Schnellnavigation

Steuerleiste | Navigation | Suche | Inhalt

Logo der Landesregierung Schleswig-Holstein - Zum Landesportal (Öffnet im neuen Fenster)

Landesvorschriften und Landesrechtsprechung


Suche

Erweiterte Suche Tipps und Tricks

Alle Dokumente

Suchmaske und Trefferliste maximieren
 


Hinweis

Dokument

  in html speichern drucken pdf Dokument Ansicht maximierenDokumentansicht maximieren
Einzelnorm
Aktuelle Gesamtausgabe
Blättern zur vorhergehenden Norm Blättern im Gesetz Blättern zur nachfolgenden Norm
Amtliche Abkürzung:HZVO
Fassung vom:07.07.2020
Gültig ab:15.07.2020
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Schleswig-Holstein
Gliederungs-Nr:221-28-4
Landesverordnung über die Kapazitätsermittlung, die Curricularwerte, die Festsetzung von
Zulassungszahlen, die Auswahl von Studierenden und die Vergabe von Studienplätzen
(Hochschulzulassungsverordnung - HZVO)
Vom 4. Dezember 2019
§ 43
Zulassungsantrag, Ausschluss vom Verfahren

(1) Der Zulassungsantrag muss

1.

für das Sommersemester bis zum 15. Januar,

2.

für das Wintersemester 2020/2021 bis zum 20. August 2020 und für die folgenden Wintersemester bis zum 15. Juli

bei der Hochschule eingegangen sein (Ausschlussfristen). Für jedes Vergabeverfahren ist ein gesonderter Antrag zu stellen.

(2) Es kann ein Zulassungsantrag je Hochschule gestellt werden. Ein Zulassungsantrag ist die Kombination aus einem Studiengang und einer Hochschule, wobei ein Studiengang auch aus einer Verbindung mehrerer Teilstudiengänge bestehen kann. Hilfsanträge sind nicht zulässig. Der Zulassungsantrag kann nach Ablauf der Fristen nach Absatz 1 nicht mehr geändert werden.

(3) Im Zulassungsantrag für das erste Fachsemester hat die Bewerberin oder der Bewerber anzugeben, ob sie oder er

1.

für den gewählten Studiengang im Zeitpunkt der Antragstellung an einer deutschen Hochschule als Studentin oder Student eingeschrieben ist,

2.

bereits an einer deutschen Hochschule ein Studium abgeschlossen hat oder als Studentin oder Student eingeschrieben war, gegebenenfalls für welche Zeit.

(4) Stellt eine Bewerberin oder ein Bewerber mehrere Zulassungsanträge, wird nur über den letzten fristgerecht eingegangenen entschieden. Anträge, die nach dieser Verordnung ergänzend zum Zulassungsantrag gestellt werden können, sind mit dem Zulassungsantrag zu stellen.

(5) Die Hochschule bestimmt die Form des Zulassungsantrags und der Anträge nach Absatz 4 Satz 2. Sie bestimmt auch die Unterlagen, die den Anträgen mindestens beizufügen sind, sowie deren Form. Sie ist nicht verpflichtet, den Sachverhalt von Amts wegen zu ermitteln. Wird eine elektronische Form bestimmt, werden Bewerberinnen und Bewerber, die glaubhaft machen, dass ihnen die Kommunikation über das Webportal der Hochschule nicht möglich ist, durch die Hochschule unterstützt. Bestimmt die Hochschule, dass der Zulassungsantrag elektronisch über das Webportal der Hochschule übermittelt und zusätzlich das ausgedruckte und unterschriebene Antragsformular der Hochschule, ergänzende Anträge und die erforderlichen Unterlagen in Papierform bei der Hochschule eingehen müssen, gilt für die elektronische Übermittlung und den Zugang des Antragsformulars, der ergänzenden Anträge und der erforderlichen Unterlagen in Papierform die Ausschlussfrist nach Absatz 1. Die Hochschule kann den Bewerberinnen und Bewerbern eine Nachfrist einräumen, um den Zulassungsantrag und ergänzende Anträge zu vervollständigen, soweit der Verfahrensablauf dies noch zulässt. Bei der elektronischen Übermittlung hat die Hochschule unter Anwendung von Verschlüsselungsverfahren dem jeweiligen Stand der Technik entsprechende Maßnahmen zu treffen, die die Vertraulichkeit und Unversehrtheit der Daten gewährleisten. Die Hochschule kann Einzelheiten, insbesondere eine Verpflichtung zur elektronischen Antragstellung, durch Satzung regeln.

(6) Wer die Bewerbungsfristen nach Absatz 1 versäumt oder den Zulassungsantrag nicht formgerecht mit den erforderlichen Unterlagen stellt, ist vom Vergabeverfahren ausgeschlossen.

(7) Fällt das Ende einer Ausschlussfrist auf einen Sonntag, gesetzlichen Feiertag oder Sonnabend, endet die Frist mit dem Ablauf des entsprechenden Tages und verlängert sich nicht bis zum Ablauf des nächstfolgenden Werktages.

(8) Bei der Vergabe von Studienplätzen in Örtlichen Vergabeverfahren und Anmeldeverfahren kann die Hochschule gegen Erstattung der entstehenden Kosten die von der Stiftung angebotenen Dienstleistungen nach § 7 Absatz 1 des Hochschulzulassungsgesetzes in Verbindung mit Artikel 4 Absatz 1 des Staatsvertrags in Anspruch nehmen. Die Hochschule kann am DoSV teilnehmen sowie die Stiftung damit beauftragen, im Namen der Hochschule Zulassungsanträge entgegenzunehmen und zu prüfen sowie Bescheide (Zulassungs-, Rückstellungs- und Ablehnungsbescheide sowie Ausschlussbescheide) zu erstellen und zu versenden. Soweit die Hochschule am Serviceverfahren der Stiftung teilnimmt, finden die Vorschriften des Abschnitts 4 des zweiten Teils entsprechende Anwendung, soweit in den Absätzen 9 und 10, in § 25 oder in § 26 nichts anderes bestimmt ist.

(9) Nimmt die Hochschule am DoSV teil, muss der Zulassungsantrag im örtlichen Vergabeverfahren über das Webportal der Hochschule oder, soweit die Hochschule dies zulässt, über das Webportal der Stiftung bis zum Ablauf der in Absatz 1 genannten Fristen eingegangen sein (Ausschlussfristen); im Übrigen bleibt Absatz 5 unberührt. Je Hochschule sind im DoSV zwei Zulassungsanträge zulässig; die Hochschulen können durch Satzung bestimmen, dass mehr als zwei Anträge gestellt werden können. Bei der Bewerbung für ein Zweitstudium ist ein Zulassungsantrag zulässig.

(10) Die Hochschulen können in Studiengängen, die in das DoSV einbezogen sind, anstelle eines Nachrückverfahrens gemäß § 45 Absatz 2 ein Nachrückverfahren entsprechend § 26 Absatz 6 durch die Stiftung durchführen lassen.

 


Abkürzung Fundstelle Diesen Link können Sie kopieren und verwenden, wenn Sie immer auf die gültige Fassung der Vorschrift verlinken möchten:
http://www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de/jportal/?quelle=jlink&query=HSchulZulV+SH+%C2%A7+43&psml=bsshoprod.psml&max=true


Blättern zur vorhergehenden Norm Blättern im Gesetz Blättern zur nachfolgenden Norm