Schnellnavigation

Steuerleiste | Navigation | Suche | Inhalt

Logo der Landesregierung Schleswig-Holstein - Zum Landesportal (Öffnet im neuen Fenster)

Landesvorschriften und Landesrechtsprechung


Trefferliste

Dokument

  in html speichern drucken pdf Dokument Ansicht maximierenStandardansicht wiederherstellen
Vorschrift
Normgeber:Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume
Aktenzeichen:V 521 - 5321.30-56
Erlassdatum:11.07.2016
Fassung vom:11.07.2016
Gültig ab:21.11.2016
Quelle:Wappen Schleswig-Holstein
Gliederungs-Nr:7911.92
Normen:31992L0043, § 32 BNatSchG, § 34 BNatSchG, § 22 LNatSchG
Fundstelle:Amtsbl SH 2016, 1033
Gebietsspezifische Erhaltungsziele (gEHZ) für die gesetzlich geschützten Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung und flächengleiche Europäische Vogelschutzgebiete

Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis


Gebietsspezifische Erhaltungsziele (gEHZ) für die gesetzlich geschützten Gebiete
von gemeinschaftlicher Bedeutung und flächengleiche Europäische Vogelschutzgebiete



Gl.Nr. 7911.92



Fundstelle: Amtsbl. Schl.-H. 2016 Nr. 47, S. 1033



Bekanntmachung des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume
vom 11. Juli 2016 – V 521 – 5321.30-56 –





Mit dieser Bekanntmachung gibt die oberste Naturschutzbehörde gemäß § 32 BNatSchG i.V.m. § 22 Abs. 4 LNatSchG die Fortschreibung der gebietsspezifischen Erhaltungsziele bekannt. Diese Erhaltungsziele sind ab sofort bei der Prüfung eines Projekts oder eines Plans auf seine Verträglichkeit mit den Erhaltungszielen eines Natura 2000-Gebietes (FFH-Verträglichkeitsprüfung) nach § 34 BNatSchG zugrunde zu legen.



Für laufende Anzeige- oder Zulassungsverfahren gelten keine Übergangsregelungen.



Gleichzeitig werden die folgenden Bekanntmachungen oder Teile davon aufgehoben:



die Anlage 1 der Bekanntmachung des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume vom 6. Juni 2006 – V 521 – 5321.321.1-264 – der Auswahl des nach Artikel 4 Absatz 1 der Richtlinie 92/43/EWG (FFH-Richtlinie) zu benennenden Gebietes DE 2527-391 Besenhorster Sandberge und Elbinsel (Amtsbl. Schl.-H. S. 454)1)


Teile der Bekanntmachung des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume vom 4. September 2006 – V 521 – 5321.324.9-1 – und – V 521 – 5321.30-56 – zur Erklärung zu Europäischen Vogelschutzgebieten in Schleswig-Holstein sowie Auswahl von nach Artikel 4 Absatz 1 der Richtlinie 92/43/EWG des Rates (FFH-Richtlinie) zu benennenden Gebieten (Amtsbl. Schl.-H. S. 761)2)


Lfd. Nr. 2

DE 1121-391 NSG Fröslev-Jardelunder Moor



Lfd. Nr. 4

DE 1326-301 NSG Schwansener See



Lfd. Nr. 20

DE 1830-301 NSG Neustädter Binnenwasser



Lfd. Nr. 25

DE 1931-301 Ostseeküste Brodtener Ufer



Lfd. Nr. 29

DE 2030-303 NSG Aalbeekniederung



Lfd. Nr. 37

DE 2330-353 NSG Oldenburger See und Umgebung



die Anlage 2 der Bekanntmachung des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume vom 2. Oktober 2006 – V 521 – 5321.30-56 zur Auswahl der nach Artikel 4 Absatz 1 der Richtlinie 92/43/EWG (FFH-Richtlinie) zu benennenden Gebiete Schleswig-Holsteins (FFH-Vorschlagsgebiete) (Amtsbl. Schl.-H. S. 883)3)


die Bekanntmachung des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume vom 10. Juli 2007 – V 521 – 5321-30-56 – der konkretisierten gebietsspezifischen Erhaltungsziele – Teilgebiet „Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer“ des FFH-Vorschlagsgebietes DE 0916-391 NTP S-H Wattenmeer und angrenzende Küstengebiete sowie Bekanntmachung der gebietsspezifischen Erhaltungsziele Teilgebiet „Nordfriesische Halligen Langeneß, Gröde und Nordstrandischmoor“ sowie der „Übergreifenden Ziele für das Gesamtgebiet“ des FFH-Vorschlagsgebietes DE 0916-391 NTP S-H Wattenmeer und angrenzende Küstengebiete (Amtsbl. Schl.-H. S. 632)4)


Die Erhaltungsziele sind veröffentlicht im Internet unter http://www.umweltdaten.landsh.de/public/natura/start/index.php.





Inhaltsverzeichnis



1. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-0916-391 „Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und angrenzende Küstengebiete“

2. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-0916-392 „Dünen- und Heidelandschaften Nord-Sylt“

3. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1016-392 „Dünen- und Heidelandschaften Nord- und Mittel-Sylt“

4. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE 1115-301 „NSG Rantumbecken“

5. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1115-391 „Dünenlandschaft Süd-Sylt“

6. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1116-391 „Küstenlandschaft Ost-Sylt“

7. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1118-301 „Ruttebüller See“

8. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1119-303 „Süderlügumer Binnendünen“

9. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1121-304 „Eichenwälder der Böxlunder Geest“

10. Erhaltungsziele für das Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung und das Vogelschutzgebiet DE-1121-391 „NSG Fröslev-Jardelunder Moor“

11. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1122-391 „Niehuuser Tunneltal und Krusau mit angrenzenden Flächen“

12. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1123-305 „Munkbrarupau- und Schwennautal“

13. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1123-392 „Blixmoor“

14. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1123-393 „Küstenbereiche Flensburger Förde von Flensburg bis Geltinger Birk“

15. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1219-301 „Leckfeld“

16. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1219-391 „Gewässer des Bongsieler Kanalsystems“

17. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE 1219-392 „Heide- und Magerrasenlandschaft am Ochsenweg und im Soholmfeld“

18. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1220-301 „Wälder der Lecker Au“

19. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1222-301 „Stiftungsflächen Schäferhaus“

20. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1222-353 „Staatsforst südöstlich Handewitt“

21. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1223-356 „Wälder an der Bondenau“

22. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1224-321 „Wald südlich Holzkoppel“

23. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1225-355 „Fehrenholz“

24. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1315-391 „Küsten- und Dünenlandschaften Amrums“

25. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1316-301 „Godelniederung/Föhr“

26. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1319-301 „NSG Bordelumer Heide und Langenhorner Heide“

27. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1320-302 „Lütjenholmer und Bargumer Heide“

28. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1320-303 „Schirlbusch“

29. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1320-304 „Löwenstedter Sandberge“

30. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE 1321-302 „Pobüller Bauernwald“

31. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE 1321-303 „Dünen am Rimmelsberg“

32. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1322-391 „Treene Winderatter See bis Friedrichstadt und Bollingstedter Au“

33. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE 1322-392 „Wald-, Moor- und Heidelandschaft der Fröruper Berge und Umgebung“

34. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1323-301 „NSG Hechtmoor“

35. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1323-355 „Rehbergholz und Schwennholz“

36. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1324-391 „Wellspanger-Loiter-Oxbek-System und angrenzende Wälder

37. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1325-356 „Drülter Holz“

38. Erhaltungsziele für das Vogelschutzgebiet und das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE 1326-301 „NSG Schwansener See“

39. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1420-301 „Standortübungsplatz Husum“

40. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1420-302 „Moorweiher im Staatsforst Drelsdorf“

41. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1420-391 „Quell- und Niedermoore der Arlauniederung“

42. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1421-301 „Immenstedter Wald“

43. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1421-303 „Wälder im Süderhackstedtfeld“

44. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1421-304 „Ahrenviölfelder Westermoor“

45. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1422-301 „Wald Rumbrand“

46. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1422-303 „Gammelunder See“

47. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte „Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung“ DE-1423-302 „Tiergarten“

48. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1423-393 „Idstedtweger Geestlandschaft“

49. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1423-394 „Schlei incl. Schleimünde und vorgelagerter Flachgründe“

50. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1424-357 „Kiuser Gehege“

51. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1425-301 „Karlsburger Holz“

52. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1425-330 „Aassee und Umgebung“

53. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1521-391 „Wälder der Ostenfelder Geest“

54. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1522-301 „Kalkquellmoor bei Klein Rheide“

55. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte „Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung“ DE-1523-353 „Karlshofer Moor“

56. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1523-381 „Busdorfer Tal“

57. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1524-391 „Großer Schnaaper See, Bültsee und anschließende Flächen“

58. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1525-331 „Hemmelmarker See“

59. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1526-352 „Stohl“

60. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE 1526-353 „Naturwald Stodthagen und angrenzende Hochmoore“

61. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1526-391 „Südküste der Eckernförder Bucht und vorgelagerte Flachgründe“

62. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1528-391 „Küstenlandschaft Bottsand - Marzkamp und vorgelagerte Flachgründe“

63. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1532-321 „Sundwiesen Fehmarn“

64. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1532-391 „Küstenstreifen West- und Nordfehmarn“

65. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1533-301 „Staberhuk“

66. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Gebiet DE- 1617-301 „Dünen St. Peter“

67. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1620-302 „Lundener Niederung“

68. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1621-301 „Wälder bei Bergenhusen“

69. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschütze Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1622-308 „Gräben der nördlichen Alten Sorge“

70. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1622-391 „Moore der Eider-Treene-Sorge-Niederung“

71. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1623-303 „Fockbeker Moor“

72. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1623-304 „Wald östlich Hohn“

73. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1623-306 „Owschlager See“

74. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützes Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1623-351 „Übergangsmoor im Kropper Forst“

75. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1623-392 „Binnendünen und Moorlandschaft im Sorgetal“

76. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1624-391 „Wälder der Hüttener Berge“

77. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE 1624-392 „Wittensee und Flächen angrenzender Niederungen“

78. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1625-301 „Kluvensieker Holz“

79. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE 1626-325 „Kiel Wik/Bunkeranlage“

80. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1626-352 „Kalkquelle am Nord-Ostsee-Kanal in Kiel“

81. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1627-321 „Hagener Au und Passader See“

82. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1627-322 „Gorkwiese Kitzeberg“

83. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1627-391 „Kalkreiche Niedermoorwiese am Ostufer des Dobersdorfer Sees“

84. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1628-302 „Selenter See“

85. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1629-320 „Hohenfelder Mühlenau“

86. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1629-391 „Strandseen der Hohwachter Bucht“

87. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1631-304 „Seegalendorfer Gehölz“

88. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1631-351 „Seegalendorfer und Neurathjensdorfer Moor“

89. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1631-391 „Putlos“

90. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1631-392 „Meeresgebiet der östlichen Kieler Bucht“

91. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1631-393 „Küstenlandschaft Nordseite der Wagrischen Halbinsel“

92. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1632-392 „Küstenlandschaft vor Großenbrode und vorgelagerte Meeresbereiche“

93. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1714-391 „Steingrund“

94. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1719-391 „Untereider“

95. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1720-301 „Weißes Moor“

96. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1721-301 „Wald bei Welmbüttel“

97. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1721-302 „Wald bei Hollingstedt“

98. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1721-309 „Kleiner Geestrücken südlich Dörpling“

99. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1722-301 „Wald westlich Wrohm“

100. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1723-301 „Gehege Osterhamm-Elsdorf“

101. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1723-302 „Dachsberg bei Wittenmoor“

102. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1724-302 „Wehrau und Mühlenau“

103. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1724-334 „Dünen bei Kattbek“

104. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1725-304 „Vollstedter See“

105. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1725-306 „Staatsforst Langwedel-Sören“

106. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1725-352 „Quellen am Großen Schierensee“

107. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1725-353 „Niedermoor bei Manhagen“

108. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1725-392 „Gebiet der Oberen Eider incl. Seen“

109. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1726-301 „Wald nordwestlich Boksee“

110. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1727-305 „Klosterforst Preetz“

111. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE 1727-322 „Untere Schwentine“

112. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1727-351 „Kolksee bei Schellhorn“

113. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1727-354 „Moorweiher bei Rastorf“

114. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1727-392 „Lanker See und Kührener Teich“

115. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1728-303 „Lehmkuhlener Stauung“

116. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1728-304 „NSG Rixdorfer Teiche und Umgebung“

117. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE 1728-305 „NSG Vogelfreistätte Lebrader Teiche“

118. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1728-307 „Gottesgabe“

119. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1728-351 „Kalkflachmoor bei Mucheln“

120. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE 1729-353 „Großer und Kleiner Benzer See“

121. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1729-391 „Dannauer See und Hohensasel und Umgebung“

122. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1729-392 „Kossautal und angrenzende Flächen“

123. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1730-301 „Steinbek“

124. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE 1730-326 „Tal der Kükelühner Mühlenau“

125. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1731-303 „Wälder um Güldenstein“

126. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1732-321 „Guttauer Gehege“

127. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1732-381 „Rosenfelder Brök nördlich Dahme“

128. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1733-301 „Sagas-Bank“

129. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1813-391 „Helgoland mit Helgoländer Felssockel“

130. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1820-302 „NSG Fieler Moor“

131. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1820-303 „Ehemaliger Fuhlensee“

132. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1821-304 „Gieselautal“

133. Erhaltungsziele für das gesetzlicn geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1821-391 „Riesewohld und angrenzende Flächen“

134. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1823-301 „Wälder der nördlichen Itzehoer Geest“

135. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE 1823-304 „Haaler Au“

136. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschütze Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1825-302 „Wennebeker Moor und Langwedel“

137. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1826-301 „NSG Dosenmoor“

138. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1826-302 „Wald am Bordesholmer See“

139. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1828-302 „Grebiner See, Schluensee und Schmarkau“

140. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE 1828-392 „Seen des mittleren Schwentinesystems und Umgebung“

141. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1829-303 „Wald nördlich Malente“

142. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1829-304 „Buchenwälder Dodau“

143. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE 1829-391 „Röbeler Holz und Umgebung“

144. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Vogelschutzgebiet und das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1830-301 „NSG Neustädter Binnenwasser“

145. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE 1830-302 „Lachsau“

146. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1830-391 „Gebiet der Oberen Schwentine“

147. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1831-302 „Buchenwälder südlich Cismar“

148. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1831-321 „Kremper Au“

149. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1832-322 „Walkyriengrund“

150. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1832-329 „Ostseeküste zwischen Grömitz und Kellenhusen“

151. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1920-301 „Windberger Niederung“

152. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1922-301 „Wälder östlich Mehlbek“

153. Erhältungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung benannte Gebiet DE-1922-391 „Iselbek mit Lindhorster Teich“

154. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE 1923-301 „Schierenwald“

155. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1923-302 „Reher Kratt“

156. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1923-304 „Moore bei Christinenthal“

157. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE 1923-305 „Quellhangmoor Lohfiert“

158. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1924-391 „Wälder im Aukrug“

159. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung benannte Gebiet DE-1926-301 „Bönnebütteler Gehege“

160. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1927-301 „Kiebitzholmer Moor und Trentmoor“

161. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1927-352 „Tarbeker Moor“

162. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1928-351 „Wälder am Stocksee“

163. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1928-359 „Wald zwischen Schlamersdorf und Garbek“

164. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung benannte Gebiet DE-1929-320 „Barkauer See“

165. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE 1929-351 „Heidmoorniederung“

166. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1929-391 „Wälder im Ahrensböker Endmoränengebiet“

167. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1930-301 „Middelburger Seen“

168. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1930-302 „Wälder im Pönitzer Seengebiet“

169. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1930-330 „Strandniederungen südlich Neustadt“

170. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung benannte Gebiet DE-1930-353 „Pönitzer Seengebiet“

171. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1930-391 „Süseler Baum und Süseler Moor“

172. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Vogelschutzgebiet und gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1931-301 „Ostseeküste am Brodtener Ufer“

173. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-1931-391 „Küstenlandschaft zwischen Pelzerhaken und Rettin“

174. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE 2020-301 „Klev- und Donnlandschaft bei St. Michaelisdonn“

175. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2021-301 „Kudensee“

176. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE 2022-302 „Vaaler Moor und Herrenmoor“

177. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2023-303 „Rantzau-Tal“

178. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2024-301 „Heiden und Dünen bei Störkathen“

179. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2024-308 „Mühlenbarbeker Au und angrenzendes Quellhangmoor“

180. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2024-391 „Mittlere Stör, Bramau und Bünzau“

181. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2024-392 „Moore der Breitenburger Niederung“

182. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2025-303 „Hasenmoor“

183. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE 2026-303 „Osterautal“

184. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2026-304 „Barker Heide“

185. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2026-305 „Altwaldbestände im Segeberger Forst“

186. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2026-307 „Moorweiher im Segeberger Forst“

187. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE 2027-301 „NSG Ihlsee und Ihlwald“

188. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2027-302 „Segeberger Kalkberghöhlen“

189. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2028-352 „Wald bei Söhren“

190. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2028-359 „Wald nördlich Steinbek“

191. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2029-351 „Bachschlucht Rösing“

192. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2029-353 „Wulfsfelder Moor“

193. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Vogelschutzgebiet und das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2030-303 „NSG Aalbeekniederung“

194. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE 2030-304 „Hobbersdorfer Gehege und Brammersöhlen“

195. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2030-328 „Schwartautal und Curauer Moor“

196. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2030-351 „Waldhusener Moore und Moorsee“

197. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2030-392 „Traveförde und angrenzende Flächen“

198. Erhaltungsziele für das agesetzlich geschützte Gebiet von aemeinschaftlichei Bedeutung DE-2031-303„NSG Dummersdorfer Ufer“

199. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2123-301 „Binnendünen Nordoe“

200. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2124-301 „Klein Offenseth-Bokelsesser Moor“

201. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2125-334 „Kaltenkirchener Heide“

202. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2126-303 „Pfeifengraswiese nördlich Seth“

203. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2126-391 „Wälder im Kisdorfer Wohld und angrenzende Flächen“

204. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2127-302 „Birkenmoor bei Groß Niendorf“

205. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2127-333 „Leezener Au-Niederung und Hangwälder“

206. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2127-391 „Travetal“

207. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2128-358 „Steinkampholz“

208. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2129-351 „Bachschlucht bei Herweg“

209. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE 2129-353 „Wüstenei“

210. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung benannte Gebiet DE-2129-357 „Friedhofseiche Genin“

211. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2130-301 „Lauerholz“

212. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2130-322 „Herrnburger Dünen“

213. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2130-352 „Moorwälder am Wesloer Moor und am Herrnburger Landgraben“

214. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE 2130-391 „Grönauer Heide, Grönauer Moor und Blankensee“

215. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2222-321 „Wetternsystem in der Kollmarer Marsch“

216. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2224-305 „Staatsforst Rantzau östlich Tornesch“

217. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2224-306 „Obere Krückau“

218. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2224-391 „Himmelmoor, Kummerfelder Gehege und angrenzende Flächen“

219. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2225-303 „Pinnau / Gronau“

220. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2226-306 „Glasmoor“

221. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2226-391 „Alstersystem bis Itzstedter See und Nienwohlder Moor“

222. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2227-303 „Hansdorfer Brook mit Ammersbek“

223. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE 2227-304 „Neuenteich und Binnenhorster Teiche“

224. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2227-351 „Nördlicher Tiergarten“

225. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2227-352 „Rehbrook“

226. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2227-356 „Sülfelder Tannen“

227. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2228-352 „Rehkoppel“

228. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2230-304 „Wälder westlich des Ratzeburger Sees“

229. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2230-381 „Trockenflächen nordwestlich Groß Sarau“

230. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2230-391 „Wälder und Seeufer östlich des Ratzeburger Sees“

231. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2323-392 „Schleswig-Holsteinisches Elbästuar und angrenzende Flächen“

232. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2324-303 „Holmer Sandberge und Buttermoor“

233. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2324-304 „NSG Tävsmoor / Haselauer Moor“

234. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2325-301 „Ohmoor“

235. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung Gebiet DE-2326-301 „Wittmoor“

236. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2327-301 „Kammmolchgebiet Höltigbaum / Stellmoor“

237. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2327-351 „Sieker Moor“

238. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2328-354 „NSG Hahnheide“

239. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2328-355 „Großensee, Mönchsteich, Stenzer Teich“

240. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2328-381 „NSG Kranika“

241. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2328-391 „Trittauer Mühlenbach und Drahtmühlengebiet“

242. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2329-301 „Lankauer See“

243. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2329-351 „Koberger Moor“

244. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2329-352 „Pantener Moorweiher und Umgebung“

245. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2329-353 „Quellwald am Ankerschen See“

246. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2329-381 „NSG Borstgrasrasen Alt-Mölln“

247. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2329-391 „Wälder des Hevenbruch und des Koberger Forstes“

248. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschütztes Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2330-351 „Moorwald im Ankerschen Ziegelbruch“

249. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Vogelschutzgebiet und gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2330-353 „NSG Oldenburger See und Umgebung“

250. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2330-391 „Salemer Moor und angrenzende Wälder und Seen“

251. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2331-393 „Amphibiengebiete westlich Kittlitz“

252. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2331-394 „Schaalsee mit angrenzenden Wäldern und Seen“

253. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE 2427-302 „Talwald Hahnenkoppel“

254. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2427-391 „Bille“

255. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2428-393 „Wälder im Sachsenwald und Schwarze Au“

256. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2429-301 „Birkenbruch südlich Groß Pampau“

257. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2429-304 „Kiefholz“

258. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2429-353 „Kleinstmoore bei Hornbek“

259. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützten Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2430-302 „Rosengartener Moor“

260. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2430-353 „Langenlehstener Heide“

261. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2430-391 „Seenkette Drüsensee bis Gudower See mit angrenzenden Wäldern“

262. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2430-392 „Talhänge bei Göttin, Grambeker Teiche und Umgebung“

263. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2431-391 „Amphibiengebiet Seedorfer Forst“

264. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2431-392 „Hakendorfer Wälder“

265. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2527-302 „NSG Dalbekschlucht“

266. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE- 2527-391 „Besenhorster Sandberge und Elbinsel“

267. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2528-301 „GKSS-Forschungszentrum Geesthacht“

268. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2529-301 „Nüssauer Heide“

269. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2529-302 „Stecknitz-Delvenau“

270. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2529-306 „Gülzower Holz“

271. Erhaltungsziele für das gesetzlich geschützte Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE-2628-392 „Elbe mit Hohem Elbufer von Tesperhude bis Lauenburg mit angrenzenden Flächen“



1.




Das Gebiet ist für die Erhaltung und ggfs. Wiederherstellung folgender Lebensraumtypen des Anhangs I und Arten des Anhangs II der FFH-Richtlinie


von besonderer Bedeutung:

               

               

               

Vorkommen in Teilgebiet (s.u.)

1

2

3

1110   

Sandbänke mit nur schwacher ständiger Überspülung durch Meerwasser   

X



1130

Ästuarien

X



1140

Vegetationsfreies Schlick-, Sand- und Mischwatt

X


X

1150

Lagunen des Küstenraumes (Strandseen)

X

X


1160

Flache große Meeresarme und -buchten (Flachwasserzonen und Seegraswiesen)

X


X

1170

Riffe

X



1210

Einjährige Spülsäume

X



1220

Mehrjährige Vegetation der Kiesstrände

X



1310

Pioniervegetation mit Salicornia und anderen einjährigen Arten auf Schlamm und Sand (Quellerwatt)

X

X

X

1320

Schlickgrasbestände (Spartinion maritimae)

X

X


1330

Atlantische Salzwiesen (Glauco-Puccinellietalia maritimae)

X

X

X

2110

Primärdünen

X



2120

Weißdünen mit Strandhafer (Ammophila arenaria)

X



2130*

Festliegende Küstendünen mit krautiger Vegetation (Graudünen

X



2140*

Entkalkte Dünen mit Empetrum nigrum

X



2170

Dünen mit Salix repens ssp. argentea (Salicion arenariae)

X



2180

Bewaldete Dünen

X



2190

Feuchte Dünentäler

X








1103

Finte (Alosa fallax)

X



1095

Meerneunauge (Petromyzon marinus)

X



1099

Flußneunauge (Lampetra fluviatilis)

X



1364

Kegelrobbe (Halichoerus grypus)

X



1365

Seehund (Phoca vitulina)

X



1351

Schweinswal (Phocoena phocoena)

X







Auf Grund der Größe des Gebietes mit unterschiedlichen geomorphologischen Eigenschaften, der Eigenständigkeit der geographisch abgrenzbaren Teillebensräume sowie auf Grund der anthropogenen Historie erfolgt eine Unterteilung der Erhaltungsziele des Gesamtgebietes in die wie folgt beschriebenen drei Teilgebiete:


Teilgebiet 1: Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und angrenzender Küstenstreifen (Flächen zwischen NP-Grenze und Deich/Deckwerk/ Dünenfuß/ Abbruchkante/ MThw-Linie/)


Das Teilgebiet Nationalpark und angrenzender Küstenstreifen beinhaltet den überwiegenden Teil der Watten, Außensände, und Flachwasserzonen sowie einen Großteil der Salzwiesen des Gesamtgebietes einschließlich die Insel Trischen. Einen möglichst ungestörten Ablauf der Naturvorgänge zu gewährleisten hat in wesentlichen Teilen des Gebietes Vorrang vor allen anderen Naturschutzzielen.


Die in dieses Teilgebiet ebenfalls einbezogenen fünf kleinen Halligen bestehen aus von Prielen durchzogenen Salzwiesen und werden bei Sturmflut überflutet. Sie sind geprägt durch ein Mosaik aus extensiver und intensiver Weidewirtschaft sowie aus ungenutzten Salzwiesen mit eingelagerten kleineren Brackwassertümpeln, brackwassergefüllten Senken (LRT 1150*). Einbezogen ist auch ein Dünenstreifen bei St. Peter-Ording der von ersten Stadien der Dünenbildung (Primärdüne) den natürlichen Entwicklungsprozess der Küstendünen bis zur Bewaldung (bewaldete Düne) einbezieht.


Teilgebiet 2: Nordfriesische Halligen Langeneß, Gröde und Nordstrandischmoor
Dieses Teilgebiet besteht aus den drei größeren Halligen mit ausgedehnten Salzwiesen unterschiedlicher Nutzungsintensität und typischen Kleinstrukturen wie Prielen, Lagunen, Flutmulden, Kolken und den Kuppelnestern der Gelben Wiesenameise als faunistische Besonderheit. Sie sind geprägt durch eine traditionell extensive Weidewirtschaft und Mähwiesennutzung. Sie werden bei Sturmflut überflutet. Die Halligen haben eine besondere Bedeutung für Brut- und Rastvögel.


Teilgebiet 3: Köge an der Westküste Schleswig-Holsteins


Folgende in das Teilgebiet ganz oder teilweise einbezogenen Naturschutzköge sind nach 1935 durch die Eindeichung von Wattenmeerbuchten entstanden und haben heute vorrangig Naturschutzfunktionen übernommen, wenn auch einige dieser Köge zusätzlich eine wichtige wasserwirtschaftliche Funktion als Speicherbecken für die Binnenlandentwässerung haben. Es handelt sich um: 1. Rickelsbüller Koog, 2. Beltringharder Koog, 3. Wester-Spätinge, 4. Kronenloch und 5. Wöhrdener Loch im Dithmarscher Speicherkoog, 6. Fahretofter Westerkoog, 7. Vordeichung Ockholm.
Die Köge werden im Wesentlichen durch drei vorkommende bzw. sich entwickelnde Lebensgemeinschaften der Küste charakterisiert.


Größere ungenutzte Sukzessionsflächen in Wester-Spätinge und im Beltringharder Koog.


Sehr nasse Feuchtwiesen mit sehr hohen Wasserständen und einer geringen Beweidung im Rickelsbüller Koog, im Beltringharder Koog und im Wöhrdener Loch.


Offene Wasserflächen mit entsprechend des durchgeführten Wassermanagements unterschiedlich groß ausgebildeten Wattflächen und Salzwiesen. Insbesondere das Kronenloch (Dithmarscher Speicherkoog) und der Beltringharder Koog sind als künstlich gesteuerte Wasserflächen mit regelmäßigem Tide- und Salzwassereinfluß eingerichtet.




3.1. Übergreifende Ziele für das Gesamtgebiet


Das Wattenmeer einschließlich bestimmter angrenzender Offshore- Bereiche ist als ein durch den ständigen Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägter Übergangsbereich vom Land zum Meer in den überwiegenden Teilen vorrangig durch Gewährleistung ungestörter Abläufe der Naturvorgänge, insbesondere auch als Lebensraum für Seehunde, Kegelrobben und Schweinswale sowie Rundmäuler und mehrere Fischarten zu erhalten.


Ziel ist dabei auch die Erhaltung der Beziehungen zwischen den Teilgebieten des Gesamtgebietes und den angrenzenden Gebieten von gemeinschaftlicher Bedeutung, die auf den Inseln und an der Festlandsküste liegen, insbesondere der biotische und abiotische Stoffaustausch und -transport, der Austausch von Sand und Schwebstoffen z.B. für die Erhaltung von Lebensraumtypen wie Dünen und Salzwiesen sowie der biogene Austauschprozess zwischen den Teilgebieten von u.a. Plankton, Wirbellosen, Fischen und Vögeln.


3.2. Teilgebiet 1: Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und angrenzender Küstenstreifen


3.2.1. Übergreifende Ziele für das Teilgebiet 1.


Ein möglichst ungestörter Ablauf der Naturvorgänge ist zu gewährleisten. Dies hat in wesentlichen Teilen des Gebietes Vorrang vor allen anderen Naturschutzzielen.


Folgende Ziele tragen diesem Ziel Rechnung:


Erhaltung


der weitgehend natürlichen geomorphologischen Dynamik,


der weitgehend natürlichen hydrophysikalischen und hydrochemischen Verhältnisse und Prozesse,


der weitgehend natürlichen Sediment- und Strömungsverhältnisse im Küstenbereich,


der Biotopkomplexe sowie der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen, insbesondere von Flachwasserbereichen, Wattströmen, Prielen, Watten, Außensänden, Sandstränden, Strandwällen, Nehrungen, Spülsäumen, Muschelschillflächen, Salzwiesen, Dünen, Heiden, Seegraswiesen, Riffen, Sandbänken, Lagunen und Ästuar-Lebensräumen in natürlicher Ausprägung und Halligen,


einer möglichst hohen Wasserqualität,


von weitgehend unbeeinträchtigten Bereichen.


Die übergreifenden Ziele gelten für das Teilgebiet 1 und alle darin vorkommenden Lebensraumtypen und Arten.


Für den Lebensraumtyp Code 2110 soll in Bereichen mit Wiederherstellungserfordernis ein günstiger Erhaltungszustand im Einklang mit den Anforderungen von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur sowie den regionalen und örtlichen Besonderheiten insbesondere des Küstenschutzes wiederhergestellt werden.


3.2.2. Ziele für Lebensraumtypen und Arten von besonderer Bedeutung:


Erhaltung und ggfs. Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustandes der unter 1. genannten Lebensraumtypen und Arten. Hierzu sind neben den für alle vorkommenden Lebensraumtypen und Arten gültigen übergreifenden Zielen insbesondere folgende Aspekte zu einzelnen Lebensraumtypen und Arten zu berücksichtigen:


1110
Sandbänke mit nur schwacher ständiger Überspülung durch Meerwasser


Erhaltung


der weitgehend natürlichen Sedimentstruktur und Morphodynamik (Strömungs- und Sedimentverhältnisse) des biotopprägenden hydrophysikalischen und hydrochemischen Gewässerverhältnisse und Prozesse


der sublitoralen Biotopkomplexe und ihrer charakteristischen Strukturen und Funktionen sowie ihrer Lebensgemeinschaften insbesondere auch im zusammenhang mit den LRT 1160 und LRT 1170.


1130
Ästuarien


Erhaltung


des Tideeinflusses mit der charakteristischen Salz-, Brack- und Süßwasserzonierung der Lebensgemeinschaften,


der Biotopkomplexe und ihrer charakteristischen Strukturen und Funktionen mit z.B. Watten, Brackwasser- und Salzwiesen, Priel- und Grabensystemen, Spülsäumen, Röhrichten, Stränden,


der biotopprägenden hydrochemischen und hydrophysikalischen Gewässerverhältnisse und Prozesse des Küstenmeeres, des Ästuars und seiner Zuflüsse


,


der Sedimentations- und Strömungsverhältnisse sowie der natürlichen Dynamik im Flussmündungs- und Uferbereich,


der Funktion als Wanderstrecke für an Wasser gebundene Organismen


der ökologischen Wechselbeziehungen mit dem terrestrischen, limnischen und marinen Umfeld,


1140
Vegetationsfreies Schlick-, Sand- und Mischwatt


Erhaltung


der weitgehend natürlichen Morphodynamik des Meeresbodens mit sand-, Schlick- und Mischwatten,


,


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen der Watten und Priele.


1150* 
Lagunen des Küstenraumes (Strandseen)


Erhaltung


vom Meer beeinflusster ausdauernd oder zeitweise vorhandener Gewässer und deren Verbindungen zur Nordsee,


der hydrologischen Bedingungen in der Umgebung der Gewässer,


der prägenden Sediment-, Strömungs- und Wellenverhältnisse im Küstenbereich sowie der durch diese bewirkten Morphodynamik,


weitgehend störungsfreier Küstenabschnitte,


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen v.a. der ökologischen Wechselwirkungen mit amphibischen Kontaktlebensräumen wie Salzwiesen, Stränden, Hochstaudenfluren, Röhrichten, Pioniergesellschaften und Mündungsbereichen.


1160
Flache große Meeresarme und -buchten (Flachwasserzonen)


Erhaltung


der weitgehend natürlichen Morphodynamik des Meeresbodens, der Flachwasserbereiche und der Uferzonen,


,


der sublitoralen Biotopkomplexe und ihrer charakteristischen Strukturen und Funktionen (u.a. auch als Nahrungshabitate für Fische, Meeressäuger sowie See- und Küstenvögel und als Wanderstrecke für an Wasser gebundene Organismen) sowie ihrer Lebensgemeinschaften insbesondere auch im Zusammenhang mit den LRT 1110 Sandbank und LRT 1170 Riff.


1170
Riffe


Erhaltung


natürlicher, von mechanischer (anthropogener) Schädigung weitgehend freier und morphologisch ungestörter Bereiche des Meeresgrundes mit Hartsubstraten wie Findlingen, Steinen undnatürlichen biogenen Riffen und der zu Sandbänken vermittelnden Mischbestände.


der Biotopkomplexe und ihrer charakteristischen Strukturen und Funktionen sowie ihrer Lebensgemeinschaften insbesondere auch im Zusammenhang mit den LRT 1110 Sandbank und LRT 1160 Meeresarme und Buchten.


1210
Einjährige Spülsäume


1220
Mehrjährige Vegetation der Kiesstrände


Erhaltung


der natürlichen Überflutungen,


der weitgehend natürlichen Dynamik an Küstenabschnitten mit Spülsäumen und an ungestörten Kies- und Geröllstränden und Strandwalllandschaften,


der ungestörten Vegetationsfolge (Sukzession),


unbeeinträchtigter Vegetationsdecken.


1310
Pioniervegetation mit Salicornia und anderen einjährigen Arten auf Schlamm und Sand (Quellerwatt)


Erhaltung der natürlichen Vorkommen der Quellerarten.


1320
Schlickgrasbestände (Spartinion maritimae)


Erhaltung der Bereiche mit Vorkommen von Schlickgras.


1330
Atlantische Salzwiesen (Glauco-Puccinellietalia maritimae)


Erhaltung


der Salzwiesen mit charakteristisch ausgebildeter Vegetation und ihrer ungestörten Vegetationsfolgen (Sukzession)


der Biotopkomplexe und ihrer charakteristischen Strukturen und Funktionen (u. a. auch als Nahrungs-, Rast-, und Bruthabitate für See- und Küstenvögel) sowie ihrer Lebensgemeinschaften


2110
Primärdünen


Erhaltung und ggfs. Wiederherstellung


der natürlichen Sediment- und Strömungsverhältnisse im Küstenbereich mit frisch angeschwemmten Sänden


der natürlichen Sand- und Bodendynamik und dynamischen Dünenbildungsprozesse,


der ungestörten Vegetationsfolge (Sukzession)


der Vegetationsbestände ohne Sedimentverletzungen


2120
Weißdünen mit Strandhafer (Ammophila arenaria) Erhaltung


der natürlichen Dünensandentwicklung und der natürlichen Wasserstände in den Dünenbereichen sowie der weitgehend ungestörten hydrologischen Verhältnisse, insbesondere des Grundwasserhaushaltes,


der Mosaikkomplexe mit anderen charakteristischen Lebensräumen bzw. eingestreuten Sonderstrukturen wie z.B. Sandflächen, Silbergrasfluren, Sandmagerrasen oder Heideflächen sowie Abbruchkanten, Feuchtheiden und Feuchtstellen, Gewässer, Dünenheiden oder Gebüsche,


vorgelagerter, unbefestigter Sandflächen zur Sicherung der Sandzufuhr,


der natürlichen Dünenbildungsprozesse


2170
Dünen mit Salix repens ssp. argentea (Salicion arenariae)


Erhaltung


von Dünen- und Dünentalkomplexen mit Kriechweidenbeständen (2170),


der charakteristischen pH-Werte (2170),


feuchter und nasser Dünentäler,


der nährstoffarmen Verhältnisse.


2190
Feuchte Dünentäler


der natürlichen Bodenentwicklung und der natürlichen Wasserstände in den Dünenbereichen sowie der weitgehend ungestörten hydrologischen Verhältnisse, insbesondere des Grundwasserhaushaltes,


der Mosaikkomplexe mit anderen charakteristischen Lebensräumen bzw. eingestreuten Sonderstrukturen wie z.B Abbruchkanten, Feuchtstellen, Sandmagerrasen, Heideflächen


 


feuchter und nasser Dünentäler,


der nährstoffarmen Verhältnisse.


2130* Festliegende Küstendünen mit krautiger Vegetation (Graudünen)


Erhaltung


reich strukturierter Graudünenkomplexe,


der Mosaikkomplexe mit anderen chrakteristischen Lebensräumen bzw. eingestreuter Sonderstandorte wie z.B. Abbruchkanten, Feuchtstellen, Sandmagerrasen, Heideflächen,


der natürlichen Bodenentwicklung und der weitgehend ungestörten hydrologischen Verhältnisse


der natürlichen Dünenbildungsprozesse


2140* Entkalkte Dünen mit Empetrum nigrum


Erhaltung


(


von Dünenkomplexen und -strukturen mit Krähenbeere (2140),


der Mosaikkomplexe mit anderen chrakteristischen Lebensräumen bzw. eingestreuter Sonderstandorte wie z.B. Abbruchkanten, Feuchtstellen, Sandmagerrasen, Heideflächen,


der natürlichen Bodenentwicklung und der weitgehend ungestörten hydrologischen Verhältnisse,


der natürlichen Dünenbildungsprozesse,




2180
Bewaldete Dünen der atlantischen, kontinentalen und borealen Region


Erhaltung


von Dünen, Dünentälern und Sandflächen zwischen den Dünen mit natürlichem oder naturnahem Laubwald,


zusammenhängender Bestände einschließlich der Gebüsch-, Vorwald- und Zerfallsstadien,


der Mosaikkomplexe mit anderen charakteristischen Lebensräumen bzw. eingestreuter Graudünen, Heiden und Feuchtstellen,


der natürlichen Bodenentwicklung und der weitgehend ungestörten hydrologischen Verhältnisse,


,


der natürlichen Dünenbildungsprozesse.


1103
Finte (Alosa fallax)


Erhaltung


des Tideeinflusses mit der charakteristischen Salz-, Brack- und Süßwasserzonierung im Ästuarbereich,


der weitgehend natürlichen hydrochemischen und hydrophysikalischen Gewässerzustände des Küstenmeeres und der Fließgewässer im Bereich der Flussmündungen,


von weitgehend natürlichen Sedimentations- und Strömungsverhältnissen sowie einer natürlichen Dynamik im Flussmündungs- und Uferbereich,


barrierefreier Wanderstrecken zwischen Meer und Flussunterläufen,


bestehender Populationen,


1095
Meerneunauge (Petromyzon marinus)


Erhaltung des Wattenmeeres als barrierefreies Durchzugsgebietvom Meer in die Flussoberläufe


1099
Flußneunauge (Lampetra fluviatilis)


Erhaltung


des Wattenmeeres als barrierefreies Durchzugsgebietvom Meer in die Flussoberläufe


bestehender Populationen.


1365
Seehund (Phoca vitulina)


1364
Kegelrobbe (Halichoerus grypus)


Erhaltung


lebensfähiger Bestände und eines natürliches Reproduktionsvermögens, einschließlich des Überlebens der Jungtiere,


naturnaher Meeres- und Küstengewässer mit Flachwasserzonen und sandigen Küsten,


der natürlichen Meeres- und Küstendynamik,


einer möglichst geringen Schadstoffbelastung der Meeres- und Küstengewässer,


von störungsarmen Ruheplätzen,


von sehr störungsarmen Wurfplätzen,


von störungsarmen Bereichen mit geringer Unterwasserschallbelastung,


einer artenreichen Fauna (Fische, Garnelen, Muscheln, Krabben u.ä.) als Nahrungsgrundlage.


1351
Schweinswal (Phocoena phocoena)


Erhaltung


lebensfähiger Bestände und eines natürlichen Reproduktionsvermögens, einschließlich des Überlebens der Jungtiere,


von naturnahen Küstengewässern der Nordsee, insbesondere von produktiven Flachwasserzonen bis 20 m Tiefe,


von störungsarmen Bereichen mit geringer Unterwasserschallbelastung als Kalbungs- und Aufzuchtsgebiete,


der Nahrungsfischbestände, insbesondere Hering, Makrele, Kabeljau, Wittling und Grundeln sowie


Sicherstellung einer möglichst geringen Schadstoffbelastung der Küstengewässer


Vermeiden von Kollisionen mit Schiffen,


Vermeidung von walgefährdenden Fischereiformen.


3.3. Teilgebiet 2: Nordfriesische Halligen


3.3.1. Übergreifende Ziele für das Teilgebiet 2.


Die bei Sturmflut überfluteten ausgedehnten Salzwiesen der Halligen sind in unterschiedlicher Nutzungsintensität (extensive Weidewirtschaft und Mähwiesennutzung) und typischen Kleinstrukturen wie Prielen, Lagunen, Flutmulden, Kolken, Grüppen und den Kuppelnestern der Gelben Wiesenameise als faunistische Besonderheit zu erhalten.


Übergreifend gelten weiterhin folgende Zielsetzungen (sie schließen die Lebensraumtypen 1310, 1320 und 1330 mit ein):


Erhaltung


der halligtypischen Strukturen und Funktionen,


der weitgehend natürlichen hydrophysikalischen und hydrochemischen Gewässerverhältnisse und Prozesse,


halligtypischer Morphodynamik des Bodens und der Bodenstruktur,


einer möglichst hohen Wasserqualität,


des Gezeiteneinflusses,


und langfristige Sicherung der vorkommenden Lebensräume gemeinschaftlichen Interesses und der für ihr Überleben notwendigen Strukturen und Funktionen,


der natürlichen Vorkommen der Quellerarten,


der Bereiche mit Vorkommen von Schlickgras,


der Salzwiesen mit halligtypisch ausgebildeter Vegetation,


der Vielfalt und Kleinräumigkeit der Salzwiesenstrukturen inklusive der weiträumigen Prielsysteme,


und Sicherung ausgedehnter, extensiv oder sporadisch genutzter Salzwiesen und halligtypischer Kleinstrukturen,


ungenutzter Salzwiesen mit ungestörten Vegetationsfolgen (Sukzession) in Teilbereichen.


3.3.2. Ziele für Lebensraumtypen von besonderer Bedeutung:


Erhaltung eines günstigen Erhaltungszustandes des unter 1.a) genannten Lebensraumtyps. Hierzu sind neben den für alle vorkommenden Lebensraumtypen gültigen Zielen insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


1150* Lagunen des Küstenraumes (Strandseen)


Erhaltung


vom Meer beeinflusster ausdauernd oder zeitweise vorhandener Gewässer und deren Verbindungen zur Nordsee,


der weitgehend natürlichen hydrophysikalischen und hydrochemischen Gewässerverhältnisse und Prozesse und der hydrologischen Bedingungen in der Umgebung der Gewässer,


der prägenden Sediment-, Strömungs- und Wellenverhältnisse im Küstenbereich sowie der durch diese bewirkten Morphodynamik,


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen v.a. der ökologischen Wechselwirkungen mit amphibischen Kontaktlebensräumen wie Salzwiesen, Stränden, Hochstaudenfluren, Röhrichten, Pioniergesellschaften und Mündungsbereiche.


3.4. Teilgebiet 3: Köge an der Westküste Schleswig-Holsteins


3.4.1. Übergreifende Ziele für das Teilgebiet 3.


In allen Naturschutzkögen sind die weitgehende Ungestörtheit der Flächen und der größeren Gewässer sowie eine gute Wasserqualität und eine möglichst naturnahe Gewässerdynamik zu erhalten.


In den Naturschutzkögen gibt es auf Einzelflächen unterschiedliche übergreifende Ziele: In den Sukzessionsflächen, die nach der Eindeichung aussüßten, ist eine möglichst natürliche vom Menschen unbeeinflusste Entwicklung mit einer ganz charakteristischen Dynamik von zunächst offenen Watt- und Vorlandflächen zu Röhrichten, Hochstauden und Gebüsch- und Waldformationen zu bis ggf. hin zum Auwald zu erhalten. Insbesondere im Speicherbecken des Beltringharder Kooges mit den großen Wasserstandsschwankungen und der ausgedehnten Wasserwechselzone ist die Entwicklung zu einem Weichholzauenwald zu erwarten.


Die vorhandenen Wasserflächen werden sich als eutrophe Seen und überwiegend als eutrophe Flachseen entwickeln. Die angrenzenden Landflächen haben sich z. T. schon oder werden sich zu feuchten Hochstaudenfluren (Code: 6430, Subtyp 6431) entwickeln.


Im Feuchtgrünland ist das Ziel die Erhaltung einer von ehemaligen Prielen und Grüppen oder anderen Wasserläufen durchzogenen offenen bis halboffenen und von Gewässern geprägten Landschaft, die einzelne Schilfröhrichte und Weidengebüsche aufweist, als Bruthabitat für Wiesenvögel und Nahrungshabitat für Schwäne, Enten und Gänse, namentlich Nonnengänse. Typischerweise ist für die Feuchtgrünlandflächen ein gezieltes Management mit einer extensiven Mäh- oder Weidenutzung sowie sehr hohen Grundwasserständen durchzuführen.


Ziel in den durch Eindeichung künstlich entstandenen Wasserflächen ist, einen weitgehend gebietsspezifischen, den natürlichen Verhältnissen entsprechenden Tidenhub und Tidenrhythmus zu erhalten, so dass sich typische Lebensgemeinschaften einschließlich der Salzwiesenbereiche entwickeln können.


Oberhalb der Dauerwasserfläche (dem Lebensraumtyp 1160 zuzuordnen) entwickeln sich je nach dem Salzwassereinfluss bzw. je nach den Wasserstandsschwankungen die für die Küste typischen Lebensraumtypen Queller-Watt (1310), Salzgrünland (1330) oder Kriechweidengebüsch.


3.4.2. Ziele für Lebensraumtypen von besonderer Bedeutung:


Erhaltung eines günstigen Erhaltungszustandes für die unter 1.a) genannten Lebensraumtypen. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


1160
Flache große Meeresarme und -buchten (Flachwasserzonen)


Erhaltung


der weitgehend natürlichen Morphodynamik des Bodens, der Flachwasserbereiche und der Uferzonen,


der weitgehend natürlichen hydrophysikalischen und hydrochemischen Gewässerverhältnisse und Prozesse,


der Biotopkomplexe und ihrer charakteristischen Strukturen und Funktionen mit z.B. Sandbänken und Watten.


1140
Vegetationsfreies Schlick-, Sand- und Mischwatt


1310
Pioniervegetation mit Salicornia und anderen einjährigen Arten auf Schlamm und Sand (Quellerwatt)


Erhaltung


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen der Watten und Priele,


der natürlichen Vorkommen der Quellerarten.


1330
Atlantische Salzwiesen (Glauco-Puccinellietalia maritimae)


Erhaltung


der Salzwiesen mit charakteristisch ausgebildeter Vegetation und ihrer ungestörten Vegetationsfolgen (Sukzession).


2.




Das Gebiet ist für die Erhaltung und ggfs. Wiederherstellung folgender Lebensraumtypen des Anhangs I der FFH-Richtlinie


a)
von besonderer Bedeutung: (*: prioritäre Lebensraumtypen)


1150* Lagunen des Küstenraumes (Strandseen)


1210
Einjährige Spülsäume


1310
Pioniervegetation mit Salicornia und anderen einjährigen Arten auf Schlamm und Sand (Quellerwatt)


1330
Atlantische Salzwiesen (Glauco-Puccinellietalia maritimae)


2110
Primärdünen


2120
Weißdünen mit Strandhafer Ammophila arenaria


2130* Festliegende Küstendünen mit krautiger Vegetation (Graudünen)


2140* Entkalkte Dünen mit Empetrum nigrum


2150* Festliegende entkalkte Dünen der atlantischen Zone (Calluno-Ulicetea)


2170
Dünen mit Salix repens ssp. argentea (Salicion arenariae)


2180
Bewaldete Dünen der atlantischen, kontinentalen und borealen Region


2190
Feuchte Dünentäler


6230* Artenreiche montane Borstgrasrasen (und submontan auf dem europäischen Festland) auf Silikatböden


7140
Übergangs- und Schwingrasenmoore


b)
von Bedeutung:


1320
Schlickgrasbestände (Spartinion maritimae)


4010
Feuchte Heiden des nordatlantischen Raums mit Erica tetralix




2.1. Übergreifende Ziele


Erhaltung einer großflächigen geomorphologisch bedeutsamen und offenen Küsten-Wanderdünenlandschaft in naturraumtypischer Komplexbildung, dynamischer Prozesse mit entstehenden und sich verändernden Vor- und Wanderdünen sowie einer weiträumigen trockenen, feuchten und nassen Dünentalsituationen als Bindeglied zwischen Nordsee und Wattenmeer mit Vorlandbildungen in seltener Gradientenabfolge mit im Kerngebiet kaum gestörter, urtümlicher Landschaftssituation und kaum beeinträchtigten Sandstränden sowie den Übergängen zur Sylter Geest und dem Lister Nehrungshaken mit Kliffhängen und Quellhorizonten.


Für den Lebensraumtyp Code 1150* soll ein günstiger Erhaltungszustand im Einklang mit den Anforderungen von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur sowie den regionalen und örtlichen Besonderheiten, insbesondere des Küstenschutzes, wiederhergestellt werden


2.2. Ziele für Lebensraumtypen von besonderer Bedeutung:


Erhaltung und ggfs. Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustandes der unter 1.a) genannten Lebensraumtypen. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


1150* Lagunen des Küstenraumes (Strandseen)


Erhaltung und ggfs. Wiederherstellung


vom Meer beeinflusster ausdauernd oder zeitweise vorhandener Gewässer und deren Verbindungen zur Nordsee,


der weitgehend natürlichen hydrophysikalischen und hydrochemischen Gewässerverhältnisse und Prozesse und der hydrologischen Bedingungen in der Umgebung der Gewässer,


der prägenden Sediment-, Strömungs- und Wellenverhältnisse im Küstenbereich sowie der durch diese bewirkten Morphodynamik,


weitgehend störungsfreier Küstenabschnitte,


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen v.a. der ökologischen Wechselwirkungen mit amphibischen Kontaktlebensräumen wie Salzwiesen, Stränden, Hochstaudenfluren, Röhrichten, Pioniergesellschaften und Mündungsbereichen.


1210
Einjährige Spülsäume


Erhaltung


der weitgehend natürlichen Dynamik an Küstenabschnitten mit Spülsäumen,


der natürlichen Überflutungen,


der weitgehend natürlichen Sediment- und Strömungsverhältnisse im Küstenbereich,


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen.


1310
Pioniervegetation mit Salicornia und anderen einjährigen Arten auf Schlamm und Sand (Quellerwatt)


1330
Atlantische Salzwiesen (Glauco-Puccinellietalia maritimae)


Erhaltung


weitgehend natürlicher Morphodynamik des Bodens und der Bodenstruktur,


der natürlichen Vorkommen der Quellerarten,


der weitgehend natürlichen hydrophysikalischen und hydrochemischen Verhältnisse und Prozesse,


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,


der Salzwiesen mit charakteristisch ausgebildeter Vegetation und ihrer ungestörten Vegetationsfolgen (Sukzession) (1330).


2110
Primärdünen


2120
Weißdünen mit Strandhafer Ammophila arenaria


2170
Dünen mit Salix repens ssp. argentea (Salicion arenariae)


2190
Feuchte Dünentäler


Erhaltung


der natürlichen Sediment- und Strömungsverhältnisse im Küstenbereich mit frisch angeschwemmten Sänden (2110),


der natürlichen Sand- und Bodendynamik und dynamischen Dünenbildungsprozesse,


der ungestörten Vegetationsfolge (Sukzession) (2110),


der Vegetationsbestände ohne Bodenverletzungen (2110),


der sonstigen lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,


der natürlichen Bodenentwicklung und der natürlichen Wasserstände in den Dünenbereichen sowie der weitgehend ungestörten hydrologischen Verhältnisse, insbesondere des Grundwasserhaushaltes,


der Mosaikkomplexe mit anderen charakteristischen Lebensräumen bzw. eingestreuten Sonderstrukturen wie z.B. Sandflächen, Silbergrasfluren, Sandmagerrasen oder Heideflächen sowie Abbruchkanten, Feuchtheiden und Feuchtstellen, Gewässer, Dünenheiden oder Gebüsche


vorgelagerter, unbefestigter Sandflächen zur Sicherung der Sandzufuhr (2120),


von Dünen- und Dünentalkomplexen mit Kriechweidenbeständen (2170),


der charakteristischen pH-Werte (2170),


feuchter und nasser Dünentäler,


der nährstoffarmen Verhältnisse.


2130* Festliegende Küstendünen mit krautiger Vegetation (Graudünen)


2140* Entkalkte Dünen mit Empetrum nigrum


2150* Festliegende entkalkte Dünen der atlantischen Zone (Calluno-Ulicetea)


Erhaltung


reich strukturierter Graudünen- und Dünenkomplexen und -strukturen mit Krähenbeere und Besenheide,


der Mosaikkomplexe mit anderen chrakteristischen Lebensräumen bzw. eingestreuter Sonderstandorte wie z.B. Abbruchkanten, Feuchtstellen, Sandmagerrasen, Heideflächen,


der natürlichen Bodenentwicklung und der weitgehend ungestörten hydrologischen Verhältnisse,


der natürlichen Dünenbildungsprozesse,


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen.


2180
Bewaldete Dünen der atlantischen, kontinentalen und borealen Region


Erhaltung


von Dünen, Dünentälern und Sandflächen zwischen den Dünen mit natürlichem oder naturnahem Laubwald,


zusammenhängender Bestände einschließlich der Gebüsch-, Vorwald- und Zerfallsstadien,


der Mosaikkomplexe mit anderen charakteristischen Lebensräumen bzw. eingestreuter Graudünen, Heiden und Feuchtstellen,


der natürlichen Bodenentwicklung und der weitgehend ungestörten hydrologischen Verhältnisse,


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,


der natürlichen Dünenbildungsprozesse.


6230* Artenreiche montane Borstgrasrasen (und submontan auf dem europäischen Festland) auf Silikatböden


Erhaltung


der weitgehend gehölzfreien, nährstoffarmen Borstgrasrasen der unterschiedlichen Ausprägungen auf trockenen und feuchten Standorten,


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen, v.a. der pedologischen, hydrologischen und oligotrophen Verhältnisse,


der charakteristischen pH-Werte,


bestandserhaltender Pflege bzw. Nutzungsformen,


von Mosaikkomplexen mit anderen charakteristischen Lebensräumen der Kontaktgesellschaften wie z.B. Mager- und Trockenrasen, Heiden, Feuchtheiden, Moore, Wälder.


7140
Übergangs- und Schwingrasenmoore


Erhaltung


der natürlichen hydrologischen, hydrochemischen und hydrophysikalischen Bedingungen,


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen, u.a. der nährstoffarmen Bedingungen,


der weitgehend unbeeinträchtigten Bereiche,


der Bedingungen und Voraussetzungen, die für das Wachstum torfbildender Moose erforderlich sind,


standorttypischer Kontaktlebensräume (z.B. Gewässer und ihre Ufer) und charakteristischer Wechselbeziehungen.


2.3. Ziele für Lebensraumtypen von Bedeutung:


Erhaltung eines günstigen Erhaltungszustandes der unter 1.b) genannten Lebensraumtypen. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


1320
Schlickgrasbestände (Spartinion maritimae)


Erhaltung


der Bereiche mit Vorkommen von Schlickgras.


4010
Feuchte Heiden des nordatlantischen Raums mit Erica tetralix


Erhaltung


der Zwergstrauchheiden mit Glockenheide (Erica tetralix) auf feuchten, nährstoffarmen und sauren Standorten sowie ihrer charakteristischen Sukzessionsstadien,


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,


der charakteristischen pH-Werte, des sauren Standortes, der weitgehend ungestörten hydrologischen Verhältnisse mit hohem Grundwasserspiegel,


der natürlichen Nährstoffarmut,


von Mosaikkomplexen mit anderen charakteristischen Lebensräumen, der Kontaktgesellschaften und der eingestreuten Sonderstandorte wie z.B. Schlenken, Vermoorungen, Gewässer, trockene Heiden,


bestandserhaltender Pflege bzw. Nutzungsformen.


3.




Das Gebiet ist für die Erhaltung folgender Lebensraumtypen des Anhangs I der FFH-Richtlinie


a)
von besonderer Bedeutung: (*: prioritäre Lebensraumtypen)


1150* Lagunen des Küstenraumes (Strandseen)


1210
Einjährige Spülsäume


1220
Mehrjährige Vegetation der Kiesstrände


1230
Atlantik-Felsküsten und Ostsee-Fels- und Steilküsten mit Vegetation


1330
Atlantische Salzwiesen (Glauco-Puccinellietalia maritimae)


2120
Weißdünen mit Strandhafer Ammophila arenaria


2130* Festliegende Küstendünen mit krautiger Vegetation (Graudünen)


2140* Entkalkte Dünen mit Empetrum nigrum


2150* Festliegende entkalkte Dünen der atlantischen Zone (Calluno-Ulicetea)


2180
Bewaldete Dünen der atlantischen, kontinentalen und borealen Region


4010
Feuchte Heiden des nordatlantischen Raums mit Erica tetralix


4030
Trockene europäische Heiden


6230* Artenreiche montane Borstgrasrasen- (und submontan auf dem europäischen Festland) auf Silikatböden


b)
von Bedeutung:


1310
Pioniervegetation mit Salicornia und anderen einjährigen Arten auf Schlamm und Sand (Quellerwatt)


1320
Schlickgrasbestände (Spartinion maritimae)


2110
Primärdünen




2.1. Übergreifende Ziele


Erhaltung eines geologisch-standörtlich reich strukturierten Gebietes mit geomorphologisch bedeutsamen Kliffs und dynamischen Prozessen, mit großflächigen zusammenhängenden Küstengeestheiden sowie Vorlandflächen mit z.T. süßwasserbeeinflussten Salzwiesen, Strandwall- und Schlickformationen mit insgesamt naturnaher, in Teilen auch natürlicher Vegetation in Standorts- und naturraumtypischer Komplexbildung der beteiligten Vegetationsgemeinschaften.


Zu erhalten ist insbesondere auch die bestehende Kohärenz zum angrenzenden NTP S-H Wattenmeer einschließlich angrenzender Küstenstreifen.


2.2. Ziele für Lebensraumtypen von besonderer Bedeutung:


Erhaltung eines günstigen Erhaltungszustandes der unter 1.a) genannten Lebensraumtypen. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


1150* Lagunen des Küstenraumes (Strandseen)


Erhaltung


vom Meer beeinflusster ausdauernd oder zeitweise vorhandener Gewässer und deren Verbindungen zur Nordsee,


der weitgehend natürlichen hydrophysikalischen und hydrochemischen Gewässerverhältnisse und Prozesse und der hydrologischen Bedingungen in der Umgebung der Gewässer,


der prägenden Sediment-, Strömungs- und Wellenverhältnisse im Küstenbereich sowie der durch diese bewirkten Morphodynamik,


weitgehend störungsfreier Küstenabschnitte,


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen, v.a. der ökologischen Wechselwirkungen mit amphibischen Kontaktlebensräumen wie Salzwiesen, Stränden, Hochstaudenfluren, Röhrichten, Pioniergesellschaften und Mündungsbereichen.


1210
Einjährige Spülsäume


1220
Mehrjährige Vegetation der Kiesstrände


1230
Atlantik-Felsküsten und Ostsee-Fels- und -Steilküsten mit Vegetation


Erhaltung


der weitgehend natürlichen Dynamik an Küstenabschnitten mit Spülsäumen,


der natürlichen Überflutungen,


der weitgehend natürlichen Sediment- Wellen- und Strömungsverhältnisse im Küstenbereich und vor den Steilküsten,


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,


der ungestörten Vegetationsfolge (Sukzession),


unbeeinträchtigter Vegetationsdecken,


der biotopprägenden natürlichen Dynamik der Spülsäume, ungestörter Kies- und Geröllstrände und Strandwalllandschaften, Fels- und Steilküsten,


der unbebauten und unbefestigten Bereiche ober- und unterhalb der Steilküsten zur Sicherung der natürlichen Erosion und Entwicklung.


1330
Atlantische Salzwiesen (Glauco-Puccinellietalia maritimae)


Erhaltung


weitgehend natürlicher Morphodynamik des Bodens und der Bodenstruktur,


der Salzwiesen mit charakteristisch ausgebildeter Vegetation und ihrer ungestörten Vegetationsfolgen (Sukzession),


der weitgehend natürlichen hydrophysikalischen und hydrochemischen Verhältnisse und Prozesse,


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen.


2120
Weißdünen mit Strandhafer Ammophila arenaria


Erhaltung


der natürlichen Sediment- und Strömungsverhältnisse im Küstenbereich mit frisch angeschwemmten Sänden,


der natürlichen Sand- und Bodendynamik und Dünenbildungsprozesse,


der ungestörten Vegetationsfolge (Sukzession),


der Vegetationsbestände ohne Bodenverletzungen,


der sonstigen lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,


der natürlichen Bodenentwicklung und der natürlichen Wasserstände in den Dünenbereichen,


der Mosaikkomplexe mit anderen charakteristischen Lebensräumen bzw. eingestreuten Sonderstrukturen wie z.B. Sandflächen, Silbergrasfluren, Sandmagerrasen oder Heideflächen sowie Abbruchkanten, Feuchtstellen,


vorgelagerter, unbefestigter Sandflächen zur Sicherung der Sandzufuhr.


der natürlichen Dünenbildungsprozesse.


2130* Festliegende Küstendünen mit krautiger Vegetation (Graudünen)


2140* Entkalkte Dünen mit Empetrum nigrum


2150* Festliegende entkalkte Dünen der atlantischen Zone (Calluno-Ulicetea)


Erhaltung


reich strukturierter Graudünen- und Dünenkomplexen und -strukturen mit Krähenbeere und Besenheide,


der Mosaikkomplexe mit anderen chrakteristischen Lebensräumen bzw. eingestreuter Sonderstandorte wie z.B. Abbruchkanten, Feuchtstellen, Sandmagerrasen, Heideflächen,


der natürlichen Bodenentwicklung und der weitgehend ungestörten hydrologischen Verhältnisse,


der natürlichen Dünenbildungsprozesse,


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen.


2180
Bewaldete Dünen der atlantischen, kontinentalen und borealen Region


Erhaltung


von Dünen, Dünentälern und Sandflächen zwischen den Dünen mit natürlichem oder naturnahem Laubwald,


zusammenhängender Bestände einschließlich der Gebüsch-, Vorwald- und Zerfallsstadien,


der Mosaikkomplexe mit anderen charakteristischen Lebensräumen bzw. eingestreuter Graudünen, Heiden und Feuchtstellen,


der natürlichen Bodenentwicklung und der weitgehend ungestörten hydrologischen Verhältnisse,


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,


der natürlichen Dünenbildungsprozesse.


4010
Feuchte Heiden des nordatlantischen Raums mit Erica tetralix


4030
Trockene europäische Heiden


Erhaltung


der Zwergstrauchheiden mit Glockenheide (Erica tetralix) auf feuchten, nährstoffarmen und sauren Standorten (4010) bzw. mit Dominanz der Besenheide (Calluna vulgaris) auf nährstoffarmen, trockenen Standorten sowie ihrer jeweils charakteristischen Sukzessionsstadien,


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,


der charakteristischen pH-Werte, des sauren Standortes, der weitgehend ungestörten hydrologischen Verhältnisse mit hohem Grundwasserspiegel,


der natürlichen Nährstoffarmut,


von Mosaikkomplexen mit anderen charakteristischen Lebensräumen, der Kontaktgesellschaften und der eingestreuten Sonderstandorte wie z.B. Schlenken, Vermoorungen, Gewässer, trockene Heiden, Feuchtheiden, Borstgrasrasen, Triften, Sandmagerrasen, offene Sandfluren, Dünen,


bestandserhaltender Pflege bzw. Nutzungsformen.


6230* Artenreiche montane Borstgrasrasen (und submontan auf dem europäischen Festland) auf Silikatböden


Erhaltung


der weitgehend gehölzfreien, nährstoffarmen Borstgrasrasen der unterschiedlichen Ausprägungen auf trockenen und feuchten Standorten,


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,


der pedologischen, hydrologischen und oligotrophen Verhältnisse,


der charakteristischen pH-Werte,


bestandserhaltender Pflege bzw. Nutzungsformen,


von Mosaikkomplexen mit anderen charakteristischen Lebensräumen der Kontaktgesellschaften wie z.B. Trockenrasen, Heiden, Feuchtheiden, Moore, Wälder.


2.3. Ziele für Lebensraumtypen von Bedeutung:


Erhaltung eines günstigen Erhaltungszustandes der unter 1.b) genannten Lebensraumtypen. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


1310
Pioniervegetation mit Salicornia und anderen einjährigen Arten auf Schlamm und Sand (Quellerwatt)


Erhaltung


weitgehend natürlicher Morphodynamik des Bodens und der Bodenstruktur,


der natürlichen Vorkommen der Quellerarten,


der weitgehend natürlichen hydrophysikalischen und hydrochemischen Verhältnisse und Prozesse,


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen.


1320
Schlickgrasbestände (Spartinion maritimae)


Erhaltung


der Bereiche mit Vorkommen von Schlickgras.


2110
Primärdünen


Erhaltung


der natürlichen Sediment- und Strömungsverhältnisse im Küstenbereich mit frisch angeschwemmten Sänden,


der natürlichen Sand- und Bodendynamik und Dünenbildungsprozesse,


der sonstigen lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,


der natürlichen Bodenentwicklung und der natürlichen Wasserstände in den Dünenbereichen,


vorgelagerter, unbefestigter Sandflächen zur Sicherung der Sandzufuhr,


der natürlichen Dünenbildungsprozesse.


4.




Das Gebiet ist für die Erhaltung folgender Lebensraumtypen des Anhangs I der FFH-Richtlinie


a)
von besonderer Bedeutung:


1160
Flache große Meeresarme und -buchten (Flachwasserzonen und Seegraswiesen)


2190
Feuchte Dünentäler


b)
von Bedeutung:


1310
Pioniervegetation mit Salicornia und anderen einjährigen Arten auf Schlamm und Sand (Quellerwatt)


1330
Atlantische Salzwiesen (Glauco-Puccinellietalia maritimae)




2.1. Übergreifende Ziele


Erhaltung eines binnendeichs gelegenen, durch Salzwassereinfluss geprägten Feuchtgebietes mit allen Übergängen von Salz- und Süßwasser bis zu den nicht überfluteten Landflächen.


2.2. Ziele für den Lebensraumtyp von besonderer Bedeutung:


Erhaltung eines günstigen Erhaltungszustandes der unter 1.a) genannten Lebensraumtypen. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


1160
Flache große Meeresarme und -buchten (Flachwasserzonen und Seegraswiesen)


Erhaltung


der weitgehend natürlichen Morphodynamik des Bodens, der Flachwasserbereiche und der Uferzonen,


der weitgehend natürlichen hydrophysikalischen und hydrochemischen Gewässerverhältnisse und Prozesse,


der Biotopkomplexe und ihrer charakteristischen Strukturen und Funktionen mit z.B. Sandbänken und Watten,


der Seegraswiesen und ihrer Dynamik.


2190
Feuchte Dünentäler


Erhaltung


feuchter und nasser Dünentäler,


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,


der ungestörten hydrologischen Verhältnisse, insbesondere des Grundwasserhaushaltes,


der nährstoffarmen Verhältnisse,


der dynamischer Dünen- und Dünentalbildungsprozesse,


der Mosaikkomplexe mit anderen chrakteristischen Lebensräumen und der Kontaktlebensräume wie z.B. Gewässer, Feuchtheiden, Dünenheiden oder Gebüsche.


2.3. Ziele für Lebensraumtypen von Bedeutung:


Erhaltung eines günstigen Erhaltungszustandes der unter 1.b) genannten Lebensraumtypen. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


1310
Pioniervegetation mit Salicornia und anderen einjährigen Arten auf Schlamm und Sand (Quellerwatt)


1330
Atlantische Salzwiesen (Glauco-Puccinellietalia maritimae)


Erhaltung


weitgehend natürlicher Morphodynamik des Bodens und der Bodenstruktur,


der natürlichen Vorkommen der Quellerarten (1310),


der Salzwiesen mit charakteristisch ausgebildeter Vegetation und ihrer ungestörten Vegetationsfolgen (Sukzession) (1330),


der weitgehend natürlichen hydrophysikalischen und hydrochemischen Verhältnisse und Prozesse,


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen.


5.




Das Gebiet ist für die Erhaltung folgender Lebensraumtypen des Anhangs I und Art des Anhangs II der FFH-Richtlinie


a)
von besonderer Bedeutung: (*: prioritäre Lebensraumtypen)


1210
Einjährige Spülsäume


1320
Schlickgrasbestände (Spartinion maritimae)


1330
Atlantische Salzwiesen (Glauco-Puccinellietalia maritimae)


2110
Primärdünen


2120
Weißdünen mit Strandhafer (Ammophila arenaria)


2130* Festliegende Küstendünen mit krautiger Vegetation (Graudünen)


2140* Entkalkte Dünen mit Empetrum nigrum


2170
Dünen mit Salix repens ssp. argentea (Salicion arenariae)


2180
Bewaldete Dünen der atlantischen, kontinentalen und borealen Region


2190
Feuchte Dünentäler


1364
Kegelrobbe (Halichoerus grypus)


b)
von Bedeutung:


1310
Pioniervegetation mit Salicornia und anderen einjährigen Arten auf Schlamm und Sand (Quellerwatt




2.1. Übergreifende Ziele


Erhaltung einer geomorphologisch bedeutsamen Nehrungs- und Dünenlandschaft und dynamischer Prozesse mit entstehenden und sich verändernden Weiß- und Graudünen und dazu gehörenden Dünentalformationen in standorts- und naturraumtypischer Komplexbildung der beteiligten Vegetationsgemeinschaften eines Magerlebensraumes als überwiegende Offenlandschaft.


Erhaltung naturgemäßer Grund- und Bodenwasserstände in nährstoffarmer Situation und unbeeinträchtigter Bodenstrukturen sowie der Teillebensräume der Kegelrobbe im Küstenstreifen.


2.2. Ziele für Lebensraumtypen und Arten von besonderer Bedeutung:


Erhaltung eines günstigen Erhaltungszustandes der unter 1.a) genannten Lebensraumtypen und Art. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


1210
Einjährige Spülsäume


Erhaltung


der weitgehend natürlichen Dynamik an Küstenabschnitten mit Spülsäumen,


der natürlichen Überflutungen,


der weitgehend natürlichen Sediment- und Strömungsverhältnisse im Küstenbereich,


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen.


1320
Schlickgrasbestände (Spartinion maritimae)


Erhaltung


der Bereiche mit Vorkommen von Schlickgras.


1330
Atlantische Salzwiesen (Glauco-Puccinellietalia maritimae)


Erhaltung


weitgehend natürlicher Morphodynamik des Bodens und der Bodenstruktur,


der Salzwiesen mit charakteristisch ausgebildeter Vegetation und ihrer ungestörten Vegetationsfolgen,


der weitgehend natürlichen hydrophysikalischen und hydrochemischen Verhältnisse und Prozesse,


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen.


2110
Primärdünen


2120
Weißdünen mit Strandhafer (Ammophila arenaria)


2170
Dünen mit Salix repens ssp. argentea (Salicion arenariae)


2190
Feuchte Dünentäler


Erhaltung


der natürlichen Sediment- und Strömungsverhältnisse im Küstenbereich mit frisch angeschwemmten Sänden,


der ungestörten Vegetationsfolge (Sukzession),


der Vegetationsbestände ohne Bodenverletzungen,


der sonstigen lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,


der Mosaikkomplexe mit anderen charakteristischen Lebensräumen bzw. eingestreuten Sonderstrukturen wie z.B. Sandflächen, Silbergrasfluren, Sandmagerrasen oder Heideflächen sowie Abbruchkanten, Feuchtheiden und Feuchtstellen, Gewässer, Dünenheiden oder Gebüsche,


vorgelagerter, unbefestigter Sandflächen zur Sicherung der Sandzufuhr,


von Dünenkomplexen und -strukturen mit Besenheide,


von Dünen- und Dünentalkomplexen mit Kriechweidenbeständen,


feuchter und nasser Dünentäler.


2130* Festliegende Küstendünen mit krautiger Vegetation (Graudünen)


2140* Entkalkte Dünen mit Empetrum nigrum


Erhaltung


reich strukturierter Graudünenkomplexe,


von Dünenkomplexen und -strukturen mit Krähenbeere


der Mosaikkomplexe mit anderen chrakteristischen Lebensräumen bzw. eingestreuter Sonderstandorte wie z.B. Abbruchkanten, Feuchtstellen, Sandmagerrasen, Heideflächen,


der natürlichen Bodenentwicklung,


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen.


2180
Bewaldete Dünen der atlantischen, kontinentalen und borealen Region


Erhaltung


von Dünen, Dünentälern und Sandflächen zwischen den Dünen mit natürlichem oder naturnahem Laubwald,


zusammenhängender Bestände einschließlich der Gebüsch-, Vorwald- und Zerfallsstadien,


der Mosaikkomplexe mit anderen charakteristischen Lebensräumen bzw. eingestreuter Graudünen, Heiden und Feuchtstellen,


der natürlichen Bodenentwicklung und der weitgehend ungestörten hydrologischen Ver- hältnisse,


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,


der natürlichen Dünenbildungsprozesse.


1364
Kegelrobbe (Halichoerus grypus)


Erhaltung


lebensfähiger Bestände und eines natürlichen Reproduktionsvermögens, einschließlich des Überlebens der Jungtiere,


naturnaher sandiger Küsten,


von störungsarmen Ruheplätzen,


von sehr störungsarmen Wurfplätzen in der Zeit von November bis Februar.


2.3. Ziele für Lebensraumtypen von Bedeutung:


Erhaltung eines günstigen Erhaltungszustandes des unter 1.b) genannten Lebensraumtyps. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


1310
Pioniervegetation mit Salicornia und anderen einjährigen Arten auf Schlamm und Sand (Quellerwatt)


Erhaltung


weitgehend natürlicher Morphodynamik des Bodens und der Bodenstruktur,


der natürlichen Vorkommen der Quellerarten,


der weitgehend natürlichen hydrophysikalischen und hydrochemischen Verhältnisse und Prozesse,


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen.


6.




Das Gebiet ist für die Erhaltung folgender Lebenraumtypen des Anhangs I der FFH-Richtlinie


a)
von besonderer Bedeutung: (*: prioritäre Lebensraumtypen)


1150* Lagunen des Küstenraumes (Strandseen)


1210
Einjährige Spülsäume


1220
Mehrjährige Vegetation der Kiesstrände


1230
Atlantik-Felsküsten und Ostsee-Fels- und -Steilküsten mit Vegetation


1310
Pioniervegetation mit Salicornia und anderen einjährigen Arten auf Schlamm und Sand (Quellerwatt)


1330
Atlantische Salzwiesen (Glauco-Puccinellietalia maritimae)


2120
Weißdünen mit Strandhafer (Ammophila arenaria)


2130* Festliegende Küstendünen mit krautiger Vegetation (Graudünen)


2140* Entkalkte Dünen mit Empetrum nigrum


2190
Feuchte Dünentäler


4010
Feuchte Heiden des nordatlantischen Raums mit Erica tetralix


4030
Trockene europäische Heiden


6230* Artenreiche montane Borstgrasrasen- (und submontan auf dem europäischen Festland) auf Silikatböden


7140
Übergangs- und Schwingrasenmoore


b)
von Bedeutung:


1320
Schlickgrasbestände (Spartinion maritimae)




2.1. Übergreifende Ziele


Erhaltung einer unbedeichten, naturnahen, in Teilen unberührten und ungestörten, im Hinterland z.T. auch extensiv genutzten Küstenlandschaft mit standorts- und naturraumtypischen Biotopkomplexen aus u.a. Sand-, Kies- und Felsstränden, Strandwällen, Steilküsten, ausgedehnten Salzwiesen, Küstenröhrichten, flachen Lagunen und Brackwassertümpeln, sowie Dünen, Heiden, Magerrasen und Flachmoore.


2.2. Ziele für Lebensraumtypen von besonderer Bedeutung:


Erhaltung eines günstigen Erhaltungszustandes der unter 1.a) genannten Lebensraumtypen. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


1150* Lagunen des Küstenraumes (Strandseen)


Erhaltung


vom Meer beeinflusster ausdauernd oder zeitweise vorhandener Gewässer und deren Verbindungen zur Nordsee,


der weitgehend natürlichen hydrophysikalischen und hydrochemischen Gewässerverhältnisse und Prozesse und der hydrologischen Bedingungen in der Umgebung der Gewässer und ihrer Zu- und Abläufe zum Wattenmeer,


der prägenden Sediment-, Strömungs- und Wellenverhältnisse im Küstenbereich sowie der durch diese bewirkten Morphodynamik,


weitgehend störungsfreier Küstenabschnitte,


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen, v.a. der ökologischen Wechselwirkungen mit amphibischen Kontaktlebensräumen wie Salzwiesen, Stränden, Hochstaudenfluren, Röhrichten, Pioniergesellschaften, Prielen, Überdünungen und Mündungsbereichen.


1210
Einjährige Spülsäume


1220
Mehrjährige Vegetation der Kiesstrände


Erhaltung


der weitgehend natürlichen Dynamik ungestörter Kies- und Geröllstrände und Strandwalllandschaften (1220) und an Küstenabschnitten mit Spülsäumen (1210,


der natürlichen Überflutungen,


der weitgehend natürlichen Sediment- und Strömungsverhältnisse im Küstenbereich,


der ungestörten Vegetationsfolgen (Sukzession),


unbeeinträchtigter Vegetationsdecken,


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen.


1230
Atlantik-Felsküsten und Ostsee-Fels- und -Steilküsten mit Vegetation


Erhaltung


der biotopprägenden natürlichen Dynamik der Fels- und Steilküsten mit den lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,


der unbebauten und unbefestigten Bereiche ober- und unterhalb der Steilküsten zur Sicherung der natürlichen Erosion und Entwicklung,


der natürlichen Sediment-, Strömungs- und Wellenverhältnisse vor den Steilküsten,


der Mosaikkomplexe mit anderen typischen und charakteristischen Lebensräumen bzw. eingestreuter Sonderstandorte und ihrer Lebensgemeinschaften, wie z.B. Überdünungen, Salzrasen, Abbruchkanten und -halden, Feuchtstellen, Quellen, Sümpfe, Moorbildungen, Geröllpackungen, Felsen, Magerrasen, Heideflächen, Dünen mit Empetrum,


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen.


1310
Pioniervegetation mit Salicornia und anderen einjährigen Arten auf Schlamm und Sand (Quellerwatt)


Erhaltung


weitgehend natürlicher Morphodynamik des Bodens und der Bodenstruktur,


der natürlichen Vorkommen der Quellerarten,


der weitgehend natürlichen hydrophysikalischen und hydrochemischen Verhältnisse und Prozesse,


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,


1330
Atlantische Salzwiesen (Glauco-Puccinellietalia maritimae)


Erhaltung


weitgehend natürlicher Morphodynamik des Bodens und der Bodenstruktur,


der Salzwiesen mit charakteristisch ausgebildeter Vegetation und ihren ungestörten Vegetationsfolgen (Sukzession),


der weitgehend natürlichen hydrophysikalischen und hydrochemischen Verhältnisse und Prozesse,


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen.


2120
Weißdünen mit Strandhafer (Ammophila arenaria)


Erhaltung


der natürlichen Sediment- und Strömungsverhältnisse im Küstenbereich mit frisch angeschwemmten Sänden,


der natürlichen Sand- und Bodendynamik und Dünenbildungsprozesse,


der ungestörten Vegetationsfolge (Sukzession),


der Vegetationsbestände ohne Bodenverletzungen,


der sonstigen lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,


der natürlichen Bodenentwicklung und der natürlichen Wasserstände in den Dünenbereichen,


der Mosaikkomplexe mit anderen charakteristischen Lebensräumen bzw. eingestreuten Sonderstrukturen wie z.B. Sandflächen, Silbergrasfluren, Sandmagerrasen oder Heideflächen sowie Abbruchkanten, Feuchtstellen,


vorgelagerter, unbefestigter Sandflächen zur Sicherung der Sandzufuhr.


der natürlichen Dünenbildungsprozesse.


2130* Festliegende Küstendünen mit krautiger Vegetation (Graudünen)


2140* Entkalkte Dünen mit Empetrum nigrum


Erhaltung


reich strukturierter Graudünenkomplexe (2130), von Dünenkomplexen und -strukturen mit Krähenbeere (2140),


der Mosaikkomplexe mit anderen charakteristischen Lebensräumen bzw. eingestreuter Sonderstandorte wie z.B. Kliffs, Abbruchkanten, Feuchtstellen, Sandmagerrasen, Heideflächen, Salzwiesen, Borstgrasrasen, Vermoorungen,


der natürlichen Bodenentwicklung und der weitgehend ungestörten hydrologischen Verhältnisse,


der natürlichen Dünenbildungsprozesse,


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,


2190
Feuchte Dünentäler


Erhaltung


feuchter und nasser Dünentäler,


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,


der ungestörten hydrologischen Verhältnisse, insbesondere des Grundwasserhaushaltes,


der nährstoffarmen Verhältnisse,


der dynamischer Dünen- und Dünentalbildungsprozesse,


der Mosaikkomplexe mit anderen chrakteristischen Lebensräumen und der Kontaktlebensräume wie z.B. Gewässer, Feuchtheiden, Dünenheiden oder Gebüsche.


4010
Feuchte Heiden des nordatlantischen Raums mit Erica tetralix


4030
Trockene europäische Heiden


Erhaltung


der Zwergstrauchheiden mit Glockenheide (Erica tetralix) auf feuchten, nährstoffarmen und sauren Standorten (4010), mit Dominanz der Besenheide (Calluna vulgaris) auf nährstoffarmen, trockenen Standorten (4030) sowie ihrer charakteristischen Sukzessionsstadien,


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,


der charakteristischen pH-Werte, des sauren Standortes, der weitgehend ungestörten hydrologischen Verhältnisse mit hohem Grundwasserspiegel,


der natürlichen Nährstoffarmut,


von Mosaikkomplexen mit anderen charakteristischen Lebensräumen, der Kontaktgesellschaften und der eingestreuten Sonderstandorte wie z.B. Schlenken, Vermoorungen, Gewässer, trockene Heiden, Dünen, Borstgrasrasen, Feuchtheiden, Sandmagerrasen, offene Sandfluren, Triften


bestandserhaltender Pflege bzw. Nutzungsformen.


6230* Artenreiche montane Borstgrasrasen (und submontan auf dem europäischen Festland) auf Silikatböden


Erhaltung


der weitgehend gehölzfreien, nährstoffarmen Borstgrasrasen der unterschiedlichen Ausprägungen auf trockenen und feuchten Standorten,


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen, v.a. der pedologischen, hydrologischen und oligotrophen Verhältnisse,


der charakteristischen pH-Werte,


bestandserhaltender Pflege bzw. Nutzungsformen,


von Mosaikkomplexen mit anderen typischen und charakteristischen Lebensräumen der Kontaktgesellschaften und der eingestreuten Sonderstrukturen, wie z.B. Trockenrasen, Heiden, Dünen, Feuchtheiden, Moore, Wälder.


7140
Übergangs- und Schwingrasenmoore


Erhaltung


der natürlichen hydrologischen, hydrochemischen und hydrophysikalischen Bedingungen,


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen, u.a. der nährstoffarmen Bedingungen,


der weitgehend unbeeinträchtigten Bereiche,


der Bedingungen und Voraussetzungen, die für das Wachstum torfbildender Moose oder Gefäßpflanzen erforderlich sind,


standorttypischer Kontaktlebensräume (z.B. Gewässer und ihre Ufer) und charakteristischer Wechselbeziehungen.


2.3. Ziele für Lebensraumtypen von Bedeutung:


Erhaltung eines günstigen Erhaltungszustandes des unter 1.b) genannten Lebensraumtyps. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


1320
Schlickgrasbestände (Spartinion maritimae)


Erhaltung


der Bereiche mit Vorkommen von Schlickgras.


7.




Das Gebiet ist für die Erhaltung des folgenden Lebensraumtyps des Anhangs I der FFH-Richtlinie


von besonderer Bedeutung:


3150
Natürliche eutrophe Seen mit einer Vegetation des Magnopotamions oder Hydrocharitions




2.1. Übergreifende Ziele


Erhaltung eines sauberen, natürlich-eutrophen, von der Vidå durchflossenen Marschgewässers und seiner ausgedehnten Uferzonen im deutsch-dänischen Grenzgebiet in nahezu ursprünglicher Lage, mit einer vor allem für den Laichaufstieg von Fischen und Neunaugen wichtigen offenen Verbindung zur Nordsee.


Erhaltung ökologischer Austausch- und Wechselbeziehungen zum angrenzenden Hülltofter Tief und zur Schmale als Teil des Gotteskooggebietes.


2.2. Ziele für Lebensraumtypen von besonderer Bedeutung:


Erhaltung eines günstigen Erhaltungszustandes des unter 1. genannten Lebensraumtyps. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


3150
Natürliche eutrophe Seen mit einer Vegetation des Magnopotamions oder Hydrocharitions


Erhaltung


des natürlich eutrophen Gewässers mit meist arten- und strukturreich ausgebildeter Laichkraut- und/oder Schwimmblattvegetation,


eines dem Gewässertyp entsprechenden Nährstoff- und Lichthaushaltes und sonstiger lebensraumtypischer Strukturen und Funktionen,


von amphibischen oder sonst wichtigen Kontaktlebensräumen wie Bruchwäldern, Marschweiden, Nasswiesen, Seggenriedern, Hochstaudenfluren und Röhrichten, Flussmündungsbereichen und der funktionalen Zusammenhänge,


der Uferabschnitte mit ausgebildeter Vegetationszonierung,


der natürlichen Entwicklungsdynamik wie Seenverlandung, Altwasserentstehung und –vermoorung,


der den LRT prägenden hydrologischen Bedingungen in der Umgebung der Gewässer, insbesondere der Zuläufe und der Verbindung zum Wattenmeer, bei Altwässern der zugehörigen Fließgewässer,


der weitgehend natürlichen, weitgehend ungenutzten Ufer und Gewässerbereiche.


8.




Das Gebiet ist für die Erhaltung und ggfs. Wiederherstellung folgender Lebensraumtypen des Anhangs I und Art des Anhangs II der FFH-Richtlinie


a)
von besonderer Bedeutung:


2310
Trockene Sandheiden mit Calluna und Genista [Dünen im Binnenland]


2320
Trockene Sandheiden mit Calluna und Empetrum nigrum [Dünen im Binnenland]


2330
Dünen mit offenen Grasflächen mit Corynephorus und Agrostis (Dünen im Binnenland)


3130
Oligo- bis mesotrophe stehende Gewässer mit Vegetation der Littorelletea uniflorae und/oder der Isoeto-Nanojuncetea


3160
Dystrophe Seen und Teiche


4010
Feuchte Heiden des nordatlantischen Raums mit Erica tetralix


6230* Artenreiche montane Borstgrasrasen (und submontan auf dem europäischen Festland) auf Silikatböden


7120
Noch renaturierungsfähige degradierte Hochmoore


7140
Übergangs- und Schwingrasenmoore


7150
Torfmoor-Schlenken (Rhynchosporion)


9190
Alte bodensaure Eichenwälder auf Sandebenen mit Quercus robur


91D0* Moorwälder


b)
von Bedeutung:


3150
Natürliche eutrophe Seen mit einer Vegetation des Magnopotamions oder Hydrocharitions


9110
Hainsimsen-Buchenwald (Luzulo-Fagetum)


1042
Große Moosjungfer (Leucorrhinia pectoralis)




2.1. Übergreifende Ziele


Erhaltung der flächengrößten Binnen- und Dünenlandschaft mit trockenen Sandheiden, Trocken-, Mager- und Borstgrasrasen, Feuchtheiden, Mooren, Heideweihern und oligotrophen Stillgewässern sowie lichten Wäldern im nördlichen Schleswig.


Für die Lebensraumtypen Code 2320 und 4010 soll ein günstiger Erhaltungszustand im Einklang mit den Anforderungen von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur sowie den regionalen und örtlichen Besonderheiten wiederhergestellt werden


2.2. Ziele für Lebensraumtypen von besonderer Bedeutung:


Erhaltung und ggfs. Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustandes der unter 1.a) genannten Lebensraumtypen. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


2310
Trockene Sandheiden mit Calluna und Genista


2320
Trockene Sandheiden mit Calluna und Empetrum nigrum


2330
Dünen mit offenen Grasflächen mit Corynephorus und Agrostis


4010
Feuchte Heiden des nordatlantischen Raums mit Erica tetralix


Erhaltung und ggfs. Wiederherstellung (2320, 4010)


strukturreicher trockener Sandheiden (2310), mesophiler Sandheiden mit Krähenbeerdominanz (2320), offener Sanddünen mit lockeren Sandmagerrasen (2330), der Zwergstrauchheiden mit Glockenheide (Erica tetralix) auf feuchten, nährstoffarmen und sauren Standorten (4010), der Zwergstrauchheiden mit Dominanz der Besenheide (Calluna vulgaris) mit ihren charakteristischen Sukzessionsstadien,


der Mosaikkomplexe mit anderen charakteristischen Lebensräumen, der Kontaktgesellschaften und der eingestreuten Sonderstrukturen wie z.B. Offensandstellen, Sandmagerrasen, Dünen, Flechten- und Moosrasen, Trocken- und Feuchtheiden, Schlenken, Vermoorungen, Gewässer, Gebüsche oder lichte Heidewälder,


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,


der mechanisch unbelasteten Bodenoberflächen und –strukturen,


der weitgehend ungestörten hydrologischen Verhältnisse mit natürlich hohem Grundwasserspiegel,


der natürlichen nährstoffarmen Verhältnisse und der charakteristischen pH-Werte,


der natürlichen Dünenbildungsprozesse,


der bestandserhaltenden Pflege bzw. Nutzungen.


3130
Oligo- bis mesotrophe stehende Gewässer mit Vegetation der Littorelletea uniflorae und/oder der Isoëto-Nanojuncetea


Erhaltung


der biotopprägenden, naturnahen und nährstoffarmen Basen- und Nährstoffverhältnisse der Gewässer und in deren Wassereinzugsgebieten,


gewässertypischer Wasserstandsschwankungen (in den naturnahen Gewässern),


der den Lebensraumtyp prägenden hydrologischen Bedingungen in der Umgebung der Gewässer, insbesondere der Zuläufe,


der natürlichen, naturnahen, störungsarmen oder weitgehend ungenutzten Ufer- und Gewässerbereiche und ausgebildeten Vegetationszonierungen,


amphibischer oder sonst wichtiger Kontaktlebensräume wie z.B. Birken- und Schwarzerlenbrüche, Feuchtheiden, Sandmagerrasen oder Dünenheiden sowie Moor- und Feuchtwälder, extensives Grünland und der funktionalen Zusammenhänge,


der ggf. vorhandenen, extensiven Teichbewirtschaftung bzw. der dafür typischen Wasserspiegelschwankungen,


der Zwergbinsen- und Strandlingsfluren.


3160
Dystrophe Seen und Teiche


Erhaltung


dystropher Gewässer und ihrer Uferbereiche,


einer dem Gewässertyp entsprechenden Nährstoffarmut und der entsprechenden hydrologischen Bedingungen, auch in der Umgebung der Gewässer,


natürlicher, naturnaher oder ungenutzter Ufer mit ausgebildeter Vegetationszonierung, z.B. Schwingdecken, Vermoorungen, Seggenrieder,


der sauren Standortverhältnisse und der natürlichen Dynamik im Rahmen der Moorentwicklung.


6230
Artenreiche montane Borstgrasrasen (und submontan auf dem europäischen Festland) auf Silikatböden


Erhaltung


a)
der weitgehend gehölzfreien, nährstoffarmen Borstgrasrasen der unterschiedlichen Ausprägungen auf trockenen und feuchten Standorten,


b)
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen, v.a. der pedologischen, hydrologischen und oligotrophen Verhältnisse


c)
der charakteristischen pH-Werte


d)
der bestandserhaltenden Pflege bzw. Nutzungsformen


e)
von Mosaikkomplexen mit anderen charakteristischen Lebensräumen der Kontaktgesellschaften wie z.B. Trockenrasen, Heiden, Feuchtheiden, Moore, Wälder.


7120
Noch renaturierungsfähige degradierte Hochmoore


7140
Übergangs- und Schwingrasenmoore


Erhaltung


der natürlichen hydrologischen, hydrochemischen und hydrophysikalischen Bedingungen,


nährstoffarmer Bedingungen,


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,


und Entwicklung der Bedingungen und Voraussetzungen, die für das Wachstum torfbildender Moose und Gefäßpflanzen, und die Regeneration des Hoch- und Übergangsmoores erforderlich sind,


der zusammenhängenden baum- bzw. gehölzfreien Mooroberflächen,


standorttypischer Kontaktlebensräume (z.B. Gewässer und ihre Ufer) und charakteristischer Wechselbeziehungen,


der weitgehend unbeeinträchtigten Bereiche.


7150
Torfmoor-Schlenken (Rhynchosporion)


Erhaltung


der natürlichen hydrologischen, hydrochemischen und hydrophysikalischen Bedingungen,


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen, u.a. Erhaltung der hydrologischen Verhältnisse und der nährstoffarmen Bedingungen,


der standorttypischer Kontaktlebensräume und charakteristischer Wechselbeziehungen.


9190
Alte bodensaure Eichenwälder auf Sandebenen mit Quercus robur


Erhaltung


naturnaher Eichenwälder in unterschiedlichen Altersphasen und Entwicklungsstufen und ihrer standortypischen Variationsbreite im Gebiet,


natürlicher standortheimischer Bodenvegetation, Baum- und Strauchartenzusammensetzung,


eines über alle Waldentwicklungsphasen hinreichenden Anteils von Alt- und Totholz,


der bekannten Höhlenbäume,


der Sonderstandorte und Randstrukturen z.B. Bachschluchten, nasse Senken, Dünen sowie der für den Lebensraumtyp charakteristischen Habitatstrukturen und -funktionen,


weitgehend ungestörter Kontaktlebensräume wie z.B. Brüche, Kleingewässer und eingestreuter Flächen (z.B. Heiden, Trockenrasen, Moore),


der weitgehend natürlichen Bodenstruktur,


regionaltypischer Ausprägungen (z.B. Kratts und lichte Wälder).


91D0* Moorwälder


Erhaltung


naturnaher Birken- und Kiefernmoorwälder in unterschiedlichen Altersphasen und Entwicklungsstufen und ihrer standortypischen Variationsbreite im Gebiet,


natürlicher standortheimischer Baum- und Strauchartenzusammensetzung,


eines hinreichenden, altersgemäßen Anteils von Alt- und Totholz,


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,


des weitehend ungestörten Wasserhaushaltes mit hohem Grundwasserspiegel und Nährstoffarmut,


der natürlichen Bodenstruktur und der charakteristischen Bodenvegetation mit einem hohen Anteil von Torfmoosen,


der oligotropher Nährstoffverhältnisse,


standorttypischer Kontaktbiotope.


2.3. Ziele für Lebensraumtypen und Art von Bedeutung:


Erhaltung eines günstigen Erhaltungszustandes der unter 1.b) genannten Lebensraumtypen und Art. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


3150
Natürliche eutrophe Seen mit einer Vegetation des Magnopotamions oder Hydrocharitions


Erhaltung


natürlich eutropher Gewässer mit meist arten- und strukturreich ausgebildeter Laichkraut- und/oder Schwimmblattvegetation,


eines dem Gewässertyp entsprechenden Nährstoff- und Lichthaushaltes und sonstiger lebensraumtypischer Strukturen und Funktionen,


von amphibischen oder sonst wichtigen Kontaktlebensräumen wie Bruchwäldern, Nasswiesen, Seggenriedern, Hochstaudenfluren und Röhrichten und der funktionalen Zusammenhänge,


der Uferabschnitte mit ausgebildeter Vegetationszonierung,


der natürlichen Entwicklungsdynamik wie Seenverlandung, Altwasserentstehung und -vermoorung,


der den LRT prägenden hydrologischen Bedingungen in der Umgebung der Gewässer, insbesondere der Zuläufe, bei Altwässern der zugehörigen Fließgewässer,


der weitgehend natürlichen, weitgehend ungenutzten Ufer und Gewässerbereiche.


9110
Hainsimsen-Buchenwald (Luzulo-Fagetum)


Erhaltung


naturnaher Buchen- und Eichenwälder in unterschiedlichen Altersphasen und Entwicklungsstufen und ihrer standortypischen Variationsbreite im Gebiet,


natürlicher standortheimischer Bodenvegetation, Baum- und Strauchartenzusammensetzung,


eines über alle Waldentwicklungsphasen hinreichenden Anteils von Alt- und Totholz,


der bekannten Höhlenbäume,


der Sonderstandorte und Randstrukturen z.B. Bachschluchten, nasse Senken, Dünen sowie der für den Lebensraumtyp charakteristischen Habitatstrukturen und -funktionen,


weitgehend ungestörter Kontaktlebensräume wie z.B. Brüche, Kleingewässer und eingestreuter Flächen (z.B. Heiden, Trockenrasen, Moore),


der weitgehend natürlichen Bodenstruktur,


1042
Große Moosjungfer (Leucorrhinia pectoralis)


Erhaltung


der naturnahen, schwach sauren bis neutralen Moor- (Rand)- Gewässer, Heideweiher, Torfstiche usw. mit reicher Wasservegetation, insbesondere Laichkraut- und Seerosenbeständen als Reproduktionsgewässer,


der mesotrophen bzw. dystrophen Gewässerverhältnisse,


von ausreichend hohen Wasserständen,


der Offenlandbereiche im Umfeld der Fortpflanzungsgewässer mit Moor- und Heidevegetation, Röhrichten und Seggenbeständen inklusive eingestreuter Gebüsche und Kleingehölze,


bestehender Populationen.


9.




Das Gebiet ist für die Erhaltung und ggfs. Wiederherstellung folgender Lebensraumtypen des Anhangs I der FFH-Richtlinie


a)
von besonderer Bedeutung:


9190
Alte bodensaure Eichenwälder auf Sandebenen mit Quercus robur


b)
von Bedeutung:


4030
Trockene europäische Heiden




2.1. Übergreifende Ziele


Erhaltung kleiner, in der waldarmen nördlichen Geest bedeutender, extensiv genutzter Bauernwälder mit Eichendominanz auf eiszeitlichen Moränenkuppen in komplexartiger Verbindung mit Heiden und Trockenrasen als Reste einer historischen Kulturlandschaft.


Für den Lebensraumtyp Code 9190 soll ein günstiger Erhaltungszustand im Einklang mit den Anforderungen von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur sowie den regionalen und örtlichen Besonderheiten wiederhergestellt werden.


2.2. Ziele für Lebensraumtypen von besonderer Bedeutung:


Erhaltung und ggfs. Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustandes des unter 1.a) genannten Lebensraumtyps. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


9190
Alte bodensaure Eichenwälder auf Sandebenen mit Quercus robur


Erhaltung und ggfs. Wiederherstellung


naturnaher Eichenwälder in unterschiedlichen Altersphasen und Entwicklungsstufen und ihrer standortypischen Variationsbreite im Gebiet,


natürlicher standortheimischer Baum- und Strauchartenzusammensetzung,


eines hinreichenden, altersgemäßen Anteils von Alt- und Totholz,


regionaltypischer Ausprägungen (Kratts und lichte Wälder),


der bekannten Höhlenbäume,


der Sonderstandorten (z.B. Findlinge, Bachschluchten, Steilhänge) sowie der für den Lebensraumtyp charakteristischen Habitatstrukturen und –funktionen,


der weitgehend natürlichen Bodenstruktur,


eingestreuter Flächen z.B. mit Vegetation der Heiden, Mager- und Trockenrasen.


2.3 Ziele für Lebensraumtypen von Bedeutung:


Erhaltung eines günstigen Erhaltungszustandes des unter 1.b) genannten Lebensraumtyps. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


4030
Trockene europäische Heiden


Erhaltung


der Zwergstrauchheiden mit Dominanz der Besenheide (Calluna vulgaris) auf nährstoffarmen, trockenen Standorten sowie ihrer charakteristischen Sukzessionsstadien,


von Mosaikkomplexen mit anderen charakteristischen Lebensräumen, der Kontaktgesellschaften und der eingestreuten Sonderstandorte wie z.B. Feuchtheiden, Sandmagerrasen, offene Sandfluren, Wälder,


der charakteristischen pH-Werte des sauren Standortes, der weitgehend ungestörten hydrologischen Verhältnisse mit hohem Grundwasserspiegel,


der natürlichen Nährstoffarmut,


bestandserhaltender Pflege bzw. Nutzungsformen.


10.




Das Gebiet ist für die Erhaltung folgender Lebensraumtypen des Anhangs I und Art des Anhangs II der FFH-Richtlinie sowie für die Erhaltung folgender Vogelarten und ihrer Lebensräume


a)
von besonderer Bedeutung:


7120
Noch renaturierungsfähige degradierte Hochmoore


7150
Torfmoor-Schlenken (Rhynchosporion)


1042
Große Moosjungfer (Leucorrhinia pectoralis)


b)
von Bedeutung: (B: Brutvögel; R: Rastvögel; fett: Arten des Anhangs I der Vogelschutzrichtlinie)


3160
Dystrophe Seen und Teiche


4010
Feuchte Heiden des nordatlantischen Raums mit Erica tetralix


7140
Übergangs- und Schwingrasenmoore


Bekassine (Gallinago gallinago) (B)


Neuntöter (Lanius collurio) (B)


Kranich (Grus grus) (B)




2.1. Übergreifende Ziele


Erhaltung eines gut erhaltenen renaturierten Resthochmoores mit großflächigen Torfstichen und Hochmoorregenerationskomplexen, Übergangsmoorflächen, ungestörten Röhricht- und Flachwasserbereichen, umgeben von ausgedehnten Grünlandbereichen. Übergreifend erforderlich ist hier die Erhaltung der Nährstoffarmut und des naturraumtypischen Wasserhaushalts.


2.2. Ziele für Lebensraumtypen und Arten von besonderer Bedeutung:


Erhaltung eines günstigen Erhaltungszustandes der unter 1.a) genannten Lebensraumtypen und Art. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


7120
Noch renaturierungsfähige degradierte Hochmoore


7150
Torfmoor-Schlenken (Rhynchosporion)


Erhaltung


der natürlichen hydrologischen, hydrochemischen und hydrophysikalischen Bedingungen,


der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,


und Entwicklung der Bedingungen und Voraussetzungen, die für das Wachstum torfbildender Moose und die Regeneration des Hochmoores erforderlich sind,


der zusammenhängenden baum- bzw. gehölzfreien Mooroberflächen,


standorttypischer Kontaktlebensräume und charakteristischer Wechselbeziehungen.


1042
Große Moosjungfer (Leucorrhinia pectoralis)


Erhaltung


der naturnahen, schwach sauren bis neutralen Moor- (Rand)- Gewässer, Heideweiher, Torfstiche usw. mit reicher Wasservegetation, insbesondere Laichkraut- und Seerosenbeständen als Reproduktionsgewässer,


der mesotrophen bzw. dystrophen Gewässerverhältnisse,


der Offenlandbereiche im Umfeld der Fortpflanzungsgewässer mit Moor- und Heidevegetation, Röhrichten und Seggenbeständen inklusive eingestreuter Gebüsche und Kleingehölze,


bestehender Populationen.


2.3. Ziele für Lebensraumtypen und Vogelarten von Bedeutung:


Erhaltung eines günstigen Erhaltungszustandes der unter 1.b) genannten Lebensraumtypen und Vogelarten und ihrer Lebensräume. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


3160
Dystrophe Seen und Teiche


Erhaltung


Erhaltung dystropher Gewässer und ihrer Uferbereiche,


Erhaltung einer dem Gewässertyp entsprechenden Nährstoffarmut und der entsprechenden hydrologischen Bedingungen,


Erhaltung natürlicher, naturnaher oder weitgehend ungenutzter Ufer mit ausgebildeter Vegetationszonierung,


Erhaltung der sauren Standortverhältnisse und der natürlichen Dynamik im Rahmen der Moorentwicklung.


4010
Feuchte Heiden des nordatlantischen Raums mit Erica tetralix


Erhaltung


Erhaltung der Zwergstrauchheiden mit Glockenheide (Erica tetralix) auf feuchten, nährstoffarmen und sauren Standorten sowie ihrer charakteristischen Sukzessionsstadien,


Erhaltung der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,


Erhaltung der charakteristischen pH-Werte, des sauren Standortes, der weitgehend ungestörten hydrologischen Verhältnisse mit hohem Grundwasserspiegel,


Erhaltung der natürlichen Nährstoffarmut,


Erhaltung von Mosaikkomplexen mit anderen charakteristischen Lebensräumen, der Kontaktgesellschaften und der eingestreuten Sonderstandorte wie z.B. Schlenken, Vermoorungen, Gewässer, trockene Heiden,


Erhaltung bestandserhaltender Pflege bzw. Nutzungsformen.


7140
Übergangs- und Schwingrasenmoore


Erhaltung


Erhaltung der natürlichen hydrologischen, hydrochemischen und hydrophysikalischen Bedingungen,


Erhaltung der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen, u.a. der nährstoffarmen Bedingungen,


Erhaltung der weitgehend unbeeinträchtigten Bereiche,


Erhaltung der Bedingungen und Voraussetzungen, die für das Wachstum torfbildender Moose erforderlich sind,


Erhaltung standorttypischer Kontaktlebensräume (z.B. Gewässer und ihre Ufer) und charakteristischer Wechselbeziehungen.


Arten des (Feucht-) Grünlands sowie der Hoch- und Niedermoore, wie Bekassine, und Kranich


Erhaltung


weitgehend offener mit Kleinstrukturen durchsetzter Kulturlandschaften, (z.B. mit nassen bis feuchten Flächen und relativ dichter aber nicht zu hoher Vegetation wie z.B. Torfstiche in Hochmooren, feuchte Brachflächen, Verlandungszonen, sumpfige Stellen im Kulturland) bzw. von offenen, nassen Hochmooren und geringer Zahl von Vertikalstrukturen sowie offenen, feuchten bis trockenen Heideflächen,


des Strukturreichtums mit einem Mosaik unterschiedlich genutzter Flächen und eingestreuten Brachen früher Sukzessionsstadien sowie Sonderstrukturen mit abwechslungsreicher Vegetation, z.B. Gräben, Wegrainen und Hochstaudensäumen,


von extensiv bewirtschaftetem Dauergrünland in der Umgebung des Hochmoores auch als geeignete Nahrungshabitate im Umfeld der Brutplätze des Kranichs,


von kleinen offenen Wasserflächen wie Blänken und Mulden in Verbindung mit Grünland,


möglichst störungsfreier Bereiche während der Brutzeit (Kranich: zwischen dem 1. März bis 31. August).


Neuntöter (Lanius collurio)


Erhaltung


von einzelnen Gehölzen und Einzelbüschen, insbesondere Dornenbüschen, als wichtige Strukturelemente (Ansitz- und Brutmöglichkeiten) in Randbereichen des Gebietes,


von extensiv genutztem Grünland und einer artenreichen Krautflora in Feldrainen, Staudenfluren und Brachflächen mit reichem Nahrungsangebot.


11.




Das Gebiet ist für die Erhaltung folgender Lebensraumtypen des Anhangs I und Art des Anhangs II der FFH-Richtlinie


a)
von besonderer Bedeutung: (*: prioritäre Lebensraumtypen)


3150
Natürliche eutrophe Seen mit einer- Vegetation des Magnopotamions oder Hydrocharitions


3260
Flüsse der planaren bis montanen Stufe mit Vegetation des Ranunculion fluitantis und des Callitricho-Batrachion


9180* Schlucht- und Hangmischwälder (Tilio-Acerion)


91E0* Auenwälder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior (Alno-Padion, Alnion incanae, Salicion albae)


1016
Bauchige Windelschnecke (Vertigo moulinsiana)


b)
von Bedeutung:


9130
Waldmeister-Buchenwald (Asperulo-Fagetum)




2.1. Übergreifende Ziele


Erhaltung des eiszeitlichen Tunneltals mit einer hohen Vielfalt an Lebensräumen der Still- und Fließgewässer, der begleitenden Stauden-, Naß- und Feuchtgrünlandformationen, in Teilen mageren Grünländereien, bewaldeten Bachschluchten sowie des Mündungsbereichs der Krusau mit größeren Röhrichten und bewaldeten Hangbereichen.


Erhaltung der insbesondere gewässerbegleitenden sowie im Nassgrünland-Ried-Komplex gelegenen Habitate für die bestehenden Populationen der Windelschnecke.


2.2. Ziele für Lebensraumtypen und Art von besonderer Bedeutung:


Erhaltung eines günstigen Erhaltungszustandes der unter 1.a) genannten Lebensraumtypen und Art. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


3150
Natürliche eutrophe Seen mit einer Vegetation des Magnopotamions oder Hydrocharitions


Erhaltung


natürlich eutropher Gewässer mit meist arten- und strukturreich ausgebildeter Laichkraut- und/oder Schwimmblattvegetation,
eines dem Gewässertyp entsprechenden Nährstoff- und Lichthaushaltes und sonstiger lebensraumtypischer Strukturen und Funktionen,
von amphibischen oder sonst wichtigen Kontaktlebensräumen wie Bruchwäldern, Nasswiesen, Seggenriedern, Hochstaudenfluren und Röhrichten und der funktionalen Zusammenhänge,
der Uferabschnitte mit ausgebildeter Vegetationszonierung,
der natürlichen Entwicklungsdynamik wie Seenverlandung, Altwasserentstehung und -vermoorung,
der den LRT prägenden hydrologischen Bedingungen in der Umgebung der Gewässer, insbesondere der Zuläufe, bei Altwässern der zugehörigen Fließgewässer,
der weitgehend natürlichen, weitgehend ungenutzten Ufer und Gewässerbereiche.


3260
Flüsse der planaren bis montanen Stufe mit Vegetation des Ranunculion fluitantis und des Callitricho-Batrachion


Erhaltung


des biotopprägenden, hydrophysikalischen und hydrochemischen Gewässerzustandes,
der natürlichen Fließgewässerdynamik,
der unverbauten, unbegradigten oder sonst wenig veränderten oder regenerierten Fließgewässerabschnitte,
von Kontaktlebensräumen wie offenen Seitengewässern, Quellen, Bruch- und Auwäldern, Röhrichten, Seggenriedern, Hochstaudenfluren, Streu- und Nasswiesen und der funktionalen Zusammenhänge.


9180* Schlucht- und Hangmischwälder (Tilio-Acerion)


Erhaltung


naturnaher Laubmischwälder in unterschiedlichen Altersphasen und Entwicklungsstufen und ihrer standortypischen Variationsbreite,
natürlicher standortheimischer Baum- und Strauchartenzusammensetzung,
eines hinreichenden, altersgemäßen Anteils von Alt- und Totholz,
der bekannten Höhlenbäume,
der Sonderstandorte (z.B. Findlinge, Bachschluchten, Quellbereiche), typischen Biotopkomplexe sowie der für den Lebensraumtyp charakteristischen Habitatstrukturen und –funktionen,
der weitgehend natürlichen lebensraumtypischen hydrologischen Bedingungen.


91E0* Auenwälder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior (Alno-Padion, Alnion incanae, Salicion albae)


Erhaltung


naturnaher Eschen- und Erlenwälder in unterschiedlichen Altersphasen und Entwicklungsstufen und ihrer standortypischen Variationsbreite im Gebiet,
natürlicher standortheimischer Baum- und Strauchartenzusammensetzung an Fließgewässern und in ihren Quellbereichen,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen, u.a. Sandbänke, Kolke, Uferabbrüche,
eines hinreichenden, altersgemäßen Anteils von Alt- und Totholz,
der natürlichen, lebensraumtypischen hydrologischen Bedingungen,
der natürlichen Bodenstruktur und der charakteristischen Bodenvegetation.


1016
Bauchige Windelschnecke (Vertigo moulinsiana)


Erhaltung


von selten oder gar nicht genutzten/gepflegten Seggenriedern, Wasserschwaden-, Rohrglanzgras- und sonstigen Röhrichten auf basenreichen Substraten,
weitgehend ungestörter hydrologischer Verhältnisse,
der relativen Nährstoffarmut der Bestände,
bestehender Populationen.


2.3. Ziele für Lebensraumtyp von Bedeutung:


Erhaltung eines günstigen Erhaltungszustandes des unter 1.b) genannten Lebensraumtyps. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


9130
Waldmeister-Buchenwald (Asperulo-Fagetum)


Erhaltung


naturnaher Buchenwälder in unterschiedlichen Altersphasen und Entwicklungsstufen und ihrer standortypischen Variationsbreite im Gebiet,
natürlicher standortheimischer Baum- und Strauchartenzusammensetzung,
eines hinreichenden, altersgemäßen Anteils von Alt- und Totholz,
der bekannten Höhlenbäume,
der Sonderstandorte (z.B. Findlinge, Bachschluchten, Steilhänge, feuchte Senken) und der für den Lebensraumtyp charakteristischen Habitatstrukturen und –funktionen,
weitgehend ungestörter Kontaktlebensräume,
der weitgehend natürlichen Bodenstruktur.


12.




Das Gebiet ist für die Erhaltung und ggfs. Wiederherstellung folgender Lebensraumtypen des Anhangs I der FFH-Richtlinie


a)
von besonderer Bedeutung: (*: prioritäre Lebensraumtypen)


1150* Lagunen des Küstenraumes (Strandseen)


3260
Flüsse der planaren bis montanen Stufe mit Vegetation des Ranunculion fluitantis und des Callitricho-Batrachion


7230
Kalkreiche Niedermoore


9110
Hainsimsen-Buchenwald (Luzulo-Fagetum)


9180* Schlucht- und Hangmischwälder (Tilio-Acerion)


91E0* Auenwälder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior (Alno-Padion, Alnion incanae, Salicion albae)


b)
von Bedeutung:


9130
Waldmeister-Buchenwald (Asperulo-Fagetum)




2.1. Übergreifende Ziele


Erhaltung eines naturnahen Bachsystems einschließlich der einbezogenen Quellbereiche und Zuflüsse mit besonnten Abschnitten zur Sicherung stabiler Wasservegetation, sowie naturnaher bach- und talraumbegleitender Brackwasserröhrichte mit gelegentlichem Meerwasserzutritt (Schwennau).


2.2. Ziele für Lebensraumtypen von besonderer Bedeutung:


Erhaltung und ggfs. Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustandes der unter 1.a) genannten Lebensraumtypen. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


1150* Lagunen des Küstenraumes (Strandseen)


Erhaltung


vom Meer beeinflusster ausdauernd oder zeitweise vorhandener Gewässer und deren Verbindungen zur Nordsee,
der weitgehend natürlichen hydrophysikalischen und hydrochemischen, Gewässerverhältnisse und Prozesse und der hydrologischen Bedingungen in der Umgebung der Gewässer,
der prägenden Sediment-, Strömungs- und Wellenverhältnisse im Küstenbereich sowie der durch diese bewirkten Morphodynamik,
weitgehend störungsfreier Küstenabschnitte,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen v.a. der ökologischen Wechselwirkungen mit amphibischen Kontaktlebensräumen wie Salzwiesen, Stränden, Hochstaudenfluren, Röhrichten, Pioniergesellschaften und Mündungsbereichen.


3260
Flüsse der planaren bis montanen Stufe mit Vegetation des Ranunculion fluitantis und des Callitricho-Batrachion


Erhaltung


des biotopprägenden hydrophysikalischen und hydrochemischen Gewässerzustandes
der natürlichen Fließgewässerdynamik,
der unverbauten, unbegradigten oder sonst wenig veränderten oder regenerierten Fließgewässerabschnitte,
von Kontaktlebensräumen wie offenen Seitengewässern, Quellen, Bruch- und Auwäldern, Röhrichten, Seggenriedern, Hochstaudenfluren, Streu- und Nasswiesen und der funktionalen Zusammenhänge.


7230
Kalkreiche Niedermoore


Erhaltung


der mechanisch (nur anthropogen) unbelasteten und auch der nur unerheblich belasteten Bodenoberfläche und Struktur,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,
der natürlichen hydrologischen, hydrochemischen und hydrophysikalischen Bedingungen,
der mit dem Niedermoor hydrologisch zusammenhängenden Kontaktbiotope, z. B. Quellbereiche und Gewässerufer,
der bestandserhaltenden Pflege bzw. Nutzung.


9110
Hainsimsen-Buchenwald (Luzulo-Fagetum)


Erhaltung


Buchenwälder in unterschiedlichen Altersphasen und Entwicklungsstufen und ihrer standortypischen Variationsbreite im Gebiet,
natürlicher standortheimischer Baum- und Strauchartenzusammensetzung,
eines hinreichenden, altersgemäßen Anteils von Alt- und Totholz,
der bekannten Höhlenbäume,
der Sonderstandorte und Randstrukturen z.B. Bachschluchten, nasse Senken, Steilhänge, sowie der für den Lebensraumtyp charakteristischen Habitatstrukturen und –funktionen,
weitgehend ungestörter Kontaktlebensräume wie z.B. Brüche, Kleingewässer,
der weitgehend natürlichen Bodenstruktur.


9180* Schlucht- und Hangmischwälder (Tilio-Acerion)


Erhaltung


naturnaher Laubmischwälder in unterschiedlichen Altersphasen und Entwicklungsstufen und ihrer standortypischen Variationsbreite,
natürlicher standortheimischer Baum- und Strauchartenzusammensetzung,
eines hinreichenden, altersgemäßen Anteils von Alt- und Totholz,
der bekannten Höhlenbäume,
der Sonderstandorte (z.B. Findlinge, Bachschluchten, feuchte Senken, Quellbereiche), typischen Biotopkomplexe sowie der für den Lebensraumtyp charakteristischen Habitatstrukturen und –funktionen,
der weitgehend natürlichen lebensraumtypischen hydrologischen Bedingungen.


91E0* Auenwälder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior (Alno-Padion, Alnion incanae, Salicion albae)


Erhaltung


naturnaher Weiden-, Eschen- und Erlenwälder in unterschiedlichen Altersphasen und Entwicklungsstufen und ihrer standortypischen Variationsbreite im Gebiet,
natürlicher standortheimischer Baum- und Strauchartenzusammensetzung an Fließgewässern und in ihren Quellbereichen,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen, u.a. Sandbänke, Flutrinnen, Altwässer, Kolke, Uferabbrüche,
eines hinreichenden, altersgemäßen Anteils von Alt- und Totholz,
der natürlichen, lebensraumtypischen hydrologischen Bedingungen,
der natürlichen Bodenstruktur und der charakteristischen Bodenvegetation.


2.3. Ziele für Lebensraumtyp von Bedeutung:


Erhaltung eines günstigen Erhaltungszustandes des unter 1.b) genannten Lebensraumtyps. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


9130
Waldmeister-Buchenwald (Asperulo-Fagetum)


Erhaltung


naturnaher Buchenwälder in unterschiedlichen Altersphasen und Entwicklungsstufen und ihrer standortypischen Variationsbreite im Gebiet,
natürlicher standortheimischer Baum- und Strauchartenzusammensetzung,
eines hinreichenden, altersgemäßen Anteils von Alt- und Totholz,
der bekannten Höhlenbäume,
der Sonderstandorte (z.B. Findlinge, Bachschluchten, Steilhänge, feuchte Senken) und der für den Lebensraumtyp charakteristischen Habitatstrukturen und –funktionen,
weitgehend ungestörter Kontaktlebensräume wie z.B. Brüche, Kleingewässer,
der weitgehend natürlichen Bodenstruktur.


13.




Das Gebiet ist für die Erhaltung folgender Lebensraumtypen des Anhangs I und Art des Anhangs II der FFH-Richtlinie


von besonderer Bedeutung: (*: prioritärer Lebensraumtyp)


3160
Dystrophe Seen und Teiche


7140
Übergangs- und Schwingrasenmoore


7150
Torfmoor-Schlenken (Rhynchosporion)


9110
Hainsimsen-Buchenwald (Luzulo-Fagetum)


9130
Waldmeister-Buchenwald (Asperulo-Fagetum)


91D0* Moorwälder


b)
von Bedeutung:


9160
Subatlantischer oder mitteleuropäischer Stieleichenwald oder Eichen-Hainbuchenwald (Carpinion betuli)


9190
Alte bodensaure Eichenwälder auf Sandebenen mit Quercus robur


1166
Kammmolch (Triturus cristatus)




2.1. Übergreifende Ziele


Erhaltung der naturnahen Übergangsmoorkomplexe des Blixmoores mit flächigen, mehr oder weniger offenen Regenerationsstadien, darunter Schnabelried-Schlenken, Schwingrasen, dystrophen Moorgewässern und randlichen Moorwäldern, mit den jeweils spezifischen ökologischen Wechselbeziehungen.


2.2. Ziele für Lebensraumtypen von besonderer Bedeutung:


Erhaltung der unter 1.a) genannten Lebensraumtypen. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


3160
Dystrophe Seen und Teiche


Erhaltung


dystropher Gewässer und ihrer Uferbereiche,
einer dem Gewässertyp entsprechenden Nährstoffarmut und der entsprechenden hydrologischen Bedingungen,
natürlicher, naturnaher oder weitgehend ungenutzter Ufer mit ausgebildeter Vegetationszonierung,
der sauren Standortverhältnisse und der natürlichen Dynamik im Rahmen der Moorentwicklung.


7140
Übergangs- und Schwingrasenmoore


Erhaltung


der natürlichen hydrologischen, hydrochemischen und hydrophysikalischen Bedingungen,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen, u.a. der nährstoffarmen Bedingungen,
der weitgehend unbeeinträchtigten Bereiche.
der Bedingungen und Voraussetzungen, die für das Wachstum torfbildender Moose und Gefäßpflanzen erforderlich sind,
standorttypischer Kontaktlebensräume (z.B. Gewässer und ihre Ufer, Feucht- und Nasswälder) und charakteristischer Wechselbeziehungen.


7150
Torfmoor-Schlenken (Rhynchosporion)


Erhaltung


der natürlichen hydrologischen, hydrochemischen und hydrophysikalischen Bedingungen,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen, u.a. Erhaltung der hydrologischen Verhältnisse und der nährstoffarmen Bedingungen,
der standorttypischer Kontaktlebensräume und charakteristischer Wechselbeziehungen.


9110
Hainsimsen-Buchenwald (Luzulo-Fagetum)


9130
Waldmeister-Buchenwald (Asperulo-Fagetum)


Erhaltung


naturnaher Buchenwälder in unterschiedlichen Altersphasen und Entwicklungsstufen und ihrer standortypischen Variationsbreite im Gebiet,
natürlicher standortheimischer Baum- und Strauchartenzusammensetzung,
eines hinreichenden Anteils von Alt- und Totholz,
der bekannten Höhlenbäume,
der Sonderstandorte und Randstrukturen z.B. Bachschluchten, nasse Senken, Vermoorungen, Steilhänge, sowie der für den Lebensraumtyp charakteristischen Habitatstrukturen und -funktionen,
weitgehend ungestörter Kontaktlebensräume wie z.B. Brüche, Moorwälder, Moorschlenken, Kleingewässer,
der weitgehend natürlichen Bodenstruktur.


91D0* Moorwälder


Erhaltung


naturnaher Birken- und Kiefernmoorwälder in unterschiedlichen Altersphasen und Entwicklungsstufen und ihrer standortypischen Variationsbreite im Gebiet,
natürlicher standortheimischer Baum- und Strauchartenzusammensetzung,
eines hinreichenden, altersgemäßen Anteils von Alt- und Totholz,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,
des weitehend ungestörten Wasserhaushaltes mit hohem Grundwasserspiegel und Nährstoffarmut.


2.3. Ziele für Lebenrsraumtypen und die Art von Bedeutung:


Ziel ist die Erhaltung der unter 1.b) genannten Lebensraumtypen und der Art. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


9160
Subatlantischer oder mitteleuropäischer Stieleichenwald oder Eichen-Hainbuchenwald (Carpinion betuli)


Erhaltung


naturnaher Buchenwälder sowie Eichen- und Eichen-Hainbuchenwälder in unterschiedlichen Altersphasen und Entwicklungsstufen und ihrer standorttypischen Variationsbreite im Gebiet,
eines hinreichenden, altersgemäßen Anteils von Alt- und Totholz,
der bekannten Höhlenbäume-,
der Sonderstandorte (z.B. Altarme und Niedermoor-Senken) und der für den Lebensraumtyp charakteristischen Habitatstrukturen und -funktionen,
weitgehend ungestörter Kontaktlebensräume
der weitgehend natürlichen Bodenstruktur,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,
der weitgehend natürlichen lebensraumtypischen hydrologischen Bedingungen (insbesondere Wasserstand, Basengehalt).


9190
Alte bodensaure Eichenwälder auf Sandebenen mit Quercus robur


Erhaltung


naturnaher Eichenwälder in unterschiedlichen Altersphasen und Entwicklungsstufen und ihrer standortypischen Variationsbreite im Gebiet,
natürlicher standortheimischer Baum- und Strauchartenzusammensetzung,
eines hinreichenden, altersgemäßen Anteils von Alt- und Totholz,
regionaltypischer Ausprägungen (Kratts und lichte Wälder),
der bekannten Höhlenbäume,
der Sonderstandorte (z.B. Findlinge, Bachschluchten, Steilhänge) und Randstrukturen, z.B. Waldmäntel sowie der für den Lebensraumtyp charakteristischen Habitatstrukturen und –funktionen,
der weitgehend natürlichen Bodenstruktur,
eingestreuter Flächen z.B. mit Vegetation der Heiden, Trockenrasen.


1166
Kammmolch (Triturus cristatus)


Erhaltung


von fischfreien, ausreichend besonnten und über 0,5 m tiefen Stillgewässern mit strukturreichen Uferzonen in Wald- und Offenlandbereichen,
von geeigneten Winterquartieren im Umfeld der Reproduktionsgewässer, insbesondere natürliche Bodenstrukturen, strukturreiche Gehölzlebensräume,
geeigneter Sommerlebensräume (natürliche Bodenstrukturen, Brachflächen, Gehölze sowie extensiv genutztem Grünland u.ä.),
von durchgängigen Wanderkorridoren zwischen den Teillebensräumen,
bestehender Populationen,
Sicherung einer hohen Wasserqualität der Reproduktionsgewässer.


14.




Das Gebiet ist für die Erhaltung und ggfs. Wiederherstellung folgender Lebensraumtypen des Anhangs I und Arten des Anhangs II der FFH-Richtlinie


a)
von besonderer Bedeutung: (*: prioritäre Lebensraumtypen)


1110
Sandbänke mit nur schwacher ständiger Überspülung durch Meerwasser


1140
Vegetationsfreies Schlick, Sand- und Mischwatt


1150* Lagunen des Küstenraums (Strandseen)


1160
Flache große Meeresarme und –buchten (Flachwasserzonen und Seegraswiesen)


1170
Riffe


1210
Einjährige Spülsäume


1220
Mehrjährige Vegetation der Kiesstrände


1230
Ostsee-Fels und –Steilküsten mit Vegetation


1310
Pioniervegetation mit Salicornia und anderen einjährigen Arten auf Schlamm und Sand (Quellerwatt)


1330
Atlantische Salzwiesen (Glauco-Puccinellietalia)


2110
Primärdünen


2120
Weißdünen mit Strandhafer (Ammophila arenaria)


2130* Festliegende Küstendünen mit krautiger Vegetation (Graudünen)


3150
Natürliche eutrophe Seen mit einer Vegetation des Magnopotamions oder Hydrocharitions


3260
Flüsse der planaren bis montanen Stufe mit Vegetation des Ranunculion fluitantis und des Callitricho-Batrachion


4030
Trockene europäische Heiden


6230* Artenreiche montane Borstgrasrasen (und submontan auf dem europäischen Festland) auf Silikatböden


6410
Pfeifengraswiesen auf kalkreichem Boden, torfigen und tonig-schluffigen Böden (Molinion caeruleae)


6430
Feuchte Hochstaudenfluren


7140
Übergangs- und Schwingrasenmoore


7220* Kalktuffquellen (Cratoneurion)


7230
Kalkreiche Niedermoore


9110
Hainsimsen-Buchenwald


9120
Atlantischer, sauer Buchenwald mit Unterholz aus Stechpalme und gelegentlich Eibe


9130
Waldmeister-Buchenwald


9160
Subatlantischer oder mitteleuropäischer Stieleichenwald oder Hainbuchenwald (Carpinum betuli)


9180* Schlucht- und Hangmischwälder


9190
Alte bodensaure Eichenwälder auf Sandebenen mit Quercus robur


91D0* Moorwälder


91E0* Auenwälder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior


1160
Kammmolch (Triturus cristatus)


1014
Schmale Windelschnecke (Vertigo angustior)


1016
Bauchige Windelschnecke (Vertigo moulinsiana)


1188
Rotbauchunke (Bombina bombina)


b)
von Bedeutung:


4010
Feuchte Heiden des nordatlantischen Raums mit Erica tetralix


6510
Magere Flachland-Mähwiesen (Alopecurus pratensis, Sanguisorba officinalis)


1351
Schweinswal (Phocoena phocoena)




2.1. Übergreifende Ziele


Erhaltung repräsentativer Küstenlebensräume mit weitgehend natürlicher Küstendynamik einschließlich der offenen Wasserflächen der Förde sowie Übergängen von Land- zu Wasserlebensräumen.


Für die Lebensraumtypen Code 1150*, 1220, 1230, 7140, 7230, 9120, 9190 und 91E0* soll ein günstiger Erhaltungszustand im Einklang mit den Anforderungen von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur sowie den regionalen und örtlichen Besonderheiten wiederhergestellt werden.


2.2. Ziele für Lebensraumtypen und Arten von besonderer Bedeutung:


Erhaltung und ggfs. Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustandes der unter 1.a) genannten Lebensraumtypen und Arten. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


1110
Sandbänke mit nur schwacher ständiger Überspülung durch Meerwasser


Erhaltung


der weitgehend natürlichen Bodenstruktur und Morphodynamik (Strömungs- und Sedimentverhältnisse) sowie sonstiger lebensraumtypischer Strukturen und Funktionen,
des biotopprägenden hydrophysikalischen und hydrochemischen Gewässerzustandes.


1140
Vegetationsfreies Schlick-, Sand- und Mischwatt


Erhaltung


der weitgehend natürlichen Morphodynamik des Bodens,
der weitgehend natürlichen hydrophysikalischen und hydrochemischen Verhältnisse und Prozesse,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen der Watten und Priele.


1150* Lagunen des Küstenraumes (Strandseen)


Erhaltung und ggfs. Wiederherstellung


der vom Meer beeinflusster ausdauernd oder zeitweise vorhandener Gewässer und deren Verbindungen zur Ostsee,
der weitgehend natürlichen hydrophysikalischen und hydrochemischen, Gewässerverhältnisse und Prozesse und der hydrologischen Bedingungen in der Umgebung der Gewässer,
der prägenden Sediment-, Strömungs- und Wellenverhältnisse im Küstenbereich sowie der durch diese bewirkten Morphodynamik,
der weitgehend störungsfreien Küstenabschnitte,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen v.a. der ökologischen, Wechselwirkungen mit amphibischen Kontaktlebensräumen wie Salzwiesen, Stränden, Hochstaudenfluren, Röhrichten, Pioniergesellschaften und Mündungsbereichen.


1160
Flache große Meeresarme und -buchten (Flachwasserzonen und Seegraswiesen)


Erhaltung


der weitgehend natürlichen Morphodynamik des Bodens, der Flachwasserbereiche und der Uferzonen,
der weitgehend natürlichen hydrophysikalischen und hydrochemischen Gewässerverhältnisse und Prozesse,
der Biotopkomplexe und ihrer charakteristischen Strukturen und Funktionen mit z.B. Riffen, Sandbänken und Watten,
der Seegraswiesen und ihrer Dynamik.


1170
Riffe


Erhaltung


natürlicher, von mechanischer (anthropogener) Schädigung weitgehend freier und morphologisch ungestörter Bereiche des Meeresgrundes oder periodisch trockenfallender Flachwasserzonen mit Hartsubstraten wie Fels, Kreide, Findlingen, Steinen, natürlichen Muschelbänken und der zu Sandbänken vermittelnden Mischbestände,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,
der weitgehend natürlichen hydrophysikalischen und hydrochemischen Gewässerverhältnisse und Prozesse sowie weiterer lebensraumtypischer Strukturen und Funktionen.


1210
Einjährige Spülsäume


1220
Mehrjährige Vegetation der Kiesstrände


Erhaltung und ggfs. Wiederherstellung (1220)


der weitgehend natürlichen Sediment- und Strömungsverhältnisse im Küstenbereich,
der natürlichen Überflutungen,
der weitgehend natürlichen Dynamik an Küstenabschnitten mit Spülsäumen und an ungestörten Kies- und Geröllstränden und Strandwalllandschaften,
der ungestörten Vegetationsfolge (Sukzession),
unbeeinträchtigter Vegetationsdecken,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen.


1230
Atlantik-Felsküsten und Ostsee-Fels- und -Steilküsten mit Vegetation


Erhaltung und ggfs. Wiederherstellung (1230)


der biotopprägenden Dynamik der Fels- und Steilküsten mit den lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,
der unbebauten und unbefestigten Bereiche ober- und unterhalb der Steilküsten zur Sicherung der natürlichen Erosion und Entwicklung,
der weitgehend natürlichen Sediment-, Strömungs- und Wellenverhältnisse vor den Steilküsten,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen.


1310
Pioniervegetation mit Salicornia und anderen einjährigen Arten auf Schlamm und Sand (Quellerwatt)


Erhaltung


weitgehend natürlicher Morphodynamik des Bodens und der Bodenstruktur,
der natürlichen Vorkommen der Quellerarten,
der weitgehend natürlichen hydrophysikalischen und hydrochemischen Verhältnisse und Prozesse,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,


1330
Atlantische Salzwiesen (Glauco-Puccinellietalia maritimae)


Erhaltung


weitgehend natürlicher Morphodynamik des Bodens und der Bodenstruktur,
der Salzwiesen mit charakteristisch ausgebildeter Vegetation und ihrer ungestörten Vegetationsfolgen (Sukzession),
der weitgehend natürlichen hydrophysikalischen und hydrochemischen Verhältnisse und Prozesse,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen.


2110
Primärdünen


2120
Weißdünen mit Strandhafer (Ammophila arenaria)


Erhaltung


der natürlichen Sediment- und Strömungsverhältnisse im Küstenbereich mit frisch angeschwemmten Sänden (2110),
der natürlichen Sand- und Bodendynamik und dynamischen Dünenbildungsprozesse,
der ungestörten Vegetationsfolge (Sukzession) (2110),
der Vegetationsbestände ohne Bodenverletzungen (2110),
der sonstigen lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,
der natürlichen Bodenentwicklung und der natürlichen Wasserstände in den Dünenbereichen sowie der weitgehend ungestörten hydrologischen Verhältnisse, insbesondere des Grundwasserhaushaltes,
der Mosaikkomplexe mit anderen charakteristischen Lebensräumen bzw. eingestreuten Sonderstrukturen wie z.B. Sandflächen, Silbergrasfluren, Sandmagerrasen oder Heideflächen sowie Abbruchkanten, Feuchtheiden und Feuchtstellen, Gewässer, Dünenheiden oder Gebüsche
vorgelagerter, unbefestigter Sandflächen zur Sicherung der Sandzufuhr (2120),
der nährstoffarmen Verhältnisse.


2130* Festliegende Küstendünen mit krautiger Vegetation (Graudünen)


Erhaltung


reich strukturierter Graudünenkomplexe,
von Dünenkomplexen und -strukturen mit Besenheide,
der Mosaikkomplexe mit anderen chrakteristischen Lebensräumen bzw. eingestreuter Sonderstandorte wie z.B. Abbruchkanten, Feuchtstellen, Sandmagerrasen, Heideflächen,
der natürlichen Bodenentwicklung und der weitgehend ungestörten hydrologischen Verhältnisse,
der natürlichen Dünenbildungsprozesse,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen.


3150
Natürliche eutrophe Seen mit einer Vegetation des Magnopotamions oder Hydrocharitions


Erhaltung


natürlich eutropher Gewässer mit meist arten- und strukturreich ausgebildeter Laichkraut- und/oder Schwimmblattvegetation,
Sicherung eines dem Gewässertyp entsprechenden Nährstoff- und Lichthaushaltes und sonstiger lebensraumtypischer Strukturen und Funktionen,
von amphibischen oder sonst wichtigen Kontaktlebensräumen wie Bruchwäldern, Nasswiesen, Seggenriedern, Hochstaudenfluren und Röhrichten und der funktionalen Zusammenhänge,
der Uferabschnitte mit ausgebildeter Vegetationszonierung,
der natürlichen Entwicklungsdynamik wie Seenverlandung, Altwasserentstehung und – vermoorung,
der den LRT prägenden hydrologischen Bedingungen in der Umgebung der Gewässer, insbesondere der Zuläufe, bei Altwässern der zugehörigen Fließgewässer,
der weitgehend natürlichen, weitgehend ungenutzten Ufer und Gewässerbereiche.


3260
Flüsse der planaren bis montanen Stufe mit Vegetation des Ranunculion fluitantis und des Callitricho-Batrachion


Erhaltung


des biotopprägenden, hydrophysikalischen und hydrochemischen Gewässerzustandes,
der natürlichen Fließgewässerdynamik,
der unverbauten, unbegradigten oder sonst wenig veränderten oder regenerierten Fließgewässerabschnitte,
von Kontaktlebensräumen wie offenen Seitengewässern, Quellen, Bruch- Hang- und Auwäldern, Röhrichten, Seggenriedern, Hochstaudenfluren, Streu- und Nasswiesen und der funktionalen Zusammenhänge.


4030
Trockene europäische Heiden


Erhaltung


der Zwergstrauchheiden mit Dominanz der Besenheide (Calluna vulgaris) auf nährstoffarmen, trockenen Standorten sowie ihrer charakteristischen Sukzessionsstadien,
von Mosaikkomplexen mit anderen charakteristischen Lebensräumen, der Kontaktgesellschaften und der eingestreuten Sonderstandorte wie z.B. Feuchtheiden, Sandmagerrasen, offene Sandfluren, Dünen, Wälder,
der charakteristischen pH-Werte, des sauren Standortes, der weitgehend ungestörten hydrologischen Verhältnisse mit hohem Grundwasserspiegel,
der natürlichen Nährstoffarmut,
bestandserhaltender Pflege bzw. Nutzungsformen.


6230* Artenreiche montane Borstgrasrasen (und submontan auf dem europäischen Festland) auf Silikatböden


Erhaltung


der weitgehend gehölzfreien, nährstoffarmen Borstgrasrasen der unterschiedlichen Ausprägungen auf trockenen und feuchten Standorten,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen, v.a. der pedologischen, hydrologischen und oligotrophen Verhältnisse
der charakteristischen pH-Werte
der bestandserhaltenden Pflege bzw. Nutzungsformen
von Mosaikkomplexen mit anderen charakteristischen Lebensräumen der Kontaktgesellschaften wie z.B. Trockenrasen, Heiden, Feuchtheiden, Moore, Wälder.


6410
Pfeifengraswiesen auf kalkreichem Boden, torfigen und tonig-schluffigen Böden (Molinion caeruleae)


Erhaltung


regelmäßig gepflegter/genutzter Pfeifengraswiesen,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,
der pedologischen und hydrologischen Verhältnisse (insbesondere Wasserstand),
bestanderhaltender Pflege bzw. Nutzungsformen,
der hydrologischen (z.B. ausgeprägter Grundwasserjahresgang) und oligomesotrophen Verhältnisse
von Mosaikkomplexen mit anderen charakteristischen Lebensräumen (z.B. kalkreiche Niedermoore), der Kontaktgesellschaften (z.B. Gewässerufer) und der eingestreuten Sonderstandorte wie z.B. Vermoorungen, Versumpfungen.


6430
Feuchte Hochstaudenfluren der planaren und montanen bis alpinen Stufe


Erhaltung


der Vorkommen feuchter Hochstaudensäume an beschatteten und unbeschatteten Gewässerläufen und an Waldgrenzen,
der bestandserhaltenden Pflege bzw. Nutzung an Offenstandorten,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen, u.a. der prägenden Beschattungsverhältnisse an Gewässerläufen und in Waldgebieten,
der hydrologischen und Trophieverhältnisse.


7140
Übergangs- und Schwingrasenmoore


Erhaltung und ggfs. Wiederherstellung


der natürlichen hydrologischen, hydrochemischen und hydrophysikalischen Bedingungen,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen, u.a. der nährstoffarmen Bedingungen,
der weitgehend unbeeinträchtigten Bereiche,
der Bedingungen und Voraussetzungen, die für das Wachstum torfbildender Moose erforderlich sind,
standorttypischer Kontaktlebensräume (z.B. Gewässer und ihre Ufer) und charakteristischer Wechselbeziehungen.


7220* Kalktuffquellen (Cratoneurion)


Erhaltung


der Kalktuffquellen mit ihren Quellbächen,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,
der hydrologischen, hydrochemischen und hydrophysikalischen Bedingungen, v.a. im Quelleinzugsgebiet,
der Grundwasserspannung (insbesondere bei artesischen Quellen),
der tuffbildende Moose,
der mechanisch (nur anthropogen) unbelasteten Bodenoberfläche und Struktur.


7230
Kalkreiche Niedermoore


Erhaltung und ggfs. Wiederherstellung


der mechanisch (nur anthropogen) unbelasteten und auch der nur unerheblich belasteten Bodenoberfläche und Struktur,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,
der natürlichen hydrologischen, hydrochemischen und hydrophysikalischen Bedingungen,
der mit dem Niedermoor hydrologisch zusammenhängenden Kontaktbiotope, z.B. Quellbereiche und Gewässerufer,
der bestandserhaltenden Pflege bzw. Nutzung.


9110
Hainsimsen-Buchenwald (Luzulo-Fagetum)


9120
Atlantischer, saurer Buchenwald mit Unterholz aus Stechpalme und gelegentlich Eibe


9130
Waldmeister-Buchenwald


9160
Subatlantischer oder mitteleuropäischer Stieleichenwald oder Hainbuchenwald (Carpinum betuli)


9190
Alte bodensaure Eichenwälder auf Sandebenen mit Quercus robur


Erhaltung und ggfs. Wiederherstellung (9120 und 9190)


naturnaher Buchen-, Eichen und Eichen-Hainbuchenwälder in unterschiedlichen Altersphasen und Entwicklungsstufen und ihrer standortypischen Variationsbreite im Gebiet,
natürlicher standortheimischer Baum- und Strauchartenzusammensetzung,
eines hinreichenden, altersgemäßen Anteils von Alt- und Totholz,
der bekannten Höhlenbäume,
der Sonderstandorte und Randstrukturen z.B. Findlinge, Bachschluchten, nasse Senken, Steilhänge, Dünen, sowie der für den Lebensraumtyp charakteristischen Habitatstrukturen und –funktionen,
weitgehend ungestörter Kontaktlebensräume wie z.B. Brüche, Kleingewässer und eingestreuter Flächen z.B. mit Vegetation der Heiden, Trockenrasen,
eines hinreichenden Anteils an Stechpalme und Eibe im Gebiet,
der weitgehend natürlichen lebensraumtypischen hydrologischen Bedingungen (insbesondere Wasserstand, Basengehalt),
der weitgehend natürlichen Bodenstruktur,
regionaltypischer Ausprägungen (Kratts).


9180* Schlucht- und Hangmischwälder


Erhaltung


naturnaher Laubmischwälder in unterschiedlichen Altersphasen und Entwicklungsstufen und ihrer standortypischen Variationsbreite,
natürlicher standortheimischer Baum- und Strauchartenzusammensetzung,
eines hinreichenden, altersgemäßen Anteils von Alt- und Totholz,
der bekannten Höhlenbäume,
der Sonderstandorte (z.B. Findlinge, Bachschluchten, feuchte Senken, Quellbereiche), typischen Biotopkomplexe sowie der für den Lebensraumtyp charakteristischen Habitatstrukturen und –funktionen,
der weitgehend natürlichen lebensraumtypischen hydrologischen Bedingungen.


91D0* Moorwälder


Erhaltung


naturnaher Birken- und Kiefernmoorwälder in unterschiedlichen Altersphasen und Entwicklungsstufen und ihrer standortypischen Variationsbreite im Gebiet,
natürlicher standortheimischer Baum- und Strauchartenzusammensetzung,
eines hinreichenden, altersgemäßen Anteils von Alt- und Totholz,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,
des weitehend ungestörten Wasserhaushaltes mit hohem Grundwasserspiegel und Nährstoffarmut,
der natürlichen Bodenstruktur und der charakteristischen Bodenvegetation mit einem hohen Anteil von Torfmoosen,
der oligotropher Nährstoffverhältnisse,
standorttypischer Kontaktbiotope.


91E0* Auenwälder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior


Erhaltung und ggfs. Wiederherstellung


naturnaher Weiden-, Eschen- und Erlenwälder in unterschiedlichen Altersphasen und Entwicklungsstufen und ihrer standortypischen Variationsbreite im Gebiet,
natürlicher standortheimischer Baum- und Strauchartenzusammensetzung an Fließgewässern und in ihren Quellbereichen,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen, u.a. Sandbänke, Flutrinnen, Altwässer, Kolke, Uferabbrüche,
eines hinreichenden, altersgemäßen Anteils von Alt- und Totholz,
der natürlichen, lebensraumtypischen hydrologischen Bedingungen,
der natürlichen Bodenstruktur und der charakteristischen Bodenvegetation.


1166
Kammmolch (Triturus cristatus)


1188
Rotbauchunke (Bombina bombina)


Erhaltung


von flachen und stark besonnten (1188), bzw. ausreichend besonnten und über 0,5 m tiefen (1166) fischfreien Stillgewässern mit strukturreichen Uferzonen in Wald- und Offenlandbereichen,
einer hohen Wasserqualität in den Reproduktionsgewässern,
von geeigneten Winterquartieren im Umfeld der Reproduktionsgewässer, insbesondere strukturreiche Gehölzlebensräume u.ä. sowie Lesesteinhaufen (1188) und natürliche Bodenstrukturen (1166),
geeigneter Sommerlebensräume, wie extensiv genutztes Grünland, Brachflächen, Gehölze u.ä. sowie natürliche Bodenstrukturen (1166),
von durchgängigen Wanderkorridoren zwischen den Teillebensräumen,
bestehender Populationen,
eines Mosaiks verschiedener Stillgewässertypen in enger räumlicher Nachbarschaft (1188) von Nahrungshabitaten, insbesondere Feuchtbrachen und Stillgewässer fortgeschrittener Sukzessionsstadien (1188).


1014
Schmale Windelschnecke (Vertigo angustior)


1016
Bauchige Windelschnecke (Vertigo moulinsiana)


Erhaltung


von nassen und basenreichen Sümpfen, insbesondere Kalksümpfe und –moore, Pfeifengraswiesen und Verlandungszonen an Gewässern, mit Vorkommen der Art,
von Seggenriedern, Wasserschwaden-, Rohrglanzgras- und sonstigen Röhrichten auf basenreichen Substraten,
der lichten Struktur der Bestände,
von nährstoffarmen Standortverhältnissen,
weitgehend ungestörter hydrologischer Verhältnisse, insbesondere möglichst gleichmäßig hohen Grundwasserständen,
bestehender Populationen.


2.3. Ziele für Lebensraumtyp und Art von Bedeutung:


Erhaltung eines günstigen Erhaltungszustandes der unter 1.b) genannten Lebensraumtypen und der Art. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


4010
Feuchte Heiden des nordatlantischen Raums mit Erica tetralix


Erhaltung


der Zwergstrauchheiden mit Glockenheide (Erica tetralix) auf feuchten, nährstoffarmen und sauren Standorten (4010) sowie ihrer charakteristischen Sukzessionsstadien,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,
der charakteristischen pH-Werte, des sauren Standortes, der weitgehend ungestörten hydrologischen Verhältnisse mit hohem Grundwasserspiegel,
der natürlichen Nährstoffarmut,
von Mosaikkomplexen mit anderen charakteristischen Lebensräumen, der Kontaktgesellschaften und der eingestreuten Sonderstandorte wie z.B. Schlenken, Vermoorungen, Gewässer, trockene Heiden, Dünen, Borstgrasrasen, Feuchtheiden, Sandmagerrasen, offene Sandfluren, Triften,
bestandserhaltender Pflege bzw. Nutzungsformen.


6510
Magere Flachland-Mähwiesen (Alopecurus pratensis, Sanguisorba officinalis)


Erhaltung


regelmäßig gepflegter/genutzter artenreicher Flachland-Mähwiesen,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,
der pedologischen und hydrologischen Verhältnisse (insbesondere Wasserstand),
bestanderhaltender Pflege bzw. Nutzungsformen,
der hydrologischen (z.B. ausgeprägter Grundwasserjahresgang) und oligomesotrophen Gewässern,
von Mosaikkomplexen mit anderen charakteristischen Lebensräumen,
eingestreuter Flächen z.B. mit Vegetation der Sumpfdotterblumenwiesen oder Seggenriedern, Staudenfluren,
von Saumstrukturen in Randbereichen.


1351
Schweinswal (Phocoena phocoena)


Erhaltung


der Flensburger Förde als naturnahes Küstengewässer der Ostsee, insbesondere von produktiven Flachwasserzonen bis 20 m Tiefe,
lebensfähiger Bestände und eines natürliches Reproduktionsvermögens,
von störungsarmen Bereichen mit geringer Unterwasserschallbelastung,
der Nahrungsfischbestände, insbesondere Hering, Makrele, Dorsch und Grundeln.


15.




Das Gebiet ist für die Erhaltung und ggfs. Wiederherstellung folgender Lebensraumtypen des Anhangs I der FFH-Richtlinie


von besonderer Bedeutung: (*: prioritärer Lebensraumtyp)


4010
Feuchte Heiden des nordatlantischen Raums mit Erica tetralix


4030
Trockene europäische Heiden


6230* Artenreiche montane Borstgrasrasen (und submontan auf dem europäischen Festland auf Silikatböden


7230
Kalkreiche Niedermoore




2.1. Übergreifende Ziele


Erhaltung eines naturraumtypischen Landschaftsausschnittes einer ehemals großflächigen Heidelandschaft mit z.T. landesweit bedeutsamen Lebensraumtypen als überwiegende Offenlandschaft.


Für die Lebensraumtypen Code 4010 und 7230 soll ein günstiger Erhaltungszustand im Einklang mit den Anforderungen von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur sowie den regionalen und örtlichen Besonderheiten wiederhergestellt werden.


2.2. Ziele für Lebensraumtypen von besonderer Bedeutung:


Erhaltung und ggfs. Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustandes der unter 1. genannten Lebensraumtypen. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


4010
Feuchte Heiden des nordatlantischen Raums mit Erica tetralix
4030
Trockene europäische Heiden


Erhaltung und ggfs. Wiederherstellung (4010)


der Zwergstrauchheiden mit Glockenheide (Erica tetralix) auf feuchten, nährstoffarmen und sauren Standorten sowie mit Dominanz der Besenheide (Calluna vulgaris) auf nährstoffarmen, trockenen Standorten sowie ihrer charakteristischen Sukzessionsstadien,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,
der charakteristischen pH-Werte, des saueren Standortes, der weitgehend ungestörten hydrologischen Verhältnisse mit hohem Grundwasserspiegel,
der natürlichen Nährstoffarmut,
von Mosaikkomplexen mit anderen charakteristischen Lebensräumen, der Kontaktgesellschaften und der eingestreuten Sonderstandorte wie z.B. Schlenken, Vermoorungen, Gewässer, trockene Heiden, Feuchtheiden, Sandmagerrasen, Borstgrasrasen, offene Sandfluren, Wälder,
bestandserhaltender Pflege bzw. Nutzungsformen


6230
Artenreiche montane Borstgrasrasen (und submontan auf dem europäischen Festland) auf Silikatböden


Erhaltung


der weitgehend gehölzfreien, nährstoffarmen Borstgrasrasen der unterschiedlichen Ausprägungen auf trockenen und feuchten Standorten,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen, v.a. der pedologischen, hydrologischen und oligotrophen Verhältnisse
der charakteristischen pH-Werte
der bestandserhaltenden Pflege bzw. Nutzungsformen
von Mosaikkomplexen mit anderen charakteristischen Lebensräumen der Kontaktgesellschaften wie z.B. Trockenrasen, Heiden, Feuchtheiden, Moore, Wälder.


7230
Kalkreiche Niedermoore


Erhaltung und ggfs. Wiederherstellung


der mechanisch (nur anthropogen) unbelasteten und auch der nur unerheblich belasteten Bodenoberfläche und Struktur,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen
der natürlichen hydrologischen, hydrochemischen und hydrophysikalischen Bedingungen,
der mit dem Niedermoor hydrologisch zusammenhängenden Kontaktbiotope,
der bestanderhaltenden Pflege bzw. Nutzung.


16.




Das Gebiet ist für die Erhaltung folgender Lebensraumtypen des Anhangs I und Arten des Anhangs II der FFH-Richtlinie


1
von besonderer Bedeutung:


3150
Natürliche eutrophe Seen mit einer Vegetation des Magnopotamions oder Hydrocharitions


3260
Flüsse der planaren bis montanen Stufe mit Vegetation des Ranunculion fluitantis und des Callitricho-Batrachion


6430
Feuchte Hochstaudenfluren der planaren und montanen bis alpinen Stufe


91E0* Auenwälder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior


1095
Meerneunauge (Petromyzon marinus)


b)
von Bedeutung:


7140
Übergangs- und Schwingrasenmoore


1099
Flussneunauge (Lampetra fluviatilis)


1096
Bachneunauge (Lampetra planeri)


1355
Fischotter (Lutra Lutra)




2.1. Übergreifende Ziele


Erhaltung eines in weiten Abschnitten anthropogen beeinflussten Fließgewässersystems der nordschleswiger Geest und der nordfriesischen Marsch, insbesondere auch als Lebensraum für Neunaugen sowie des eutrophen, in der nordfriesischen Marsch einzigartigen, alten eingedeichten Bottschlotter Sees.


2.2. Ziele für Lebensraumtypen und Art von besonderer Bedeutung:


Erhaltung eines günstigen Erhaltungszustandes der unter 1.a) genannten Lebensraumtypen und Art. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


3150
Natürliche eutrophe Seen mit einer Vegetation des Magnopotamions oder Hydrocharitions


Erhaltung


natürlich eutropher Gewässer mit meist arten- und strukturreich ausgebildeter Laichkraut- und/oder Schwimmblattvegetation,
eines dem Gewässertyp entsprechenden Nährstoff- und Lichthaushaltes und sonstiger lebensraumtypischer Strukturen und Funktionen,
von amphibischen oder sonst wichtigen Kontaktlebensräumen wie Weidengebüschen, Nasswiesen, Seggenriedern, Hochstaudenfluren und Röhrichten und der funktionalen Zusammenhänge,
der Uferabschnitte mit ausgebildeter Vegetationszonierung,
der natürlichen Entwicklungsdynamik wie Seenverlandung, Altwasserentstehung und - vermoorung,
der den LRT prägenden hydrologischen Bedingungen in der Umgebung der Gewässer, insbesondere der Zuläufe,
der weitgehend natürlichen, weitgehend ungenutzten Ufer und Gewässerbereiche.


3260
Flüsse der planaren bis montanen Stufe mit Vegetation des Ranunculion fluitan tis und des Callitricho-Batrachion


Erhaltung


des biotopprägenden, hydrophysikalischen und hydrochemischen Gewässerzustandes,
der natürlichen Fließgewässerdynamik,
der unverbauten, unbegradigten oder sonst wenig veränderten oder regenerierten Fließgewässerabschnitte,
von Kontaktlebensräumen wie offenen Seitengewässern, Quellen, Bruch- und Auwäldern, Röhrichten, Seggenriedern, Hochstaudenfluren, Streu- und Nasswiesen und der funktionalen Zusammenhänge.


6430
Feuchte Hochstaudenfluren der planaren und montanen bis alpinen Stufe


Erhaltung


der Vorkommen feuchter Hochstaudensäume an beschatteten und unbeschatteten Gewässerläufen und an Waldgrenzen,
der bestandserhaltenden Pflege bzw. Nutzung an Offenstandorten,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen, u.a. der prägenden Beschattungsverhältnisse an Gewässerläufen und in Waldgebieten,
der hydrologischen und Trophieverhältnisse.


91E0* Auenwälder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior


Erhaltung


naturnaher Weiden-, Eschen- und Erlenwälder in unterschiedlichen Altersphasen und Entwicklungsstufen und ihrer standortypischen Variationsbreite im Gebiet,
natürlicher standortheimischer Baum- und Strauchartenzusammensetzung an Fließgewässern und in ihren Quellbereichen,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen, u.a. Sandbänke, Flutrinnen, Altwässer, Kolke, Uferabbrüche,
eines hinreichenden, altersgemäßen Anteils von Alt- und Totholz,
der natürlichen, lebensraumtypischen hydrologischen Bedingungen,
der natürlichen Bodenstruktur und der charakteristischen Bodenvegetation.


1095
Meerneunauge (Petromyzon marinus)


Erhaltung


sauberer Fließgewässer mit kiesig-steinigem Substrat,
unverbauter oder unbegradigter Flussabschnitte ohne Ufer- und Sohlenbefestigung, Stauwerke, Wasserausleitungen o.ä.,
von weitgehend natürlichen Sedimentations- und Strömungsverhältnissen,
barrierefreier Wanderstrecken zwischen Meer und Flussoberläufen,
möglichst geringer anthropogenen Feinsedimenteinträge in die Laichgebiete,
eines der Größe und Beschaffenheit des Gewässers entsprechenden artenreichen, heimischen und gesunden Fischbestandes in den Neunaugen-Gewässer insbesondere ohne dem Gewässer nicht angepaßten Besatz mit Forellen sowie Aalen,
bestehender Populationen.


2.3. Ziele für Lebensraumtyp und Arten von Bedeutung:


Ziel ist die Erhaltung eines günstigen Erhaltungszustandes des unter 1.b) genannten Lebensraumtyps und der Arten. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


7140
Übergangs- und Schwingrasenmoore


Erhaltung


der natürlichen hydrologischen, hydrochemischen und hydrophysikalischen Bedingungen,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen, u.a. der nährstoffarmen Bedingungen,
der weitgehend unbeeinträchtigten Bereiche,
der Bedingungen und Voraussetzungen, die für das Wachstum torfbildender Moose erforderlich sind,
standorttypischer Kontaktlebensräume (z.B. Gewässer und ihre Ufer) und charakteristischer Wechselbeziehungen.


1099
Flussneunauge (Lampetra fluviatilis)


1096
Bachneunauge (Lampetra planeri)


Erhaltung


sauberer Fließgewässer mit kiesig-steinigem Substrat,
unverbauter oder unbegradigter Flussabschnitte ohne Ufer- und Sohlenbefestigung, Stauwerke, Wasserausleitungen o.ä.,
barrierefreier Wanderstrecken zwischen Meer und Flussoberläufen (1099)
weitgehend störungsarmer Bereiche (1099),
von weitgehend natürlichen Sedimentations- und Strömungsverhältnissen (1099),
von Abschnitten ohne anthropogen erhöhte Sedimenteinträge (1096),
möglichst geringer anthropogener Feinsedimenteinträge in die Laichgebiete (1099),
der natürlichen Fließgewässerdynamik und eines weitgehend natürlichen hydrophysikalischen und hydrochemischen Gewässerzustandes (1096),
eines der Größe und Beschaffenheit des Gewässers entsprechenden artenreichen, heimischen und gesunden Fischbestandes in den Flussneunaugen-Gewässern insbesondere ohne dem Gewässer nicht angepaßten Besatz mit Forellen sowie Aalen,
bestehender Populationen.


1355
Fischotter (Lutra lutra)


Erhaltung


großräumig vernetzter Systeme von Fließ-, Still- oder Küstengewässern mit weitgehend unzerschnittenen Wanderstrecken entlang der Gewässer,
naturnaher, unverbauter und störungsarmer Gewässerabschnitte mit reich strukturierten Ufern,
der Durchgängigkeit der Gewässer,
der natürlichen Fließgewässerdynamik,
einer gewässertypischen Fauna (Muschel- Krebs- und Fischfauna) als Nahrungsgrundlage,
bestehender Populationen.


17.




Das Gebiet ist für die Erhaltung folgender Lebensraumtypen des Anhangs I und Art des Anhangs II der FFH-Richtlinie


a.
von besonderer Bedeutung: (*: prioritärer Lebensraumtyp)


2310
Trockene Sandheiden mit Calluna und Genista


2320
Trockene Sandheiden mit Calluna und Empetrum nigrum


2330
Dünen mit offenen Grasflächen mit Corynephorus und Agrostis


3110
Oligotrophe, sehr schwach mineralische Gewässer der Sandebenen (Littorelletalia uniflorae)


3130
Oligo- bis mesotrophe stehende Gewässer mit Vegetation der Littorelletea uniflorae und/oder der Isoëto-Nanojuncetea


4010
Feuchte Heiden des nordatlantischen Raums mit Erica tetralix


4030
Trockene europäische Heiden


6230* Artenreiche montane Borstgrasrasen (und submontan auf dem europäischen Festland) auf Silikatböden


7140
Übergangs- und Schwingrasenmoore


b)
von Bedeutung:


3150
Natürliche eutrophe Seen mit einer Vegetation des Magnopotamions oder Hydrocharitions


6510
Magere Flachland-Mähwiesen (Alopecurus pratensis, Sanguisorba officinalis)


9110
Hainsimsen-Buchenwald (Luzulo-Fagetum)


9190
Alte bodensaure Eichenwälder auf Sandebenen mit Quercus robur


1166
Kammmolch (Triturus cristatus)




2.1. Übergreifende Ziele


Erhaltung eines großräumigen Magerlebensraumes unter Einschluss des kulturhistorisch bedeutsamen Ochsenweges mit einer Vielzahl teilweise eng verzahnter und bedeutsamer Biotopstrukturen und Lebensraumtypen, wie Borstgrasrasen und Silbergrasfluren, als Reste eines ehemals großflächigen Flugsand- und Heidegebietes in der südlichen Lecker Geest.


2.2. Ziele für Lebensraumtypen von besonderer Bedeutung:


Erhaltung eines günstigen Erhaltungszustandes der unter 1.a) genannten Lebensraumtypen. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


2310
Trockene Sandheiden mit Calluna und Genista


2320
Trockene Sandheiden mit Calluna und Empetrum nigrum


2330
Dünen mit offenen Grasflächen mit Corynephorus und Agrostis


Erhaltung


strukturreicher trockener Sandheiden, mesophiler Sandheiden mit Krähenbeerdominanz sowie offener Sanddünen mit lockeren Sandmagerrasen mit ihren charakteristischen Sukzessionsstadien,
der Mosaikkomplexe mit anderen charakteristischen Lebensräumen, der Kontaktgesellschaften und der eingestreuten Sonderstrukturen wie z.B. Offensandstellen, Sandmagerrasen, Feuchtheiden, Gebüschen oder lichten Heidewälder sowie Flechten- und Moosrasen, Trockenheiden,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,
der mechanisch unbelasteten Bodenoberflächen und –strukturen,
der nährstoffarmen Verhältnisse und der charakteristischen pH-Werte,
der natürlichen Dünenbildungsprozesse,
der bestandserhaltenden Pflege bzw. Nutzungen.


3110
Oligotrophe, sehr schwach mineralische Gewässer der Sandebenen (Littorelletalia uniflorae)


Erhaltung


der biotopprägenden Basen- und Nährstoffverhältnisse des Gewässers und dessen Wassereinzugsgebietes,
gewässertypischer Wasserstandsschwankungen,
der den Lebensraumtyp prägenden hydrologischen Bedingungen in der Umgebung der Gewässer, insbesondere der Zuläufe,
der natürlichen, naturnahen, störungsarmen oder weitgehend ungenutzten Ufer- und Gewässerbereiche,
amphibischer oder sonst wichtiger Kontaktlebensräume wie z.B. Birken- und Schwarzerlenbrüche, Feuchtheiden, Sandmagerrasen oder Dünenheiden und der funktionalen Zusammenhänge.


3130
Oligo- bis mesotrophe stehende Gewässer mit Vegetation der Littorelletea uniflorae und/oder der Isoëto-Nanojuncetea


Erhaltung


der biotopprägenden Basen- und Nährstoffverhältnisse des Gewässers und dessen Wassereinzugsgebietes,
gewässertypischer Wasserspiegelschwankungen in den naturnahen Gewässern,
der natürlichen, naturnahen, störungsarmen oder weitgehend ungenutzten Ufer- und Gewässerbereiche,
amphibischer oder sonst wichtiger Kontaktlebensräume wie z.B. Moor- und Feuchtwälder, extensives Grünland und der funktionalen Zusammenhänge,
der den Lebensraumtyp prägenden hydrologischen Bedingungen in der Umgebung der Gewässer, insbesondere der Zuläufe,
der Zwergbinsen- und Strandlingsfluren.


4010
Feuchte Heiden des nordatlantischen Raums mit Erica tetralix


4030
Trockene europäische Heiden


Erhaltung


der Zwergstrauchheiden mit Glockenheide (Erica tetralix) auf feuchten, nährstoffarmen und sauren Standorten und mit Dominanz der Besenheide (Calluna vulgaris) auf nährstoffarmen, trockenen Standorten sowie ihrer charakteristischen Sukzessionsstadien,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,
der charakteristischen pH-Werte, des sauren Standortes, der weitgehend ungestörten hydrologischen Verhältnisse mit hohem Grundwasserspiegel,
der natürlichen Nährstoffarmut,
von Mosaikkomplexen mit anderen charakteristischen Lebensräumen, der Kontaktgesellschaften und der eingestreuten Sonderstandorte wie z.B. Schlenken, Vermoorungen, Gewässer, trockene und feuchte Heiden, Sandmagerrasen, offene Sandfluren, Dünen, Wälder.
der bestandserhaltenden Pflege bzw. Nutzungsformen.


6230* Artenreiche montane Borstgrasrasen (und submontan auf dem europäischen Festland) auf Silikatböden


Erhaltung


der weitgehend gehölzfreien, nährstoffarmen Borstgrasrasen der unterschiedlichen Ausprägungen auf trockenen und feuchten Standorten,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen, v.a. der pedologischen, hydrologischen und oligotrophen Verhältnisse,
der charakteristischen pH-Werte
bestandserhaltender Pflege bzw. Nutzungsformen
von Mosaikkomplexen mit anderen charakteristischen Lebensräumen der Kontaktgesellschaften wie z.B. Mager- und Trockenrasen, Heiden, Feuchtheiden, Moore, Wälder.


7140
Übergangs- und Schwingrasenmoore


Erhaltung


der natürlichen hydrologischen, hydrochemischen und hydrophysikalischen Bedingungen,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen, u.a. der nährstoffarmen Bedingungen,
der weitgehend unbeeinträchtigten Bereiche,
der Bedingungen und Voraussetzungen, die für das Wachstum torfbildender Moose erforderlich sind,
standorttypischer Kontaktlebensräume (z.B. Gewässer und ihre Ufer) und charakteristischer Wechselbeziehungen.


2.3. Ziele für Lebensraumtypen und Art von Bedeutung:


Erhaltung eines günstigen Erhaltungszustandes der unter 1.b) genannten Lebensraumtypen und der Art. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


3150
Natürliche eutrophe Seen mit einer Vegetation des Magnopotamions oder Hydrocharitions


Erhaltung


natürlich eutropher Gewässer mit meist arten- und strukturreich ausgebildeter Laichkraut- und/oder Schwimmblattvegetation,
eines dem Gewässertyp entsprechenden Nährstoff- und Lichthaushaltes und sonstiger lebensraumtypischer Strukturen und Funktionen,
von amphibischen oder sonst wichtigen Kontaktlebensräumen wie Weidengebüschen, Nasswiesen, Seggenriedern, Hochstaudenfluren und Röhrichten und der funktionalen Zusammenhänge,
der Uferabschnitte mit ausgebildeter Vegetationszonierung,
der natürlichen Entwicklungsdynamik wie Seenverlandung, Altwasserentstehung und - vermoorung,
der den LRT prägenden hydrologischen Bedingungen in der Umgebung der Gewässer, insbesondere der Zuläufe,
der weitgehend natürlichen, weitgehend ungenutzten Ufer und Gewässerbereiche.


6510
Magere Flachland-Mähwiesen (Alopecurus pratensis, Sanguisorba officinalis)


Erhaltung


regelmäßig gepflegter/genutzter artenreicher Flachland-Mähwiesen,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,
der pedologischen und hydrologischen Verhältnisse (insbesondere Wasserstand),
bestanderhaltender Pflege bzw. Nutzungsformen,
der hydrologischen (z.B. ausgeprägter Grundwasserjahresgang) und oligomesotrophen Gewässern,
von Mosaikkomplexen mit anderen charakteristischen Lebensräumen,
eingestreuter Flächen z.B. mit Vegetation der Sumpfdotterblumenwiesen oder Seggenriedern, Staudenfluren,
von Saumstrukturen in Randbereichen.


9110
Hainsimsen-Buchenwald (Luzulo-Fagetum)


9190
Alte bodensaure Eichenwälder auf Sandebenen mit Quercus robur


Erhaltung


naturnaher Buchen-, Eichen und Eichen-Hainbuchenwälder in unterschiedlichen Altersphasen und Entwicklungsstufen und ihrer standortypischen Variationsbreite im Gebiet
natürlicher standortheimischer Baum- und Strauchartenzusammensetzung
eines hinreichenden, altersgemäßen Anteils von Alt- und Totholz
der bekannten Höhlenbäume
der Sonderstandorte und Randstrukturen z.B. Findlinge, Bachschluchten, nasse Senken, Steilhänge, Dünen, sowie der für den Lebensraumtyp charakteristischen Habitatstrukturen und –funktionen
weitgehend ungestörter Kontaktlebensräume wie z.B. Brüche, Kleingewässer und eingestreuter Flächen z.B. mit Vegetation der Heiden, Trockenrasen
eines hinreichenden Anteils an Stechpalme und Eibe im Gebiet
der weitgehend natürlichen lebensraumtypischen hydrologischen Bedingungen (insbesondere Wasserstand, Basengehalt)
der weitgehend natürlichen Bodenstruktur
regionaltypischer Ausprägungen (Kratts)


1166
Kammmolch (Triturus cristatus)


Erhaltung


von fischfreien, ausreichend besonnten und über 0,5 m tiefen Stillgewässern mit strukturreichen Uferzonen in Wald- und Offenlandbereichen,
einer hohen Wasserqualität der Reproduktionsgewässer,
von geeigneten Winterquartieren im Umfeld der Reproduktionsgewässer, insbesondere natürliche Bodenstrukturen, strukturreiche Gehölzlebensräume,
geeigneter Sommerlebensräume (natürliche Bodenstrukturen, Brachflächen, Gehölze u.ä.),
von durchgängigen Wanderkorridoren zwischen den Teillebensräumen,
geeigneter Sommerlebensräume wie extensiv genutztem Grünland, Brachflächen, Gehölzen u.ä.,
bestehender Populationen.


18.




Das Gebiet ist für die Erhaltung folgender Lebensraumtypen des Anhangs der FFH-Richtlinie


von besonderer Bedeutung: (*: prioritärer Lebensraumtyp)


9110
Hainsimsen-Buchenwald (Luzulo-Fagetum)


9130
Waldmeister-Buchenwald (Asperulo-Fagetum)


9160
Subatlantischer oder mitteleuropäischer Stieleichenwald oder Hainbuchenwald (Carpinion betuli) [Stellario-Carpinetum]


9190
Alte bodensaure Eichenwälder auf Sandebenen mit Quercus robur


91E0* Auenwälder mit Alnus glutinosa und- Fraxinus excelsior (Alno-Padion, Alnion incanae, Salicion albae)




2.1. Übergreifende Ziele


Erhaltung der besterhaltenen naturnahen Laubwälder der Lecker Geest auf grundwasserbeeinflusstem, schwach zur Niederung der Lecker Au geneigtem Relief. Diese Wälder gelten als die am besten erhaltenen Laubgehölze der Lecker Geest mit Vorkommen landesweit seltener Waldgesellschaften. Sie sind mit ihrer natürlichen standortheimischen Baum- und Strauchartenzusammensetzung, auch an Fließgewässern und in ihren Quellbereichen, zu erhalten.


2.2. Ziele für Lebensraumtypen und Arten von besonderer Bedeutung:


Erhaltung eines günstigen Erhaltungszustandes der unter 1. genannten Lebensraumtypen. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


9110
Hainsimsen-Buchenwald (Luzulo-Fagetum)


9130
Waldmeister-Buchenwald (Asperulo-Fagetum)


Erhaltung


naturnaher Buchenwälder in unterschiedlichen Altersphasen und Entwicklungsstufen und ihrer standortypischen Variationsbreite im Gebiet,
natürlicher standortheimischer Baum- und Strauchartenzusammensetzung,
eines hinreichenden Anteils von Alt- und Totholz,
der bekannten Höhlenbäume,
der Sonderstandorte und Randstrukturen z.B. Bachschluchten, nasse Senken, Vermoorungen, Steilhänge, sowie der für den Lebensraumtyp charakteristischen Habitatstrukturen und -funktionen,
weitgehend ungestörter Kontaktlebensräume wie z.B. Brüche, Moorwälder, Moorschlenken, Kleingewässer,
der weitgehend natürlichen Bodenstruktur.


9160
Subatlantischer oder mitteleuropäischer Stieleichenwald oder Eichen-Hainbuchenwald (Carpinion betuli)


9190
Alte bodensaure Eichenwälder auf Sandebenen mit Quercus robur


Erhaltung


naturnaher Buchenwälder sowie Eichen- und Eichen-Hainbuchenwälder in unterschiedlichen Altersphasen und Entwicklungsstufen und ihrer standorttypischen Variationsbreite im Gebiet,
eines hinreichenden, altersgemäßen Anteils von Alt- und Totholz,
der bekannten Höhlenbäume-,
der Sonderstandorte (z.B. Altarme und Niedermoor-Senken) und der für den Lebensraumtyp charakteristischen Habitatstrukturen und -funktionen,
weitgehend ungestörter Kontaktlebensräume wie z.B. Dünen, Brüche, Kleingewässer und Bachläufe,
der weitgehend natürlichen Bodenstruktur,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen (9160),
der weitgehend natürlichen lebensraumtypischen hydrologischen Bedingungen (insbesondere Wasserstand, Basengehalt) (9160),
regionaltypischer Ausprägungen (9190),
eingestreuter Flächen z.B. mit Vegetation der Trockenrasen (9190).


91E0* Auenwälder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior (Alno-Padion, Alnion incanae, Salicion albae)


Erhaltung


naturnaher Weiden-, Eschen- und Erlenwälder in unterschiedlichen Altersphasen und Entwicklungsstufen und ihrer standorttypischen Variationsbreite im Gebiet,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen, u.a, Flutrinnen, Altwässer, Quellbereiche, Uferabbrüche,
der bekannten Höhlen- und Biotopbäume,
eines waldökologisch hinreichenden Anteils von Alt- und Totholz,
der natürlichen, lebensraumtypischen hydrologischen Bedingungen,
der natürlichen Bodenstruktur und der charakteristischen Bodenvegetation.


19.




Das Gebiet ist für die Erhaltung folgender Lebensraumtypen des Anhangs I der FFH-Richtlinie


von besonderer Bedeutung: (*: prioritärer Lebensraumtyp)


4030
Trockene europäische Heiden


6230* Artenreiche montane Borstgrasrasen (und submontan auf dem europäischen Festland) auf Silikatböden




2.1. Übergreifende Ziele


Erhaltung eines weitläufigen, besonders artenreichen Landschaftsausschnittes mit ausgedehnten Gras- und Staudenfluren sowie Heiden und Gehölzen.


2.2. Ziele für Lebensraumtypen von besonderer Bedeutung:


Erhaltung eines günstigen Erhaltungszustandes der unter 1. genannten Lebensraumtypen. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


4030
Trockene europäische Heiden


Erhaltung


der Zwergstrauchheiden mit Dominanz der Besenheide (Calluna vulgaris) auf nährstoffarmen, trockenen Standorten sowie ihrer charakteristischen Sukzessionsstadien,
von Mosaikkomplexen mit anderen charakteristischen Lebensräumen, der Kontaktgesellschaften und der eingestreuten Sonderstandorte wie z. B., Sandmagerrasen, offene Sandfluren, Wälder,
des sauren Standortes,
der Sonderstandorten (z.B. Findlinge, Steilhänge) sowie der für den Lebensraumtyp charakteristischen Habitatstrukturen und -funktionen,
der weitgehend natürlichen Bodenstruktur,
eingestreuter Flächen z.B. mit Vegetation der Heiden, Trockenrasen.


6230* Artenreiche montane Borstgrasrasen (und submontan auf dem europäischen Festland) auf Silikatböden


Erhaltung


der weitgehend gehölzfreien, nährstoffarmen Borstgrasrasen der unterschiedlichen Ausprägungen auf trockenen Standorten,
von Mosaikkomplexen mit anderen charakteristischen Lebensräumen der Kontaktgesellschaften wie z.B. Trockenrasen, Heiden, Wälder.


20.




Das Gebiet ist für die Erhaltung des folgenden Lebensraumtyps des Anhangs I der FFH-Richtlinie


von besonderer Bedeutung:


4030
Trockene europäische Heiden


9190
Alte bodensaure Eichenwälder auf Sandebenen mit Quercus robur




2.1. Übergreifende Ziele


Erhaltung eines der wenigen noch erhaltenen Eichenkratts als repräsentative landschaftstypische Ausprägung der bodensauren Eichenwälder sowie der angrenzenden trochenen Heideflächen.


2.2. Ziele für Lebensraumtypen von besonderer Bedeutung:


Erhaltung eines günstigen Erhaltungszustandes des unter 1. genannten Lebensraumtypen. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


4030
Trockene europäische Heiden


Erhaltung


der Zwergstrauchheiden mit Dominanz der Besenheide (Calluna vulgaris) auf nährstoffarmen, trockenen Standorten sowie ihrer charakteristischen Sukzessionsstadien,
von Mosaikkomplexen mit anderen charakteristischen Lebensräumen, der Kontaktgesellschaften und der eingestreuten Sonderstandorte wie z. B., Sandmagerrasen, offene Sandfluren, Wälder,
des sauren Standortes,
der Sonderstandorten (z.B. Findlinge, Steilhänge) sowie der für den Lebensraumtyp charakteristischen Habitatstrukturen und -funktionen,
der weitgehend natürlichen Bodenstruktur,
eingestreuter Flächen z.B. mit Vegetation der Heiden, Trockenrasen.


9190
Alte bodensaure Eichenwälder auf Sandebenen mit Quercus robur


Erhaltung


naturnaher Eichenwälder in unterschiedlichen Altersphasen und Entwicklungsstufen und ihrer standortypischen und durch traditionelle Bewirtschaftungsformen geprägten Variationsbreite (Kraft) im Gebiet,
natürlicher standortheimischer Baum- und Strauchartenzusammensetzung,
eines hinreichenden, altersgemäßen Anteils von Alt- und Totholz,
der bekannten Höhlenbäume,
der Sonderstandorte (z.B. Findlinge, Bodenanrisse) sowie der für den Lebensraumtyp charakteristischen Habitatstrukturen und –funktionen,
der weitgehend natürlichen Bodenstruktur,
weitgehend ungestörter Kontaktlebensräume wie z.B. Mager- und Trockenrasen mit Elementen der Heide.


21.




Das Gebiet ist für die Erhaltung folgender Lebensraumtypen des Anhangs I der FFH-Richtlinie


von besonderer Bedeutung:


9110
Hainsimsen-Buchenwald (Luzulo-Fagetum)


9130
Waldmeister-Buchenwald (Asperulo-Fagetum)


9160
Subatlantischer oder mitteleuropäischer Stieleichenwald oder Hainbuchenwald (Carpinion betuli)




2.1. Übergreifende Ziele


Erhaltung der überwiegend von Buchenwaldformationen mit naturraumtypischen Übergängen zu Feucht- und Nasswaldkomplexen bei naturgemäßen Grund- und Bodenwasserständen geprägten Bestände am südlichen Talrand der Bondenau mit auch dauerhaft unbewirtschafteten Altwald-Partien zur Sicherung der.Habitatkontinuität und Dokumention heimischer Klimaxvegetation in charakteristischer, teilweise noch von historischen Nutzungen geprägter Artenzusammensetzung.


2.2. Ziele für Lebensraumtypen von besonderer Bedeutung:


Erhaltung eines günstigen Erhaltungszustandes der unter 1. genannten Lebensraumtypen. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


9110
Hainsimsen-Buchenwald (Luzulo-Fagetum)


9130
Waldmeister-Buchenwald (Asperulo-Fagetum)


9160
Subatlantischer oder mitteleuropäischer Stieleichenwald oder Eichen-Hainbuchenwald (Carpinion betuli)


Erhaltung


teilweise ungenutzter naturnaher Buchenwälder mit Übergängen zu Eichen- und Eichen-Hainbuchenwäldern in unterschiedlichen Altersphasen und Entwicklungsstufen und ihrer standortypischen Variationsbreite im Gebiet,
natürlicher standortheimischer Baum- und Strauchartenzusammensetzung,
eines hinreichenden, altersgemäßen Anteils von Alt- und Totholz,
der bekannten Höhlenbäume,
der Sonderstandorte und Randstrukturen z.B. Findlinge, feuchte und nasse Senken, sowie der für den Lebensraumtyp charakteristischen Habitatstrukturen und –funktionen,
weitgehend ungestörter Kontaktlebensräume wie z.B. Brüche, Kleingewässer, Quellbereiche, Nasswälder,
der weitgehend natürlichen Bodenstruktur,
Erhaltung der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,
Erhaltung der weitgehend natürlichen lebensraumtypischen, hydrologischen Bedingungen (insbesondere Wasserstand, Basengehalt).


22.




Das Gebiet ist für die Erhaltung des folgenden Lebensraumtyps des Anhangs I der FFH-Richtlinie


von besonderer Bedeutung:


9130
Waldmeister-Buchenwald (Asperulo-Fagetum)




2.1. Übergreifende Ziele


Erhaltung eines Waldgebietes mit einem repräsentativen Querschnitt von in erheblichen Teilen von Eichen und Eschen geprägten Formationen des Waldmeister-Buchenwald-Komplexes mit Übergängen zu feuchten Eschenwäldern und eingelagertem Bruchwald.


2.2. Ziele für Lebensraumtypen von besonderer Bedeutung:


Erhaltung eines günstigen Erhaltungszustandes des unter 1. genannten Lebensraumtyps. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


9130
Waldmeister-Buchenwald (Asperulo-Fagetum)


Erhaltung


naturnaher Buchenwälder in unterschiedlichen Altersphasen und Entwicklungsstufen und ihrer standortypischen Variationsbreite im Gebiet,
natürlicher standortheimischer Baum- und Strauchartenzusammensetzung,
eines hinreichenden, altersgemäßen Anteils von Alt- und Totholz,
der bekannten Höhlenbäume,
der Sonderstandorte (z.B. Findlinge, feuchte Senken) und der für den Lebensraumtyp charakteristischen Habitatstrukturen und –funktionen,
weitgehend ungestörter Kontaktlebensräume wie z.B. Brüche, Kleingewässer,
der weitgehend natürlichen Bodenstruktur.


23.




Das Gebiet ist für die Erhaltung folgender Lebensraumtypen des Anhangs I der FFH-Richtlinie


von besonderer Bedeutung:


9130
Waldmeister-Buchenwald (Asperulo-Fagetum)


9160
Subatlantischer oder mitteleuropäischer Stieleichenwald oder Hainbuchenwald (Carpinion betuli) [Stellario-Carpinetum]




2.1. Übergreifende Ziele


Erhaltung des reich gegliederten Bauernwaldes mit seiner repräsentativen Abfolge meist naturnaher Waldtypen tief gelegener nass/sumpfiger, feuchter bis frischer Standorte in direkter Küstenlage.


2.2. Ziele für Lebensraumtypen von besonderer Bedeutung:


Erhaltung eines günstigen Erhaltungszustandes der unter 1. genannten Lebensraumtypen. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


9130
Waldmeister-Buchenwald (Asperulo-Fagetum)


9160
Subatlantischer oder mitteleuropäischer Stieleichenwald oder Eichen-Hainbuchenwald (Carpinion betuli)


Erhaltung


naturnaher Buchen- sowie Eichen-Hainbuchenwälder in unterschiedlichen Altersphasen und Entwicklungsstufen und ihrer standortypischen Variationsbreite im Gebiet,
natürlicher standortheimischer Baum- und Strauchartenzusammensetzung,
eines hinreichenden, altersgemäßen Anteils von Alt- und Totholz,
der bekannten Höhlenbäume,
der Sonderstandorte (z.B. feuchte Senken) und der für den Lebensraumtyp charakteristischen Habitatstrukturen und –funktionen,
weitgehend ungestörter Kontaktlebensräume wie z.B. Brüche, Kleingewässer,
der weitgehend natürlichen Bodenstruktur,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,
der weitgehend natürlichen lebensraumtypischen hydrologischen Bedingungen (insbesondere Wasserstand, Basengehalt).


24.




Das Gebiet ist für die Erhaltung folgender Lebensraumtypen des Anhangs I und Art des Anhangs II der FFH-Richtlinie


von besonderer Bedeutung: (*: prioritäre Lebensraumtypen)


1140
Vegetationsfreies Schlick-, Sand- und Mischwatt


1150* Lagunen des Küstenraumes (Strandseen)


1210
Einjährige Spülsäume


1220
Mehrjährige Vegetation der Kiesstrände


1230
Atlantik-Felsküsten und Ostsee-Fels- und Steilküsten mit Vegetation


1310
Pioniervegetation mit Salicornia und anderen einjährigen Arten auf Schlamm und Sand (Quellerwatt)


1320
Schlickgrasbestände (Spartinion maritimae)


1330
Atlantische Salzwiesen (Glauco-Puccinellietalia maritimae)


2110
Primärdünen


2120
Weißdünen mit Strandhafer Ammophila arenaria


2130* Festliegende Küstendünen mit krautiger Vegetation (Graudünen)


2140* Entkalkte Dünen mit Empetrum nigrum


2150* Festliegende entkalkte Dünen der atlantischen Zone (Calluno-Ulicetea)


2170
Dünen mit Salix repens ssp. argentea (Salicion arenariae)


2180
Bewaldete Dünen der atlantischen, kontinentalen und borealen Region


2190
Feuchte Dünentäler


4010
Feuchte Heiden des nordatlantischen Raums mit Erica tetralix


7140
Übergangs- und Schwingrasenmoore


91D0* Moorwälder


1364
Kegelrobbe (Halichoerus grypus)




2.1. Übergreifende Ziele


Erhaltung eines weitgehend störungsfreien und unverbauten, in engem Kontakt mit dem FFH-Gebiet „NTP S-H Wattenmeer und angrenzende Küstengebiete“ stehenden Küstenabschnittes mit einer ausgedehnten Sandplatte, einer geomorphologisch bedeutsamen dynamischen Dünen-, Watt- und (Geest-) Salzwiesenlandschaft mit einer charakteristischen und typischen Abfolge aus Sand- und Kiesstränden, Primär-, Weiß-, Grau- und Braundünen sowie trockenen und feuchten Dünentälern, Kliffs, Lagunen, Vorland- u. Wattflächen mit Schlick-, Sand- und Mischwatt, insbesondere auch als Lebensraum der Kegelrobbe sowie einer artenreichen Vogelfauna.


2.2. Ziele für Lebensraumtypen und Arten von besonderer Bedeutung:


Erhaltung eines günstigen Erhaltungszustandes der unter 1. genannten Lebensraumtypen und Art. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


1140
Vegetationsfreies Schlick-, Sand- und Mischwatt


Erhaltung


der weitgehend natürlichen Morphodynamik des Bodens,
der weitgehend natürlichen hydrophysikalischen und hydrochemischen Verhältnisse und Prozesse,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen der Watten und Priele.


1150* Lagunen des Küstenraumes (Strandseen)


Erhaltung


vom Meer beeinflusster ausdauernd oder zeitweise vorhandener Gewässer und deren Verbindungen zur Nordsee,
der weitgehend natürlichen hydrophysikalischen und hydrochemischen Gewässerverhältnisse und Prozesse und der hydrologischen Bedingungen in der Umgebung der Gewässer,
der prägenden Sediment-, Strömungs- und Wellenverhältnisse im Küstenbereich sowie der durch diese bewirkten Morphodynamik,
weitgehend störungsfreier Küstenabschnitte,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen v.a. der ökologischen Wechselwirkungen mit amphibischen Kontaktlebensräumen wie Salzwiesen, Stränden, Hochstaudenfluren, Röhrichten, Pioniergesellschaften und Mündungsbereichen.


1210
Einjährige Spülsäume


1220
Mehrjährige Vegetation der Kiesstrände


1230
Atlantik- und -Steilküsten mit Vegetation


Erhaltung


der weitgehend natürlichen biotopprägenden Dynamik an Küstenabschnitten mit Spülsäumen, ungestörter Kies- und Geröllstrände und Strandwalllandschaften der Steilküsten,
der natürlichen Überflutungen,
der weitgehend natürlichen Sediment- und Strömungsverhältnisse im Küstenbereich sowie der Wellenverhältnisse vor der Steilküste,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,
unbeeinträchtigter Vegetationsdecken und der ungestörten Vegetationsfolge (Sukzession),
der unbebauten und unbefestigten Bereiche ober- und unterhalb der Steilküste zur Sicherung der natürlichen Erosion und Entwicklung.


1310
Pioniervegetation mit Salicornia und anderen einjährigen Arten auf Schlamm und Sand (Quellerwatt)


1320
Schlickgrasbestände (Spartinion maritimae)


1330
Atlantische Salzwiesen (Glauco-Puccinellietalia maritimae)


Erhaltung


weitgehend natürlicher Morphodynamik des Bodens und der Bodenstruktur,
der natürlichen Vorkommen der Quellerarten (1310),
der Bereiche mit Vorkommen von Schlickgras (1320),
der Salzwiesen mit charakteristisch ausgebildeter Vegetation und ihrer ungestörten Vegetationsfolgen (Sukzession) (1330),
der weitgehend natürlichen hydrophysikalischen und hydrochemischen Verhältnisse und Prozesse,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen.


2110
Primärdünen


2120
Weißdünen mit Strandhafer Ammophila arenaria


2150* Festliegende entkalkte Dünen der atlantischen Zone (Calluno-Ulicetea)


2170
Dünen mit Salix repens ssp. argentea (Salicion arenariae)


2190
Feuchte Dünentäler


2180
Bewaldete Dünen der atlantischen, kontinentalen und borealen Region


Erhaltung


von Dünen, Dünentälern und Sandflächen zwischen den Dünen mit natürlichem oder naturnahem Laubwald,
zusammenhängender Bestände einschließlich der Gebüsch-, Vorwald- und Zerfallsstadien,
der Mosaikkomplexe mit anderen charakteristischen Lebensräumen bzw. eingestreuter Graudünen, Heiden und Feuchtstellen,
der natürlichen Bodenentwicklung und der weitgehend ungestörten hydrologischen Verhältnisse,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,
der natürlichen Dünenbildungsprozesse.


4010
Feuchte Heiden des nordatlantischen Raums mit Erica tetralix


Erhaltung


von Dünen- und Dünentalkomplexen und -strukturen mit Besenheide und Kriechweidenbeständen,
feuchter und nasser Dünentäler,
der Zwergstrauchheiden mit Glockenheide (Erica tetralix) auf feuchten, nährstoffarmen und sauren Standorten sowie ihrer charakteristischen Sukzessionsstadien,
der natürlichen Sediment- und Strömungsverhältnisse im Küstenbereich mit frisch angeschwemmten Sänden,
der natürlichen Sand- und Bodendynamik und Dünenbildungsprozesse, insbesondere vorgelagerter, unbefestigter Sandflächen zur Sicherung der Sandzufuhr
der Vegetationsbestände ohne Bodenverletzungen und der ungestörten Vegetationsfolge (Sukzession),
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen
der natürlichen Bodenentwicklung und der natürlichen Wasserstände in den Dünenbereichen sowie der ungestörten hydrologischen Verhältnisse, insbesondere des Grundwasserhaushaltes mit hohem Grundwasserspiegel,
der charakteristischen pH-Werte,
der natürlichen nährstoffarmen Verhältnisse,
des sauren Standortes,
bestandserhaltender Pflege bzw. Nutzungsformen,
der Mosaikkomplexe mit anderen charakteristischen Lebensräumen, der Kontaktgesellschaften und der. eingestreuten Sonderstrukturen wie z.B. Sandflächen, Silbergrasfluren, Sandmagerrasen oder Heideflächen sowie Abbruchkanten, Feuchtstellen, Gewässer, Feuchtheiden, Dünenheiden oder Gebüsche, Schlenken, Vermoorungen, trockene Heiden, Sandmagerrasen, Heideflächen,
der natürlichen Sand- und Bodendynamik
der natürlichen dynamischen Dünen- und Dünentalbildungsprozesse.


2130* Festliegende Küstendünen mit krautiger Vegetation (Graudünen)


2140* Entkalkte Dünen mit Empetrum nigrum


Erhaltung


reich strukturierter Graudünenkomplexe,
von Dünenkomplexen und -strukturen mit Krähenbeere,
der Mosaikkomplexe mit anderen chrakteristischen Lebensräumen bzw. eingestreuter Sonderstandorte wie z.B. Abbruchkanten, Feuchtstellen, Sandmagerrasen, Heideflächen,
der natürlichen Bodenentwicklung und der weitgehend ungestörten hydrologischen Verhältnisse,
der natürlichen Dünenbildungsprozesse,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen.


7140
Übergangs- und Schwingrasenmoore


Erhaltung


der natürlichen hydrologischen, hydrochemischen und hydrophysikalischen Bedingungen,
der nährstoffarmen Bedingungen,
der weitgehend unbeeinträchtigten Bereiche,
der Bedingungen und Voraussetzungen, die für das Wachstum torfbildender Moose erforderlich sind,
standorttypischer Kontaktlebensräume (z.B. Gewässer und ihre Ufer) und charakteristischer Wechselbeziehungen.


91D0* Moorwälder


Erhaltung


naturnaher Birkenmoorwälder in unterschiedlichen Altersphasen und Entwicklungsstufen und ihrer standortypischen Variationsbreite im Gebiet,
natürlicher standortheimischer Baum- und Strauchartenzusammensetzung,
eines hinreichenden, altersgemäßen Anteils von Alt- und Totholz,
des weitehend ungestörten Wasserhaushaltes mit hohem Grundwasserspiegel und Nährstoffarmut,
der natürlichen Bodenstruktur und der charakteristischen Bodenvegetation mit einem hohen Anteil von Torfmoosen,
der oligotropher Nährstoffverhältnisse,
standorttypischer Kontaktbiotope.


1364
Kegelrobbe (Halichoerus grypus)


Erhaltung


lebensfähiger Bestände und eines natürliches Reproduktionsvermögens, einschließlich des Überlebens der Jungtiere,
naturnaher Meeresgewässer mit sandigen Küsten,
von störungsarmen Ruheplätzen,
von sehr störungsarmen Wurfplätzen in der Zeit von November bis Februar,
einer artenreichen Fauna (Fische, Garnelen u.ä.) als Nahrungsgrundlag,
der bestehenden Population.


25.




Das Gebiet ist für die Erhaltung folgender Lebensraumtypen des Anhangs I der FFH-Richtlinie


a)
von besonderer Bedeutung: (*: prioritärer Lebensraumtyp)


1150
*Lagunen des Küstenraumes (Strandseen)


1210
Spülsäume


1220
Mehrjährige Vegetation der Kiesstrände


1230
Atlantik-Felsküsten und Ostsee-Fels- und -Steilküsten mit Vegetation


1310
Pioniervegetation mit Salicornia und anderen einjährigen Arten auf Schlamm und Sand (Quellerwatt)


1330
Atlantische Salzwiesen (Glauco-Puccinellietalia maritimae)


2110
Primärdünen


2120
Weißdünen mit Strandhafer (Ammophila arenaria)


b)
von Bedeutung:


1320
Schlickgrasbestände (Spartinion maritimae)




2.1. Übergreifende Ziele


Erhaltung einer Küstenniederung mit ihren natürlichen bis naturnahen, salz- und süßwasserbeeinflussten Lebensräumen einschließlich der natürlichen Übergänge von wattenmeer- zu süßwassergeprägten Lebensräumen.


2.2. Ziele für Lebensraumtypen von besonderer Bedeutung:


Erhaltung eines günstigen Erhaltungszustandes der unter 1.a) ge-nannten Lebensraumtypen. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


1150* Lagunen des Küstenraumes (Strandseen)


Erhaltung


der vom Meer beeinflusster ausdauernd oder zeitweise vorhandener Gewässer und deren Verbindungen zur Nordsee,
der weitgehend natürlichen hydrophysikalischen und hydrochemischen Gewässerverhältnisse und Prozesse und der hydrologischen Bedingungen in der Umgebung der Gewässer,
der prägenden Sediment-, Strömungs- und Wellenverhältnisse im Küstenbereich sowie der durch diese bewirkten Morphodynamik,
der weitgehend störungsfreie Küstenabschnitt,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen v.a. der ökologischen Wechselwirkungen mit amphibischen Kontaktlebensräumen wie Salzwiesen, Stränden, Strandwällen, Hochstaudenfluren, Röhrichten, Pioniergesellschaften und Mündungsbereichen.


1210
Einjährige Spülsäume


1220
Mehrjährige Vegetation der Kiesstrände


Erhaltung


der weitgehend natürlichen Sediment- und Strömungsverhältnisse im Küstenbereich,
der natürlichen Überflutungen,
der weitgehend natürlichen Dynamik an Küstenabschnitten mit Spülsäumen und an ungestörten Kies- und Geröllstränden und Strandwalllandschaften,
unbeeinträchtigter Vegetationsdecken und der ungestörten Vegetationsfolge (Sukzession) (1220)
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen.


1230
Atlantik-Felsküsten und Ostsee-Fels- und -Steilküsten mit Vegetation


Erhaltung


der biotopprägenden Dynamik der Fels- und Steilküsten mit den lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,
der unbebauten und unbefestigten Bereiche ober- und unterhalb der Steilküsten zur Sicherung der natürlichen Erosion und Entwicklung,
der weitgehend natürlichen Sediment-, Strömungs- und Wellenverhältnisse vor den Steilküsten,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen.


1310
Pioniervegetation mit Salicornia und anderen einjährigen Arten auf Schlamm und Sand (Quellerwatt)


1330
Atlantische Salzwiesen (Glauco-Puccinellietalia maritimae)


Erhaltung


weitgehend natürlicher Morphodynamik des Bodens und der Bodenstruktur,
der natürlichen Vorkommen der Quellerarten (1310),
der Salzwiesen mit charakteristisch ausgebildeter Vegetation und ihrer ungestörten Vegetationsfolgen (Sukzession) (1330),
der weitgehend natürlichen hydrophysikalischen und hydrochemischen Verhältnisse und Prozesse,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen.


2110
Primärdünen


2120
Weißdünen mit Strandhafer Arnmophila arenaria


Erhaltung


von Dünen, Dünentälern und Sandflächen zwischen den Dünen mit natürlichem oder naturnahem Laubwald,
zusammenhängender Bestände
der Mosaikkomplexe mit anderen charakteristischen Lebensräumen bzw. eingestreuter Graudünen, Heiden und Feuchtstellen,
der natürlichen Bodenentwicklung und der weitgehend ungestörten hydrologischen Verhältnisse,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,
der natürlichen Dünenbildungsprozesse.


2.3. Ziele für Lebensraumtyp von Bedeutung:


Erhaltung eines günstigen Erhaltungszustandes des unter 1.b) genannten Lebensraumtyp. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


1320
Schlickgrasbestände (Spartinion maritimae)


Erhaltung


der Bereiche mit Vorkommen von Schlickgras.


26.




Das Gebiet ist für die Erhaltung und ggfs. Wiederherstellung folgender Lebensraumtypen des Anhangs I und Art des Anhangs II der FFH-Richtlinie.


a)
von besonderer Bedeutung:


2310
Trockene Sandheiden mit Calluna und Genista


2320
Trockene Sandheiden mit Calluna und Empetrum nigrum


3110
Oligotrophe, sehr schwach mineralische Gewässer der Sandebenen (Littorelletalia uniflorae)


3130
Oligo- bis mesotrophe stehende Gewässer mit Vegetation der Littorelletea uniflorae und/oder der Isoëto-Nanojuncetea


3150
Natürliche eutrophe Seen mit einer Vegetation des Magnopotamions oder Hydrocharitions


4010
Feuchte Heiden des nordatlantischen Raums mit Erica tetralix


4030
Trockene europäische Heiden


6230* Artenreiche montane Borstgrasrasen (und submontan auf dem europäischen Festland) auf Silikatböden


7140
Übergangs- und Schwingrasenmoore


9190
Alte bodensaure Eichenwälder auf Sandebenen mit Quercus robur


1042
Große Moosjungfer (Leucorrhinia pectoralis)


b)
von Bedeutung:


3260
Flüsse der planaren bis montanen Stufe mit Vegetation des Ranunculion fluitan tis und des Callitricho-Batrachion




2.1. Übergreifende Ziele


Erhaltung einer in Schleswig-Holstein seltenen Altmoränen-Heidelandschaft in standorts- und naturraumtypischer Vielfalt, Dynamik u. Komplexbildung der beteiligten Vegetationsgemeinschaften, wie Heiden, Borstgras-, Mager- und Trockenrasen und Magergrünland in großen Flächenanteilen als Offenlandschaft mit eingestreuten Gebüschen und lichten Wäldern sowie Moore, dauernd u. temporär wasserführender Senken und charakteristischer Lebensräume nährstoffarmer Gewässer, insbesondere auch als Lebensraum von Großen Moosjungfer, Grüner Mosaikjungfer, Knoblauchkröte, Moorfrosch und Schlingnatter.


Für den Lebensraumtyp Code 4030 soll ein günstiger Erhaltungszustand im Einklang mit den Anforderungen von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur sowie den regionalen und örtlichen Besonderheiten wiederhergestellt werden.


2.2. Ziele für Lebensraumtypen und Art von besonderer Bedeutung:


Erhaltung und ggfs. Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustandes der unter 1.a) genannten Lebensraumtypen und Art. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


2310
Trockene Sandheiden mit Calluna und Genista


2320
Trockene Sandheiden mit Calluna und Empetrum nigrum


4010
Feuchte Heiden des nordatlantischen Raums mit Erica tetralix


4030
Trockene europäische Heiden


Erhaltung und ggfs. Wiederherstellung (4030)


strukturreicher mesophiler Sandheiden mit Krähenbeerdominanz und ihren charakteristischen Sukzessionsstadien (2320),
der Zwergstrauchheiden mit Glockenheide (Erica tetralix) auf feuchten, nährstoffarmen und sauren Standorten (4010) und mit Dominanz der Besenheide (Calluna vulgaris) auf nährstoffarmen, trockenen Standorten (4030) sowie ihrer charakteristischen Sukzessionsstadien,
der Mosaikkomplexe mit anderen charakteristischen Lebensräumen, der Kontaktgesellschaften und der eingestreuten Sonderstrukturen und Sonderstandorte, wie z.B. Offensandstellen, Sandmagerrasen, Feuchtheiden, Gebüschen oder lichten Heidewäldern sowie Flechten- und Moosrasen und Trockenheiden, Schlenken, Vermoorungen, Gewässer, offene Sandfluren, Dünen und Wälder oder lichten Heidewäldern
der bestandserhaltenden, traditionellen Pflege- bzw. Nutzungsformen,
der mechanisch unbelasteten Bodenoberflächen und –strukturen (2320)
der natürlichen nährstoffarmen Verhältnisse und der charakteristischen pH-Werte,
der natürlichen Dünenbildungsprozesse,
offener Sanddünen mit lockeren Sandmagerrasen,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen,
des sauren Standortes, der weitgehend ungestörten naturnahen hydrologischen Verhältnisse mit hohem naturnahem Grundwasserspiegel (4010, 4030).


3110
Oligotrophe, sehr schwach mineralische Gewässer der Sandebenen (Littorelletalia uniflorae)


3130
Oligo- bis mesotrophe stehende Gewässer mit Vegetation der Littorelletea uniflorae und/oder der Isoëto-Nanojuncetea


Erhaltung


der biotopprägenden, naturnahen und nährstoffarmen Basen- und Nährstoffverhältnisse der Gewässer und in deren Wassereinzugsgebieten,
gewässertypischer Wasserstandsschwankungen (in den naturnahen Gewässern),
der den Lebensraumtyp prägenden hydrologischen Bedingungen in der Umgebung der Gewässer, insbesondere der Zuläufe,
der natürlichen, naturnahen, störungsarmen oder weitgehend ungenutzten Ufer- und Gewässerbereiche und ausgebildeten Vegetationszonierungen,
amphibischer oder sonst wichtiger Kontaktlebensräume wie z.B. Birken- und Schwarzerlenbrüche, Feuchtheiden, Sandmagerrasen oder Dünenheiden sowie Moor- und Feuchtwälder, extensives Grünland und der funktionalen Zusammenhänge,
der ggf. vorhandenen, extensiven Teichbewirtschaftung bzw. der dafür typischen Wasserspiegelschwankungen (3130),
der Zwergbinsen- und Strandlingsfluren (3130).


3150
Natürliche eutrophe Seen mit einer Vegetation des Magnopotamions oder Hydrocharitions


Erhaltung


natürlich eutropher Gewässer mit meist arten- und strukturreich ausgebildeter Laichkraut- und/oder Schwimmblattvegetation,
eines dem Gewässertyp entsprechenden Nährstoff- und Lichthaushaltes und sonstiger lebensraumtypischer Strukturen und Funktionen,
von amphibischen oder sonst wichtigen Kontaktlebensräumen wie Weidengebüschen, Nasswiesen, Seggenriedern, Hochstaudenfluren und Röhrichten und der funktionalen Zusammenhänge,
der Uferabschnitte mit ausgebildeter Vegetationszonierung,
der natürlichen Entwicklungsdynamik wie Seenverlandung, Altwasserentstehung und -vermoorung,
der den LRT prägenden hydrologischen Bedingungen in der Umgebung der Gewässer, insbesondere der Zuläufe,
der weitgehend natürlichen, weitgehend ungenutzten Ufer und Gewässerbereiche.


6230* Artenreiche montane Borstgrasrasen (und submontan auf dem europäischen Festland) auf Silikatböden


Erhaltung


der weitgehend gehölzfreien, nährstoffarmen Borstgrasrasen der unterschiedlichen Ausprägungen auf trockenen Standorten,
von Mosaikkomplexen mit anderen charakteristischen Lebensräumen der Kontaktgesellschaften wie z.B. Trockenrasen, Heiden, Wälder.


7140
Übergangs- und Schwingrasenmoore


Erhaltung


der natürlichen hydrologischen, hydrochemischen und hydrophysikalischen Bedingungen,
der lebensraumtypischen Strukturen und Funktionen, u.a. der nährstoffarmen Bedingungen,
der weitgehend unbeeinträchtigten Bereiche,
der Bedingungen und Voraussetzungen, die für das Wachstum torfbildender Moose erforderlich sind,
standorttypischer Kontaktlebensräume (z.B. Gewässer und ihre Ufer) und charakteristischer Wechselbeziehungen.


9190
Alte bodensaure Eichenwälder auf Sandebenen mit Quercus robur


Erhaltung


naturnaher Eichenwälder in unterschiedlichen Altersphasen und Entwicklungsstufen und ihrer standortypischen Variationsbreite im Gebiet,
natürlicher standortheimischer Baum- und Strauchartenzusammensetzung,
eines hinreichenden, altersgemäßen Anteils von Alt- und Totholz,
regionaltypischer Ausprägungen (Kratts und lichte Heidewälder),
der bekannten Höhlenbäume,
der Sonderstandorten (z.B. Findlinge, Bachschluchten, Steilhänge, Dünen) und Randstrukturen, z.B. Waldmäntel sowie der für den Lebensraumtyp charakteristischen Habitatstrukturen und –funktionen,
der weitgehend natürlichen Bodenstruktur,
eingestreuter Flächen z.B. mit Vegetation der Heiden, Trockenrasen.


1042
Große Moosjungfer (Leucorrhinia pectoralis)


Erhaltung


der naturnahen, schwach sauren bis neutralen Moor- (Rand)- Gewässer, Heideweiher, Torfstiche usw. mit reicher Wasservegetation, insbesondere Laichkraut- und Seerosenbeständen als Reproduktionsgewässer,
der mesotrophen bzw. dystrophen Gewässerverhältnisse,
von ausreichend hohen Wasserständen,
der Offenlandbereiche im Umfeld der Fortpflanzungsgewässer mit Moor- und Heidevegetation, Röhrichten und Seggenbeständen inklusive eingestreuter Gebüsche und Kleingehölze,
bestehender Populationen.


2.3. Ziele für Lebensraumtyp von Bedeutung:


Erhaltung eines günstigen Erhaltungszustandes des unter 1.b) genannten Lebensraumtyps. Hierzu sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:


3260
Flüsse der planaren bis montanen Stufe mit Vegetation des Ranunculion fluitan tis und des Callitricho-Batrachion


Erhaltung


des biotopprägenden, hydrophysikalischen und hydrochemischen Gewässerzustandes,
der natürlichen Fließgewässerdynamik,
der unverbauten, unbegradigten oder sonst wenig veränderten oder regenerierten Fließgewässerabschnitte,
von Kontaktlebensräumen wie offenen Seitengewässern, Quellen, Bruch- und Auwäldern, Röhrichten, Seggenriedern, Hochstaudenfluren, Streu- und Nasswiesen und der funktionalen Zusammenhänge.


27.




Das Gebiet ist für die Erhaltung und ggfs. Wiederherstellung folgender Lebensraumtypen des Anhangs I der FFH-Richtlinie


a)
von besonderer Bedeutung: (*: prioritärer Lebensraumtyp)


2310
Trockene Sandheiden mit Calluna und Genista


2320
Trockene Sandheiden mit Calluna und Empetrum nigrum


2330
Dünen mit offenen Grasflächen mit Corynephorus und Agrostis


3130
Oligo- bis mesotrophe stehende Gewässer mit Vegetation der Littorelletea uniflorae und/oder der Isoëto-Nanojuncetea


3160
Dystrophe Seen und Teiche


4010
Feuchte Heiden des nordatlantischen Raums mit Erica tetralix


4030
Trockene europäische Heiden


6210
Naturnahe Kalk-Trockenrasen und deren Verbuschungsstadien (Festuco-Brometalia


6230* Artenreiche montane Borstgrasrasen (und submontan auf dem europäischen Festland) auf Silikatböden


6410
Pfeifengraswiesen auf kalkreichem Boden, torfigen und tonig-schluffigen Böden (Molinion caeruleae)


7140
Übergangs- und Schwingrasenmoore


b)
von Bedeutung:


3150
Natürliche eutrophe Seen mit einer Vegetation des Magnopotamions oder Hydrocharitions