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Amtliche Abkürzung:ExternenPVO
Fassung vom:06.03.2019
Gültig ab:30.04.2019
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Schleswig-Holstein
Gliederungs-Nr:223-9-233
Landesverordnung über die Prüfung zum Erwerb des Ersten allgemeinbildenden
Schulabschlusses und des Mittleren Schulabschlusses durch Personen ohne Schulbesuch
sowie Schülerinnen und Schüler nicht staatlich anerkannter Ersatzschulen
(ExternenPVO)
Vom 6. Juli 2018

§ 7
Schriftliche Prüfung

(1) Die schriftliche Prüfung erfolgt in den Fächern Deutsch, Mathematik und in der ersten Fremdsprache. Die Aufgaben werden durch das für Bildung zuständige Ministerium gestellt.

(2) In der ersten Fremdsprache besteht die schriftliche Prüfung aus einem schriftlichen Teil und einem praktischen Teil mit Aufgaben zur mündlichen Sprachkompetenz. Anstelle der Arbeit in der ersten Fremdsprache kann für Prüflinge, deren Herkunftssprache nicht Deutsch ist, auch eine Arbeit in einer anderen Fremdsprache zugelassen werden, sofern die Voraussetzungen für eine Aufgabenstellung im zentralen Verfahren gegeben sind und geeignete Lehrkräfte als Korrektorinnen oder Korrektoren zur Verfügung stehen. Ist eine schriftliche Prüfung in der Herkunftssprache beim Erwerb des Ersten allgemeinbildenden Schulabschlusses nicht möglich, weil die Voraussetzungen nach Satz 2 nicht erfüllt werden, kann das für Bildung zuständige Ministerium den Prüfling von der Prüfung befreien, wenn andernfalls eine unzumutbare Härte zu befürchten wäre. Mit der Befreiung von der Prüfung entfällt die Festlegung einer Endnote in der ersten Fremdsprache.

(3) Bei Vorlage eines anerkannten Fremdsprachen-Zertifikats auf der Niveaustufe B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen: Lernen, lehren, beurteilen (GERR) für den Mittleren Schulabschluss oder auf der Niveaustufe A2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen: Lernen, lehren, beurteilen (GERR) für den Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss entfällt die Prüfung in der ersten Fremdsprache.

(4) Die Arbeitszeit für die schriftlichen Arbeiten beträgt ungeachtet der Vorbereitungszeit jeweils 135 Minuten.

(5) Die schriftlichen Arbeiten werden von der Prüferin oder dem Prüfer und einer weiteren Lehrkraft, die die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses hierzu bestellt hat, eigenständig beurteilt und benotet. Stimmen die Benotungen nicht überein, setzt die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses die Note fest. Bei der Festsetzung der Note der schriftlichen Prüfung gemäß Absatz 2 Satz 2 können fachkundige Prüferinnen und Prüfer, die nicht Lehrkräfte sind, in Verantwortung einer Lehrkraft mit der Lehrbefähigung für eine moderne Fremdsprache mitwirken.

(6) Bei Prüfungen an nicht staatlich anerkannten Ersatzschulen erfolgt eine Erstkorrektur durch eine Lehrkraft der Ersatzschule. Die Zweitkorrektur wird durch eine Lehrkraft einer weiterführenden allgemein bildenden öffentlichen Schule durchgeführt. Bei unterschiedlicher Benotung setzt die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses die Note fest.

(7) Der Prüfungsausschuss kann die Prüfung bereits nach Abschluss der schriftlichen Prüfung für nicht bestanden erklären, wenn sich aus den schriftlichen Arbeiten ergibt, dass die Prüfungskandidatin oder der Prüfungskandidat die Prüfung nicht mehr bestehen kann.

 


Abkürzung Fundstelle Diesen Link können Sie kopieren und verwenden, wenn Sie immer auf die gültige Fassung der Vorschrift verlinken möchten:
http://www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de/jportal/?quelle=jlink&query=H%2FRSchulNSchPrV+SH+%C2%A7+7&psml=bsshoprod.psml&max=true


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