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Landesvorschriften und Landesrechtsprechung


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Inhalt
Aktuelle Gesamtausgabe
Änderungshistorie
Amtliche Abkürzung:APVO-EW
Ausfertigungsdatum:02.07.2008
Gültig ab:01.08.2008
Gültig bis:30.07.2018
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Schleswig-Holstein
Fundstelle:NBl. MBF. 2008, 215
Gliederungs-Nr:223-9-180
Landesverordnung über die Abiturprüfung für Externe sowie für Schülerinnen und Schüler an nicht staatlich anerkannten Ersatzschulen und Waldorfschulen
(APVO-EW)
Vom 2. Juli 2008
Gesamtausgabe in der Gültigkeit vom 01.08.2014 bis 31.07.2016

Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

Titel

Gültig ab

Landesverordnung über die Abiturprüfung für Externe sowie für Schülerinnen und Schüler an nicht staatlich anerkannten Ersatzschulen und Waldorfschulen (APVO-EW) vom 2. Juli 200801.08.2008 bis 30.07.2018
Eingangsformel01.08.2008 bis 30.07.2018
Inhaltsverzeichnis01.08.2014 bis 30.07.2018
Abschnitt I01.08.2008 bis 30.07.2018
§ 1 - Allgemeines01.08.2014 bis 31.07.2016
Abschnitt II - Abiturprüfung für Externe sowie für Schülerinnen und Schüler an nicht staatlich anerkannten Ersatzschulen01.08.2014 bis 30.07.2018
§ 2 - Personenkreis31.07.2013 bis 30.07.2018
§ 3 - Zulassung zur Abiturprüfung31.07.2013 bis 30.07.2018
§ 4 - Abiturprüfungsfächer01.08.2014 bis 30.07.2018
§ 5 - Abiturprüfungskommission01.08.2014 bis 30.07.2018
§ 6 - Durchführung der Abiturprüfung01.08.2014 bis 30.07.2018
§ 7 - Bestehen oder Nichtbestehen der Abiturprüfung31.07.2013 bis 30.07.2018
§ 8 - Ermittlung der Gesamtqualifikation01.08.2008 bis 30.07.2018
§ 9 - Erwerb der Fachhochschulreife01.08.2014 bis 30.07.2018
Abschnitt III - Abiturprüfung an Waldorfschulen01.08.2008 bis 30.07.2018
§ 10 - Personenkreis01.08.2014 bis 30.07.2018
§ 11 - Zulassung zur Abiturprüfung01.08.2008 bis 30.07.2018
§ 12 - Abiturprüfungsfächer31.07.2013 bis 30.07.2018
§ 13 - Abiturprüfungskommission01.08.2008 bis 30.07.2018
§ 14 - Durchführung der Abiturprüfung01.08.2014 bis 30.07.2018
§ 15 - Bestehen oder Nichtbestehen der Abiturprüfung01.08.2008 bis 30.07.2018
§ 16 - Ermittlung der Gesamtqualifikation01.08.2008 bis 30.07.2018
§ 17 - Erwerb der Fachhochschulreife01.08.2014 bis 30.07.2018
§ 18 - Anlagen01.08.2008 bis 30.07.2018
Abschnitt IV - Übergangs- und Schlussbestimmungen01.08.2008 bis 30.07.2018
§ 19 - Inkrafttreten01.08.2014 bis 30.07.2018
Anlage 101.08.2014 bis 30.07.2018
Anlage 1a01.08.2014 bis 30.07.2018
Anlage 201.08.2014 bis 30.07.2018
Anlage 301.08.2014 bis 30.07.2018
Anlage 3a01.08.2014 bis 30.07.2018
Anlage 401.08.2014 bis 30.07.2018
Anlage 501.08.2014 bis 30.07.2018
Anlage 6 - Übersicht über die im Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife erreichbare Höchstzahl von Punkten für Schülerinnen und Schüler an Waldorfschulen01.08.2014 bis 30.07.2018
Anlage 701.08.2014 bis 30.07.2018
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: § 1 neu gefasst (LVO v. 01.12.2015, NBl.MSB.Schl.-H. S. 372)

Aufgrund des § 140 Abs. 2 und des § 126 Abs. 3 Nr. 2 des Schulgesetzes (SchulG) vom 24. Januar 2007 (GVOBl. Schl.-H. S. 39, ber. S. 276), zuletzt geändert durch Gesetz vom 11. März 2008 (GVOBl. Schl.-H. S. 148), verordnet das Ministerium für Bildung und Frauen:

Inhaltsübersicht
Abschnitt I
§ 1 Allgemeines
Abschnitt II
Abiturprüfung für Externe sowie für Schülerinnen
und Schüler an nicht staatlich anerkannten
Ersatzschulen
§ 2 Personenkreis
§ 3 Zulassung zur Abiturprüfung
§ 4 Abiturprüfungsfächer
§ 5 Abiturprüfungskommission
§ 6 Durchführung der Abiturprüfung
§ 7 Bestehen oder Nichtbestehen der Abiturprüfung
§ 8 Ermittlung der Gesamtqualifikation
§ 9 Erwerb der Fachhochschulreife
Abschnitt III
Abiturprüfung an Waldorfschulen
§ 10 Personenkreis
§ 11 Zulassung zur Abiturprüfung
§ 12 Abiturprüfungsfächer
§ 13 Abiturprüfungskommission
§ 14 Durchführung der Abiturprüfung
§ 15 Bestehen oder Nichtbestehen der Abiturprüfung
§ 16 Ermittlung der Gesamtqualifikation
§ 17 Erwerb der Fachhochschulreife
§ 18 Anlagen
Abschnitt IV
Übergangs- und Schlussbestimmungen
§ 19 Inkrafttreten

Abschnitt I

§ 1

Allgemeines

Für die Abiturprüfung für Personen, die weder eine öffentliche Schule noch eine nach § 116 SchulG anerkannte Ersatzschule besuchen, sowie für Schülerinnen und Schüler an Waldorfschulen gelten folgende Bestimmungen der Landesverordnung über die Gestaltung der Oberstufe und der Abiturprüfung in den Gymnasien und Gemeinschaftsschulen (OAPVO) vom 2. Oktober 2007 (NBl. MBF. Schl.-H. S. 285), zuletzt geändert durch Verordnung vom 22. Mai 2013 (NBl. MBW. Schl.-H. S. 173), entsprechend: § 7 Abs. 2, § 9 Abs. 3 bis 5; § 11 Abs. 3 bis 8, § 12, § 15 Abs. 5 und 6; § 16, § 17, § 21, § 22. Für Prüfungskandidatinnen und Prüfungskandidaten an Waldorfschulen gilt außerdem § 18. Für die Abiturprüfung an Beruflichen Gymnasien gilt Abschnitt IV, Unterabschnitt 2, der Prüfungsverordnung berufsbildende Schulen vom 14. August 2012 (NBl. MBW. Schl.-H. S. 173).

Abschnitt II

Abiturprüfung für Externe sowie für Schülerinnen und
Schüler an nicht staatlich anerkannten
Ersatzschulen

§ 2

Personenkreis

Wer das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife erwerben will, ohne Schülerin oder Schüler einer öffentlichen Schule oder einer staatlich anerkannten Ersatzschule mit diesem Bildungsabschluss oder einer Waldorfschule zu sein, kann sich der Abiturprüfung nach diesem Abschnitt unterziehen, wenn sie oder er

1.

das 19. Lebensjahr vollendet hat,

2.

in dem der Prüfung vorausgegangenen Kalenderjahr nicht Schülerin oder Schüler einer öffentlichen Schule oder staatlich anerkannten Ersatzschule mit dem Bildungsabschluss Abitur oder eines Kollegs gewesen ist,

3.

nachweisen kann, dass sie oder er sich angemessen auf die Prüfung vorbereitet hat,

4.

nicht bereits zweimal ohne Erfolg eine Hochschulzugangsberechtigung zu erwerben versucht hat,

5.

nicht bereits einen gleichwertigen Abschluss erworben hat und

6.

ihre oder seine Wohnung in Schleswig-Holstein hat.

Von den Voraussetzungen gemäß Satz 1 Nr. 1 und Nr. 6 kann in begründeten Ausnahmefällen abgesehen werden.

§ 3

Zulassung zur Abiturprüfung

(1) Die Zulassung zur Abiturprüfung erfolgt auf Antrag, der an die oberste Schulaufsichtsbehörde zu richten ist.

(2) Im Antrag hat die Bewerberin oder der Bewerber nach Maßgabe des § 4 anzugeben,

1.

welche drei Fächer sie oder er als schriftlich zu prüfende Fächer mit erhöhtem Anforderungsniveau wählt,

2.

welches Fach sie oder er als weiteres schriftlich zu prüfendes Fach auf grundlegendem Anforderungsniveau wählt,

3.

welche vier Fächer sie oder er als nur mündlich zu prüfende Fächer auf grundlegendem Anforderungsniveau wählt und

4.

ob sie oder er die Prüfung als Ganzes oder in zwei Abschnitten ablegen will.

Diese Angaben sind für die Prüfung bindend.

(3) Dem Antrag sind beizufügen:

1.

eine beglaubigte Abschrift der Geburtsurkunde,

2.

ein mit Namen versehenes Lichtbild,

3.

ein Lebenslauf mit Bildungsgang,

4.

Angaben und Nachweise über Vorbereitung auf die Prüfung,

5.

eine beglaubigte Abschrift des Abgangszeugnisses der zuletzt besuchten öffentlichen Schule oder staatlich anerkannten Ersatzschule,

6.

eine Erklärung, ob und wo früher Versuche gemacht worden sind, eine Fachhochschulreife oder Allgemeine Hochschulreife zu erwerben und

7.

eine amtliche Meldebescheinigung.

(4) Über die Zulassung entscheidet die oberste Schulaufsichtsbehörde. Sie teilt der Bewerberin oder dem Bewerber die Entscheidung über die Zulassung sowie Ort und Zeit der Prüfung mit.

§ 4

Abiturprüfungsfächer

(1) Die Abiturprüfung besteht aus acht Prüfungen in unterschiedlichen Fächern. Es werden vier Fächer schriftlich und vier weitere nur mündlich geprüft.

(2) Prüfungsfächer können sein

1.

im sprachlich-literarisch-künstlerischen Aufgabenfeld Deutsch, Englisch, Französisch, Latein, Musik, Kunst,

2.

im gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld Geschichte, Geografie, Wirtschaft/Politik, Religion/Philosophie,

3.

im mathematisch-naturwissenschaftlichen Aufgabenfeld Mathematik, Physik, Chemie, Biologie.

(3) Die oberste Schulaufsichtsbehörde wird auch andere Fremdsprachen als Prüfungsfächer zulassen, wenn geeignete Lehrkräfte als Prüferin oder Prüfer zur Verfügung stehen.

(4) Die Prüfungskandidatinnen und Prüfungskandidaten wählen unter den schriftlich zu prüfenden Fächern drei Fächer auf erhöhtem Anforderungsniveau. Darunter müssen sich zwei der Fächer Mathematik, Deutsch oder Fremdsprache befinden.

(5) Die schriftliche Prüfung muss die Aufgabenfelder nach Absatz 2 Nr. 1 bis 3 abdecken.

(6) Pflichtfächer in der Prüfung sind Deutsch, ein Fach aus dem gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld, Mathematik, eine Naturwissenschaft und zwei Fremdsprachen (darunter Englisch, Französisch oder Latein). Mathematik muss schriftliches Prüfungsfach sein.

(7) Die fachlichen Anforderungen richten sich nach den Rahmenrichtlinien und Lehrplänen für die gymnasiale Oberstufe, den Fachanforderungen sowie den Einheitlichen Prüfungsanforderungen der Konferenz der Kultusminister gemäß der Vereinbarung über Einheitliche Prüfungsanforderungen in der Abiturprüfung (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 1. Juni 1979 in der Fassung vom 24. Oktober 2008)1) .

Fußnoten

1)

http://www.kmk.org/schul/home.htm?pub

§ 5

Abiturprüfungskommission

(1) Für die Durchführung der Abiturprüfung wird eine Abiturprüfungskommission gebildet. Ihr gehören die oder der Vorsitzende sowie mindestens vier weitere Mitglieder an. Die oberste Schulaufsichtsbehörde bestellt die Mitglieder. Sie müssen die Befähigung für die Laufbahn der Studienrätinnen oder Studienräte an Gymnasien besitzen. Die oder der Vorsitzende ist eine Schulleiterin oder ein Schulleiter eines öffentlichen Gymnasiums, soweit nicht eine Vertreterin oder ein Vertreter der obersten Schulaufsichtsbehörde den Vorsitz übernimmt.

(2) Für jede mündliche Prüfung wird ein Fachausschuss mit mindestens drei Mitgliedern gebildet. Den Vorsitz hat die oder der Vorsitzende der Abiturprüfungskommission oder eine von dieser oder diesem bestimmte Lehrkraft mit der Befähigung gemäß Absatz 1 Satz 4. Die oder der Vorsitzende der Abiturprüfungskommission setzt ferner Lehrkräfte mit der Befähigung gemäß Absatz 1 Satz 4 für das jeweilige Fach als Prüferin oder Prüfer, Schriftführerin oder Schriftführer und gegebenenfalls als Fachbeisitzerin oder Fachbeisitzer ein.

(3) Eine Vertreterin oder ein Vertreter der obersten Schulaufsichtsbehörde kann der Abiturprüfungskommission oder den Fachausschüssen als zusätzliches Mitglied beitreten.

(4) Die Abiturprüfungskommission ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder anwesend sind. Im Verhinderungsfall kann die oder der Vorsitzende Ersatzmitglieder bestellen. Bei Abstimmungen besteht die Pflicht zur Stimmabgabe. Entscheidungen werden mit Mehrheit getroffen. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme der oder des Vorsitzenden den Ausschlag.

§ 6

Durchführung der Abiturprüfung

(1) Die Schulaufsichtsbehörde stellt die Aufgaben für die schriftliche Prüfung in den Kernfächern zentral. In den anderen Fächern stellt die Prüflehrkraft die Aufgaben und legt sie der Schulaufsichtsbehörde zur Genehmigung vor. Hat die Schulaufsichtsbehörde gegen die vorgeschlagenen Aufgaben Bedenken, fordert sie die Abiturprüfungskommission unter Darlegung der Gründe auf, neue Aufgaben einzureichen. Die Aufgaben müssen so gestellt sein, dass ihre Lösungen auf der Grundlage sicherer Kenntnisse vor allem die Fähigkeit zu selbstständiger geistiger Arbeit erfordern. Die fachlichen Anforderungen richten sich nach den Lehrplänen für die gymnasiale Oberstufe. Unbeschadet einer Schwerpunktbildung dürfen nicht alle Aufgabenvorschläge den Sachgebieten entnommen sein, die gemäß den Lehrplänen für die gymnasiale Oberstufe an öffentlichen Gymnasien und Gesamtschulen im zweiten Jahr der Qualifikationsphase unterrichtet werden. Bei Prüfungskandidatinnen und Prüfungskandidaten, die sich an einer nicht anerkannten genehmigten Ersatzschule vorbereitet haben, dürfen die Aufgabenvorschläge keine inhaltliche Wiederholung von schriftlichen Leistungsnachweisen darstellen. Prüfungskandidatinnen und Prüfungskandidaten mit sonderpädagogischem Förderbedarf oder mit einer Behinderung ist Nachteilsausgleich zu gewähren.

(2) Die Abiturprüfung wird als Ganzes oder in zwei Abschnitten abgelegt. Der zeitliche Abstand beträgt in der Regel ein halbes, höchstens ein Schuljahr. Am zweiten Abschnitt der Prüfung kann nur teilnehmen, wer den ersten absolviert hat.

(3) Im ersten Abschnitt werden die vier Fächer geprüft, in denen eine schriftliche Prüfung zu belegen ist. Im zweiten Abschnitt werden die vier Fächer mündlich geprüft, die nicht Gegenstand der schriftlichen Prüfung sind.

(4) Die Abiturprüfungskommission kann in bis zu zwei Fächern der schriftlichen Prüfung ergänzend mündliche Prüfungen ansetzen. Dies ist der Prüfungskandidatin oder dem Prüfungskandidaten mit Bekanntgabe der Ergebnisse der schriftlichen Arbeiten schriftlich mitzuteilen. Auf Antrag der Prüfungskandidatin oder des Prüfungskandidaten ist in einem weiteren schriftlich geprüften Fach oder, wenn die Abiturprüfungskommission keine mündliche Prüfung angesetzt hat, in zwei schriftlich geprüften Fächern eine mündliche Prüfung durchzuführen.

(5) Wird eine Prüfungskandidatin oder ein Prüfungskandidat im ersten Prüfungsabschnitt in mehreren Fächern ergänzend mündlich geprüft, bestimmt sie oder er die Reihenfolge.

(6) Auf ihren oder seinen Antrag ist eine Prüfungskandidatin oder ein Prüfungskandidat von der gemäß Absatz 4 ergänzend festgesetzten mündlichen Prüfung zu befreien. Die oder der Vorsitzende der Abiturprüfungskommission weist auf die Bedingungen gemäß § 7 Abs. 1 Nr. 1 hin.

(7) Die Anträge der Prüfungskandidatin oder des Prüfungskandidaten sind schriftlich eine Woche nach Bekanntgabe der Ergebnisse der schriftlichen Arbeiten bei der Vorsitzenden oder dem Vorsitzenden der Abiturprüfungskommission einzureichen. Die Meldung ist verbindlich.

(8) Termin und Reihenfolge der mündlichen Prüfungen des ersten Prüfungsabschnitts werden spätestens eine Woche vor dem Prüfungstermin bekannt gegeben.

(9) Steht nach dem Ergebnis einer einzelnen Prüfung fest, dass die Prüfungskandidatin oder der Prüfungskandidat die Bedingungen gemäß § 7 Abs. 1 Nr. 1 und § 9 Abs. 1 Nr. 1 nicht mehr erfüllen kann, ist die Abiturprüfung abzubrechen. § 7 Abs. 5 findet entsprechende Anwendung.

(10) Prüfungskandidatinnen und Prüfungskandidaten können in einem Fach, das ausschließlich mündlich geprüft wird, eine Präsentationsprüfung gemäß § 17 OAPVO wählen.

(11) Wird in einem Fach schriftlich und mündlich geprüft, so wird das Gesamtergebnis des Faches zu gleichen Teilen aus den beiden Prüfungsteilen gebildet.

§ 7

Bestehen oder Nichtbestehen der Abiturprüfung

(1) Die Abiturprüfungskommission stellt Bestehen oder Nichtbestehen der Abiturprüfung nach folgenden Grundsätzen fest:

1.

Der erste Abschnitt der Prüfung ist bestanden, wenn kein Fach mit 0 Punkten abgeschlossen wurde und wenn in mindestens zwei Prüfungsfächern, darunter einem Fach mit erhöhtem Anforderungsniveau, jeweils mindestens fünf Punkte einfacher Wertung und insgesamt mindestens 220 Punkte erreicht wurden.

2.

Der zweite Abschnitt der Prüfung ist bestanden, wenn kein Fach mit 0 Punkten abgeschlossen wurde und wenn in mindestens zwei Fächern jeweils mindestens fünf Punkte einfacher Wertung und insgesamt mindestens 80 Punkte erreicht wurden.

(2) Wer beide Prüfungsteile bestanden hat, erwirbt die allgemeine Hochschulreife. Hierüber wird ihr oder ihm ein Zeugnis nach dem Muster der Anlage 1 ausgestellt. Wenn eine der vorgeschriebenen Mindestpunktzahlen nicht erreicht ist, ist die Prüfung auch dann nicht bestanden, wenn keine mangelhaften Einzelleistungen vorliegen. Im Zeugnis ist die Durchschnittsnote zu vermerken, die nach Anlage 2 OAPVO zu bilden ist.

(3) Den Nachweis von Latein- oder Griechischkenntnissen hat erbracht, wer in Latein oder Griechisch die Abiturprüfung schriftlich und mündlich abgelegt und dabei mindestens die Note ausreichend (fünf Punkte einfacher Wertung) erhalten hat. Kein Prüfungsteil darf mit 0 Punkten abgeschlossen werden. Der Nachweis wird im Zeugnis vermerkt.

(4) Wird der Nachweis geführt, dass Latein- oder Griechischkenntnisse bei einem zurückliegenden Schulbesuch einer öffentlichen Schule oder einer staatlich anerkannten Ersatzschule durch erfolgreiche Teilnahme an aufsteigendem Pflichtunterricht erworben wurden, kann das im Zeugnis vermerkt werden.

(5) Wer einen Abschnitt der Prüfung nicht bestanden hat, hat die Gesamtprüfung nicht bestanden. Die nicht bestandene Prüfung kann einmal, frühestens nach einem Jahr wiederholt werden. Die Prüfung kann nur im Ganzen wiederholt werden.

(6) Eine bestandene Abiturprüfung kann nicht wiederholt werden.

§ 8

Ermittlung der Gesamtqualifikation

(1) Im ersten Abschnitt der Prüfung können höchstens 660 Punkte erreicht werden, indem in den vier Prüfungsfächern die Ergebnisse jeweils mit 11 multipliziert werden.

(2) Im zweiten Abschnitt der Prüfung können höchstens 240 Punkte durch eine vierfache Wertung der Punktergebnisse in den einzelnen Fächern erreicht werden.

(3) Die Gesamtpunktzahl ergibt sich als Summe der Punkte aus den acht Prüfungsfächern gemäß Anlage 2.

§ 9

Erwerb der Fachhochschulreife

(1) Bei Prüfungskandidatinnen und Prüfungskandidaten, welche die Mindestqualifikation nach § 7 Abs. 1 nicht erfüllen, ermittelt die Vorsitzende oder der Vorsitzende der Abiturprüfungskommission, ob der schulische Teil der Fachhochschulreife bestanden ist. Dabei sind von den acht Prüfungsfächern sieben Fächer maßgeblich, darunter Deutsch, eine Fremdsprache, Mathematik, eine Naturwissenschaft sowie ein gesellschaftswissenschaftliches Fach. Der schulische Teil der Fachhochschulreife ist bestanden, wenn

1.

in den maßgeblichen Fächern insgesamt mindestens 35 Punkte in einfacher Wertung erreicht sind und die Leistungen in keinem dieser Fächer mit 0 Punkten bewertet sind,

2.

in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und eine Fremdsprache sowie einem naturwissenschaftlichen Fach insgesamt mindestens 20 Punkte in einfacher Wertung erreicht sind und

3.

die Leistungen in mindestens vier der maßgeblichen sieben Fächer, darunter mindestens ein Fach auf erhöhtem Anforderungsniveau, mit mindestens 5 Punkten in einfacher Wertung bewertet sind.

(2) Wer gemäß Absatz 1 den schulischen Teil der Fachhochschulreife bestanden hat, erhält hierüber ein Zeugnis nach dem Muster der Anlage 3 ausgestellt. Im Zeugnis ist die Durchschnittsnote zu vermerken, die nach Anlage 4 zu bilden ist.

(3) Die Zeugnisse erhalten folgenden Vermerk: „... hat den schulischen Teil der Fachhochschulreife gemäß Ziffer 8.1 der „Vereinbarung über die Abiturprüfung für Nichtschülerinnen und Nichtschüler entsprechend der Gestaltung der gymnasialen Oberstufe in der Sekundarstufe II“ (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 13.09.1974 in der Fassung vom 14.12.2012)2) erworben.“

(4) Der berufsbezogene Teil der Fachhochschulreife kann nachgewiesen werden durch

1.

eine abgeschlossene Berufsausbildung nach Bundes- oder Landesrecht oder

2.

ein einjähriges gelenktes Praktikum, wobei einem Praktikum die mindestens einjährige kontinuierliche Teilnahme an einer Berufsausbildung nach Bundes- oder Landesrecht gleichgestellt ist, oder

3.

ein freiwillig abgeleistetes soziales oder ökologisches Jahr, den Wehr- oder Zivildienst sowie den Bundesfreiwilligendienst; abgeleistete Dienste von unter einem Jahr können auf die Dauer eines gelenkten Praktikums angerechnet werden.


Fußnoten

2)

http://www.kmk.org/schul/home.htm?pub

Abschnitt III

Abiturprüfung an Waldorfschulen

§ 10

Personenkreis

Die Abiturprüfung nach den Bestimmungen dieses Abschnittes können Prüfungskandidatinnen und Prüfungskandidaten ablegen, die eine nach § 115 Abs. 4 Satz 3 (SchulG als Ersatzschule genehmigte Freie Waldorfschule besucht haben.

§ 11

Zulassung zur Abiturprüfung

(1) Die Zulassung zur Abiturprüfung erfolgt auf Antrag, der über die Schule an die oberste Schulaufsichtsbehörde zu richten ist. Der Antrag ist frühestens zum Ende eines Schulbesuches von 13 Jahren in aufsteigenden Klassen möglich. Nicht zugelassen wird, wer die Abiturprüfung zweimal nicht bestanden hat.

(2) Im Antrag ist unter Beachtung des § 4 anzugeben,

1.

welche drei Fächer als schriftlich zu prüfende Fächer auf erhöhtem Anforderungsniveau gewählt werden,

2.

welches Fach als weiteres schriftlich zu prüfendes Fach auf grundlegendem Anforderungsniveau gewählt wird,

3.

welche vier Fächer als mündlich zu prüfende Fächer auf grundlegendem Anforderungsniveau gewählt werden und

4.

in welchen beiden Fächern an die Stelle der mündlichen Abiturprüfungen die Leistungen des zweiten Schulhalbjahres der Jahrgangsstufe 13 treten sollen.

Diese Angaben sind von der Schule zu bestätigen und für die Prüfung bindend.

(3) Dem Antrag sind beizufügen:

1.

ein mit Namen versehenes Lichtbild,

2.

ein Lebenslauf mit Bildungsgang,

3.

eine von der Schule erstellte Übersicht über die bisherigen Leistungen,

4.

eine Erklärung, ob und wo früher Versuche gemacht worden sind, eine Fachhochschulreife oder Allgemeine Hochschulreife zu erwerben.

(4) Über die Zulassung entscheidet die oberste Schulaufsichtsbehörde. Die Zulassung kann versagt werden, wenn die bisherigen Leistungen ein Bestehen der Abiturprüfung unwahrscheinlich erscheinen lassen.

§ 12

Abiturprüfungsfächer

(1) Die Abiturprüfung an Waldorfschulen besteht aus acht Prüfungen in unterschiedlichen Fächern. Es werden vier Fächer schriftlich und vier weitere nur mündlich geprüft.

(2) Die Auswahl und Festlegung der Abiturprüfungsfächer richtet sich nach § 4 mit der Maßgabe, dass sich unter den vier schriftlich zu prüfenden Fächern zwei der Kernfächer Mathematik, Deutsch oder Fremdsprache auf erhöhtem Anforderungsniveau befinden müssen.

(3) Über die in § 4 genannten Fächer hinaus können weitere in § 3 Abs. 1 OAPVO genannte Fächer als Prüfungsfächer zugelassen werden, wenn geeignete Lehrkräfte als Prüferin oder Prüfer zur Verfügung stehen.

(4) Ist Kunst oder Musik schriftliches Prüfungsfach, kann mit Genehmigung der Schulaufsichtsbehörde an die Stelle der schriftlichen Abiturprüfung eine besondere Fachprüfung treten, die einen kunstpraktischen oder musikpraktischen und einen schriftlichen Teil enthält.

(5) Das Fach Sport kann nicht als schriftliches Prüfungsfach zugelassen werden. Ist Sport mündliches Prüfungsfach, umfasst die Prüfung einen fachpraktischen und einen theoretischen (mündlichen) Teil. Der fachpraktische Teil kann zeitlich vorgezogen werden.

(6) § 4 Abs. 7 gilt entsprechend.

§ 13

Abiturprüfungskommission

§ 5 gilt entsprechend.

§ 14

Durchführung der Abiturprüfung

(1) Die Abiturprüfung an Waldorfschulen wird in zwei Abschnitten abgelegt.

(2) § 6 Abs. 1, 4 bis 8, 10 und 11 gilt entsprechend.

(3) In zwei Fächern des zweiten Prüfungsabschnitts wird auf eine Prüfung verzichtet, wenn eine Vertreterin oder ein Vertreter der Schulaufsichtsbehörde im zweiten Schulhalbjahr der Jahrgangsstufe 13 zu der Überzeugung gelangt ist, dass die Klasse den geforderten Leistungsstand erreicht hat. Trifft dies zu, wird in diesen Fächern die Leistungsbeurteilung der Lehrkraft übernommen, falls die Prüfungskandidatin oder der Prüfungskandidat keine zusätzliche Prüfung verlangt. Die Schule legt zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres fest, um welche Fächer es sich hier handeln soll. Dabei sind das nicht gewählte Fach gemäß § 4 Abs. 4 und die weitere Fremdsprache ausgeschlossen. Wird eine mündliche Prüfung verlangt, ist allein die Prüfungsleistung zu berücksichtigen.

(4) Prüfungskandidatinnen und Prüfungskandidaten können wahlweise eine „besondere Lernleistung“ gemäß § 18 OAPVO, die im Rahmen oder Umfang eines mindestens in zwei Schulhalbjahren unterrichteten Faches des 13. Jahrgangs erbracht wird, in die Abiturprüfung einbringen.

(5) Für die Festlegung der Ergebnisse in den einzelnen Prüfungsteilen gelten die Anforderungen der Rahmenrichtlinien und Lehrpläne für die gymnasiale Oberstufe, der Fachanforderungen sowie der Einheitlichen Prüfungsanforderungen der Konferenz der Kultusminister gemäß der Vereinbarung über die Durchführung der Abiturprüfung für Schülerinnen und Schüler an Waldorfschulen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 21.02.1980 in der Fassung vom 24.10.2008)3) .

(6) Zeigt das Ergebnis einer einzelnen Prüfung, dass die Bedingungen gemäß § 15 Abs. 1 und § 17 Abs. 1 nicht mehr erfüllt werden können, ist die Abiturprüfung abzubrechen. § 7 Abs. 5 findet entsprechende Anwendung.

Fußnoten

3)

http://www.kmk.org/schul/home.htm?pub

§ 15

Bestehen oder Nichtbestehen der Abiturprüfung

(1) Die Abiturprüfungskommission stellt Bestehen oder Nichtbestehen der Abiturprüfung nach folgenden Grundsätzen fest:

1.

Der erste Abschnitt der Prüfung ist bestanden, wenn kein Fach mit 0 Punkten abgeschlossen wurde und wenn in mindestens zwei Prüfungsfächern, darunter einem Fach mit erhöhtem Anforderungsniveau, jeweils mindestens fünf Punkte in einfacher Wertung und insgesamt mindestens 220 Punkte (gegebenenfalls unter Einbeziehung der besonderen Lernleistung) erreicht wurden.

2.

Der zweite Abschnitt der Prüfung ist bestanden, wenn kein Fach mit 0 Punkten abgeschlossen wurde und wenn in mindestens zwei Fächern, darunter einem Prüfungsfach, jeweils fünf Punkte in einfacher Wertung und insgesamt mindestens 80 Punkte erreicht wurden.

(2) Wer die Prüfung bestanden hat, erwirbt die allgemeine Hochschulreife. Hierüber wird ihr oder ihm ein Zeugnis nach dem Muster der Anlage 5 ausgestellt. Im Zeugnis ist die Durchschnittsnote zu vermerken, die nach Anlage 2 OAPVO zu bilden ist.

(3) Wer einen Abschnitt der Prüfung nicht bestanden hat, hat die Gesamtprüfung nicht bestanden. Die nicht bestandene Prüfung kann einmal, frühestens nach einem weiteren Jahr Unterricht an der Waldorfschule wiederholt werden. Die Prüfung kann nur im Ganzen wiederholt werden.

(4) Eine bestandene Prüfung kann nicht wiederholt werden.

§ 16

Ermittlung der Gesamtqualifikation

(1) Im ersten Abschnitt der Prüfung können höchstens 660 Punkte, bei Einbringung einer besonderen Lernleistung 600 Punkte erreicht werden, indem in den vier Prüfungsfächern die schriftlichen Ergebnisse jeweils mit 11, bei Einbringung der besonderen Lernleistung mit 10, multipliziert werden. Eine besondere Lernleistung kann maximal mit insgesamt 60 Punkten bei vierfacher Wertung eingebracht werden.

(2) Im zweiten Abschnitt der Prüfung können höchstens 240 Punkte durch eine vierfache Wertung der Punktergebnisse in den einzelnen Fächern erreicht werden. Wird auf eine mündliche Prüfung nach § 13 Abs. 4 verzichtet, werden die Punktzahlen der Leistungsbeurteilung des zweiten Halbjahres der Jahrgangsstufe 13 jeweils vierfach gewertet.

(3) Die Gesamtpunktzahl ergibt sich als Summe der Punkte aus den acht Prüfungsfächern gemäß Anlage 6.

§ 17

Erwerb der Fachhochschulreife

(1) Bei Prüfungskandidatinnen und Prüfungskandidaten, welche die Mindestqualifikation nach § 15 Abs. 1 nicht erfüllen, gilt § 9 Abs. 1 Satz 1 und 2 entsprechend.

(2) Der schulische Teil der Fachhochschulreife ist bestanden, wenn

1.

in den maßgeblichen Fächern insgesamt mindestens 35 Punkte in einfacher Wertung erreicht sind und die Leistungen in keinem dieser Fächer mit 0 Punkten bewertet sind,

2.

in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und eine Fremdsprache sowie einem naturwissenschaftlichen Fach insgesamt mindestens 20 Punkte in einfacher Wertung erreicht sind und

3.

die Leistungen in mindestens vier der maßgeblichen sieben Fächer, darunter mindestens ein Fach auf erhöhtem Anforderungsniveau, mit mindestens 5 Punkten in einfacher Wertung bewertet sind.

(3) Wer gemäß Absatz 2 den schulischen Teil der Fachhochschulreife bestanden hat, erhält hierüber ein Zeugnis nach dem Muster der Anlage 7 ausgestellt. Im Zeugnis ist die Durchschnittsnote zu vermerken, die nach Anlage 4 zu bilden ist.

(4) Die Zeugnisse erhalten folgenden Vermerk: „... hat den schulischen Teil der Fachhochschulreife gemäß Ziff. 9 der „Vereinbarung über die Durchführung der Abiturprüfung für Schülerinnen und Schüler an Waldorfschulen“ (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 21.02.1980 in der Fassung vom 14.12.2012)4) erworben.“

(5) Der berufsbezogene Teil der Fachhochschulreife kann nachgewiesen werden durch

1.

eine abgeschlossene Berufsausbildung nach Bundes- oder Landesrecht oder

2.

ein einjähriges gelenktes Praktikum, wobei einem Praktikum die mindestens einjährige kontinuierliche Teilnahme an einer Berufsausbildung nach Bundes- oder Landesrecht gleichgestellt ist, oder

3.

ein freiwillig abgeleistetes soziales oder ökologisches Jahr, den Wehr- oder Zivildienst sowie den Bundesfreiwilligendienst; abgeleistete Dienste von unter einem Jahr können auf die Dauer eines gelenkten Praktikums angerechnet werden.


Fußnoten

4)

http://www.kmk.org/schul/home.htm?pub

§ 18

Anlagen

Die Anlagen 1 bis 7 sind Bestandteil dieser Verordnung.

Abschnitt IV

Übergangs- und Schlussbestimmungen

§ 19

Inkrafttreten

(1) Diese Landesverordnung tritt am 1. August 2008 in Kraft. Sie tritt mit Ablauf des 30. Juli 2018 außer Kraft.

(2) Mit Ablauf des 31. Juli 2008 tritt die Landesverordnung über die Abiturprüfung an Abendgymnasien, für Nichtschülerinnen und Nichtschüler und an Waldorfschulen (APVO-ANW) vom 18. Dezember 1990 (NBl. MBWJK. Schl.-H. 1991 S. 6; ber. S. 236), zuletzt geändert durch die Landesverordnung vom 14. Dezember 2005 (NBl. MBF. 2006 S. 9), außer Kraft.

Die vorstehende Verordnung wird hiermit ausgefertigt und ist zu verkünden.

Kiel, 2. Juli 2008

Ute Erdsiek-Rave
Ministerin
für Bildung und Frauen

Anlage 1

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Anlage 1a

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Anlage 2

Zu § 8

Übersicht über die im Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife erreichbare Höchstzahl von Punkten in der Externenprüfung

 

Faktor

Gesamtqualifikation

1. schriftliches Prüfungsfach (erhöhtes Anforderungsniveau)

11

165

2. schriftliches Prüfungsfach (erhöhtes Anforderungsniveau)

11

165

3. schriftliches Prüfungsfach (erhöhtes Anforderungsniveau)

11

165

4. schriftliches Prüfungsfach (grundlegendes Anforderungsniveau)

11

165

5. mündliches Prüfungsfach (grundlegendes Anforderungsniveau)

4

60

6. mündliches Prüfungsfach (grundlegendes Anforderungsniveau)

4

60

7. mündliches Prüfungsfach (grundlegendes Anforderungsniveau)

4

60

8. mündliches Prüfungsfach (grundlegendes Anforderungsniveau)

4

60

Insgesamt

60

900

Anlage 3

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Anlage 3a

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Anlage 4

Zu §§ 9 und 17

Tabelle zur Ermittlung der Durchschnittsnote (N) für den Erwerb der Fachhochschulreife (schulischer Teil) in der Abiturprüfung für Externe sowie für Schülerinnen und Schüler an nicht staatlich anerkannten Ersatzschulen und an Waldorfschulen aus der Punktzahl (P) nach der Formel

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Punktzahl (P)

Durchschnittsnote (N)

105 - 97

1,0

96 - 95

1,1

94 - 93

1,2

92 - 91

1,3

90 - 89

1,4

88 - 87

1,5

86 - 85

1,6

84 - 83

1,7

82 - 81

1,8

80 - 79

1,9

78 - 76

2,0

75 - 74

2,1

73 - 72

2,2

71 - 70

2,3

69 - 68

2,4

67 - 66

2,5

65 - 64

2,6

63 - 62

2,7

61 - 60

2,8

59 - 58

2,9

57 - 55

3,0

54 - 53

3,1

52 - 51

3,2

50 - 49

3,3

48 - 47

3,4

46 - 45

3,5

44 - 43

3,6

42 - 41

3,7

40 - 39

3,8

38 - 37

3,9

36 - 35

4,0

 

Anlage 5

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Anlage 6

Zu § 16

Übersicht über die im Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife erreichbare Höchstzahl von Punkten für Schülerinnen und Schüler an Waldorfschulen

a)

ohne besondere Lernleistung

 

Faktor

Gesamtqualifikation

1. schriftliches Prüfungsfach (erhöhtes Anforderungsniveau)

11

165

2. schriftliches Prüfungsfach (erhöhtes Anforderungsniveau)

11

165

3. schriftliches Prüfungsfach (erhöhtes Anforderungsniveau)

11

165

4. schriftliches Prüfungsfach (grundlegendes Anforderungsniveau)

11

165

5. mündliches Prüfungsfach (grundlegendes Anforderungsniveau)

4

60

6. mündliches Prüfungsfach (grundlegendes Anforderungsniveau)

4

60

7. mündliches Prüfungsfach (grundlegendes Anforderungsniveau)1

4

60

8. mündliches Prüfungsfach (grundlegendes Anforderungsniveau)1

4

60

Insgesamt

60

900

b)

mit besonderer Lernleistung

 

Faktor

Gesamtqualifikation

1. schriftliches Prüfungsfach (erhöhtes Anforderungsniveau)

10

150

2. schriftliches Prüfungsfach (erhöhtes Anforderungsniveau)

10

150

3. schriftliches Prüfungsfach (erhöhtes Anforderungsniveau)

10

150

4. schriftliches Prüfungsfach (grundlegendes Anforderungsniveau)

10

150

5. besondere Lernleistung

4

50

6. mündliches Prüfungsfach (grundlegendes Anforderungsniveau)

4

50

7. mündliches Prüfungsfach (grundlegendes Anforderungsniveau)

4

60

8. mündliches Prüfungsfach (grundlegendes Anforderungsniveau)1

4

60

9. mündliches Prüfungsfach (grundlegendes Anforderungsniveau)1

4

60

Insgesamt

60

900


Fußnoten

1

Kann gemäß § 14 Absatz 3 Landesverordnung über die Abiturprüfung für Externe sowie für Schülerinnen und Schüler an nicht staatlich anerkannten Ersatzschulen und Waldorfschulen vom 2. Juli 2008 durch die Leistung des zweiten Halbjahres der Jahrgangsstufe 13 ersetzt werden.

1

Kann gemäß § 14 Absatz 3 Landesverordnung über die Abiturprüfung für Externe sowie für Schülerinnen und Schüler an nicht staatlich anerkannten Ersatzschulen und Waldorfschulen vom 2. Juli 2008 durch die Leistung des zweiten Halbjahres der Jahrgangsstufe 13 ersetzt werden.

1

Kann gemäß § 14 Absatz 3 Landesverordnung über die Abiturprüfung für Externe sowie für Schülerinnen und Schüler an nicht staatlich anerkannten Ersatzschulen und Waldorfschulen vom 2. Juli 2008 durch die Leistung des zweiten Halbjahres der Jahrgangsstufe 13 ersetzt werden.

1

Kann gemäß § 14 Absatz 3 Landesverordnung über die Abiturprüfung für Externe sowie für Schülerinnen und Schüler an nicht staatlich anerkannten Ersatzschulen und Waldorfschulen vom 2. Juli 2008 durch die Leistung des zweiten Halbjahres der Jahrgangsstufe 13 ersetzt werden.

Anlage 7

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