 

 

Mathematik

(zwei)

 

 

Deutsch/Kommunikation*

(drei)

 

 

Englisch*

(drei)

 

 

Praktische Prüfung:

(vier)

 

3.12

im Ausbildungsgang „Schiffsbetriebstechnische Assistentin“ oder „Schiffsbetriebstechnischer Assistent“:

 

 

 

Fertigungstechnologie

(zwei)

 

 

Schiffstechnologie

(drei)

 

 

Wach- und Fährbetrieb

(drei)

 

 

Mathematik*

(drei)

 

 

Deutsch/Kommunikation*

(drei)

 

 

Englisch*

(drei)

 

 

Praktische Prüfung:

(vier)

 

3.13

im Ausbildungsgang „Sozialpädagogische Assistentin“ oder „Sozialpädagogischer Assistent“:

 

 

 

P I: Kinder in ihrer Entwicklung und in ihren vielfältigen Lebenswelten verstehen und pädagogische Beziehungen zu ihnen entwickeln (LF 2)

(drei)

 

 

P II: Entwicklungs- und Bildungsprozesse initiieren, begleiten und auswerten (LF 3)

(vier)

 

 

P III: Deutsch/Kommunikation

(drei)

 

 

Mathematik*

(drei)

 

 

Englisch*

(drei)

 

3.14

Pflegeassistentin oder Pflegeassistent

 

 

3.14.1

im Ausbildungsgang „Pflegeassistentin“ oder „Pflegeassistent“ (3-jährig):

 

 

P I: Menschen personen- und situationsgerecht pflegen und betreuen (LF 4)

(drei)

 

 

P II: Geriatrie oder Gesundheits- und Krankenpflege oder Familienpflege oder Heilerziehungspflege

(zwei)

 

 

P III: Deutsch/Kommunikation

(drei)

 

 

Praktische Prüfung: Grundpflegerische Versorgung

(drei)

 

3.14.2

im Ausbildungsgang „Pflegeassistentin/Pflegeassistent“ (2-jährig):

 

 

P I: Menschen personen- und situationsgerecht pflegen und betreuen (LF 4)

(drei)

 

 

P II: Geriatrie oder Gesundheits- und Krankenpflege oder Pflegewissenschaften oder Heilerziehungspflege

(zwei)

 

 

P III: Deutsch/Kommunikation

(drei)

 

 

Englisch*

(drei)

 

 

Mathematik*

(drei)

 

 

Praktische Prüfung: Grundpflegerische Versorgung

(drei)

 

3.15

im Ausbildungsgang „Gymnastiklehrerin“ oder „Gymnastiklehrer“ in allen Schwerpunkten:

 

 

Allgemeine Pädagogik

(drei)

 

 

Theorie der Gymnastik

(drei)

 

 

Sportmedizin

(zwei)

 

 

Mathematik*

(drei)

 

 

Deutsch/Kommunikation*

(drei)

 

 

Englisch*

(drei)

 

 

bei Hinzunahme eines Schwerpunktes zusätzlich das Schwerpunktfach

 

3.15.1

im Schwerpunkt Therapeutische Gymnastik:

 

 

 

Gesundheitserziehung

(zwei)

 

3.15.2

im Schwerpunkt rhythmische Gymnastik und Tanz:

 

 

 

Theorie und Geschichte des Tanzes

(zwei)

 

 

Bewegung und Musik

(zwei)

 

3.15.3

im Schwerpunkt Sport und Fitness:

 

 

 

Theorie der Grundsportarten

(zwei)

 

3.16

im Ausbildungsgang „Kaufmännische Assistentin“ oder „Kaufmännischer Assistent“

 

 

3.16.1

im Schwerpunkt Informationsverarbeitung:

 

 

 

P I: Handeln auf Beschaffungs- und Absatzmärkten sowie Dokumentation von Geschäftsprozessen (LF 3, 4, 5)

(drei)

 

 

P II: Zielsprache Englisch in betrieblichen Kommunikationssituationen anwenden (LF 10)

(drei)

 

 

P III: Zielorientierte Anwendung der Informationsverarbeitung am Arbeitsplatz (LF 7, 8, 9)

(drei)

 

 

Mathematik

(zwei)

 

 

Deutsch/Kommunikation

(drei)

 

 

Praktische Prüfung: Fallbezogene Lösung von Problemstellungen aus dem kaufmännischen Alltag

(drei)

 

3.16.2

im Schwerpunkt Fremdsprachen:

 

 

 

P I: Handeln auf Beschaffungs- und Absatzmärkten sowie Dokumentation von Geschäftsprozessen (LF 3, 4, 5)

(drei)

 

 

P II: Zielsprache Englisch in betrieblichen Kommunikationssituationen anwenden (LF 7, 8)

(drei)

 

 

P III: Anwendung der zweiten Fremdsprache im alltäglichen und beruflichen Kontext ( LF 9, 10)

(drei)

 

 

Mathematik

(zwei)

 

 

Deutsch/Kommunikation

(drei)

 

 

Praktische Prüfung: Fallbezogene Lösung von Problemstellungen aus dem kaufmännischen Alltag

(drei)

Fußnoten

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zusätzliche schriftliche Prüfungsfächer für den additiven Erwerb der Fachhochschulreife

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zusätzliche schriftliche Prüfungsfächer für den additiven Erwerb der Fachhochschulreife

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zusätzliche schriftliche Prüfungsfächer für den additiven Erwerb der Fachhochschulreife

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zusätzliche schriftliche Prüfungsfächer für den additiven Erwerb der Fachhochschulreife

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zusätzliche schriftliche Prüfungsfächer für den additiven Erwerb der Fachhochschulreife

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zusätzliche schriftliche Prüfungsfächer für den additiven Erwerb der Fachhochschulreife

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zusätzliche schriftliche Prüfungsfächer für den additiven Erwerb der Fachhochschulreife

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zusätzliche schriftliche Prüfungsfächer für den additiven Erwerb der Fachhochschulreife

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zusätzliche schriftliche Prüfungsfächer für den additiven Erwerb der Fachhochschulreife

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zusätzliche schriftliche Prüfungsfächer für den additiven Erwerb der Fachhochschulreife

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zusätzliche schriftliche Prüfungsfächer für den additiven Erwerb der Fachhochschulreife

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zusätzliche schriftliche Prüfungsfächer für den additiven Erwerb der Fachhochschulreife

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zusätzliche schriftliche Prüfungsfächer für den additiven Erwerb der Fachhochschulreife

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zusätzliche schriftliche Prüfungsfächer für den additiven Erwerb der Fachhochschulreife

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zusätzliche schriftliche Prüfungsfächer für den additiven Erwerb der Fachhochschulreife

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zusätzliche schriftliche Prüfungsfächer für den additiven Erwerb der Fachhochschulreife

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zusätzliche schriftliche Prüfungsfächer für den additiven Erwerb der Fachhochschulreife

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zusätzliche schriftliche Prüfungsfächer für den additiven Erwerb der Fachhochschulreife

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zusätzliche schriftliche Prüfungsfächer für den additiven Erwerb der Fachhochschulreife

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zusätzliche schriftliche Prüfungsfächer für den additiven Erwerb der Fachhochschulreife

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zusätzliche schriftliche Prüfungsfächer für den additiven Erwerb der Fachhochschulreife

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zusätzliche schriftliche Prüfungsfächer für den additiven Erwerb der Fachhochschulreife

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zusätzliche schriftliche Prüfungsfächer für den additiven Erwerb der Fachhochschulreife

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zusätzliche schriftliche Prüfungsfächer für den additiven Erwerb der Fachhochschulreife

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zusätzliche schriftliche Prüfungsfächer für den additiven Erwerb der Fachhochschulreife

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zusätzliche schriftliche Prüfungsfächer für den additiven Erwerb der Fachhochschulreife

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zusätzliche schriftliche Prüfungsfächer für den additiven Erwerb der Fachhochschulreife

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zusätzliche schriftliche Prüfungsfächer für den additiven Erwerb der Fachhochschulreife

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zusätzliche schriftliche Prüfungsfächer für den additiven Erwerb der Fachhochschulreife

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zusätzliche schriftliche Prüfungsfächer für den additiven Erwerb der Fachhochschulreife

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zusätzliche schriftliche Prüfungsfächer für den additiven Erwerb der Fachhochschulreife

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zusätzliche schriftliche Prüfungsfächer für den additiven Erwerb der Fachhochschulreife

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zusätzliche schriftliche Prüfungsfächer für den additiven Erwerb der Fachhochschulreife

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zusätzliche schriftliche Prüfungsfächer für den additiven Erwerb der Fachhochschulreife

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zusätzliche schriftliche Prüfungsfächer für den additiven Erwerb der Fachhochschulreife

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zusätzliche schriftliche Prüfungsfächer für den additiven Erwerb der Fachhochschulreife

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zusätzliche schriftliche Prüfungsfächer für den additiven Erwerb der Fachhochschulreife

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Die Aufgabenerstellung erfolgt zu annähernd gleichen Teilen aus beiden Fächern.