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Amtliche Abkürzung:BS-PrüVO
Fassung vom:26.06.2019
Gültig ab:23.07.2019
Gültig bis:31.07.2022
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Schleswig-Holstein
Gliederungs-Nr:223-9-220
Landesverordnung über die Abschlussprüfung an berufsbildenden Schulen
(Prüfungsverordnung berufsbildende Schulen - BS-PrüVO)
Vom 20. Juli 2017

§ 34
Dritte Prüfungskonferenz

(1) Nach Abschluss der mündlichen Prüfung und, soweit vorgeschrieben, der praktischen Prüfung entscheidet der Prüfungsausschuss in der Dritten Prüfungskonferenz über das Ergebnis der gesamten Prüfung nach folgenden Grundsätzen:

1.

Der Prüfungsausschuss entscheidet über die Endnote in jedem Prüfungsbereich und -fach. Als Prüfungsnote ist eine ganze Note festzulegen, die sich zu gleichen Teilen aus den Noten der jeweiligen Prüfungsteile errechnet.

2.

In schriftlichen Prüfungsfächern zum Erwerb der Fachhochschulreife geht die Vornote mit drei Fünftel, die Prüfungsnote mit zwei Fünftel in die Endnote ein. Als Prüfungsnote ist eine ganze Note festzulegen, die sich zu gleichen Teilen aus den Noten der jeweiligen Prüfungsteile errechnet.

3.

Die Endnoten sind unter pädagogischer Würdigung des gesamten Leistungsbildes festzustellen. Dabei sind die Gesamtpersönlichkeit des Prüflings, die Lernentwicklung und außergewöhnliche Umstände zu berücksichtigen.

(2) § 22 Absatz 2 findet entsprechende Anwendung.

(3) Für das Bestehen des Bildungsgangs müssen der berufsbezogene und der berufsübergreifende Bereich (Block Ausbildungsleistung) und der Prüfungsbereich (Block Prüfungsleistung) erfolgreich abgeschlossen werden. Der Prüfling hat die Prüfung bestanden und den Bildungsgang abgeschlossen, wenn

1.

die Endnoten der Lernfelder einschließlich Wahlpflichtbereich und Praxiszeiten sowie der Fächer, die in der Stundentafel ausgewiesen sind, mindestens „ausreichend“ lauten und

2.

die Prüfungsnoten im berufsbezogenen Prüfungsbereich mindestens „ausreichend“ lauten und

3.

in Bildungsgängen, in denen die Fachhochschulreife integrativ erworben wird, die Endnoten mindestens „ausreichend“ lauten.

(4) Der Prüfling hat die Prüfung und den Bildungsgang nicht bestanden, wenn die Endnote

1.

in einem Prüfungsfach oder Fach „ungenügend“ oder

2.

in mehr als einem Prüfungsbereich „mangelhaft“ oder,

3.

soweit dies in der jeweiligen Schulartenverordnung geregelt ist, in einem Sperrfach oder Sperrlernfeld oder in der praktischen Prüfung „mangelhaft“ oder „ungenügend“ lautet.

(5) Der Prüfling hat, ausgenommen in den Fällen des Absatzes 4 oder soweit in besonderen Prüfungsvorschriften keine abweichenden Bestimmungen enthalten sind, die Prüfung auch bestanden und den Bildungsgang abgeschlossen, wenn

1.

im Block Ausbildungsleistung die Bedingungen des § 29 Absatz 1 Satz 1 bezogen auf die Endnoten entsprechend erfüllt sind und

2.

im Block Prüfungsleistung eine „mangelhaft“ lautende Endnote in einem Prüfungsbereich durch eine mindestens „befriedigend“ lautende Endnote in einem anderen Prüfungsbereich oder in der praktischen Prüfung ausgeglichen wird,

3.

in Bildungsgängen, in denen die Fachhochschulreife integrativ erworben wird, eine „mangelhaft“ lautende Endnote in einem schriftlichen Prüfungsfach zum Erwerb der Fachhochschulreife durch eine mindestens „befriedigend“ lautende Endnote in einem anderen schriftlichen Prüfungsfach zum Erwerb der Fachhochschulreife ausgeglichen wird.

(6) Nach Abschluss der Beratung teilt die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses den Prüflingen das Ergebnis der Prüfung und des Bildungsganges mit. Prüflinge, die die Prüfung und/oder den Bildungsgang nicht bestanden haben, erhalten zusätzlich eine schriftliche Mitteilung.

 


Abkürzung Fundstelle Diesen Link können Sie kopieren und verwenden, wenn Sie immer auf die gültige Fassung der Vorschrift verlinken möchten:
http://www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de/jportal/?quelle=jlink&query=BBiSchPrV+SH+%C2%A7+34&psml=bsshoprod.psml&max=true


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