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Einzelnorm
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Amtliche Abkürzung:ExternenPVO
Fassung vom:08.05.2020
Gültig ab:20.04.2020
Gültig bis:30.07.2023
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Schleswig-Holstein
Gliederungs-Nr:223-9-233
Landesverordnung über die Prüfung zum Erwerb des Ersten allgemeinbildenden
Schulabschlusses und des Mittleren Schulabschlusses durch Personen ohne Schulbesuch
sowie Schülerinnen und Schüler nicht staatlich anerkannter Ersatzschulen
(ExternenPVO)
Vom 6. Juli 2018

§ 14b
Erwerb des Ersten allgemeinbildenden Schulabschlusses und des Mittleren Schulabschlusses
im Schuljahr 2019/20 teilweise oder ganz ohne schriftliche Abschlussprüfungen

(1) Wird im Schuljahr 2019/20 durch Entscheidung des für Bildung zuständigen Ministeriums teilweise oder ganz auf die Durchführung oder die Berücksichtigung schriftlicher Prüfungen verzichtet, werden der Erste allgemeinbildende Schulabschluss und der Mittlere Schulabschluss auf der Grundlage der Ergebnisse aus schriftlichen und mündlichen Prüfungen oder aus nur mündlichen Prüfungen zuerkannt.

(2) Um die Fächer der nicht erfolgten schriftlichen Prüfungen im Abschluss berücksichtigen zu können, dürfen Anzahl und Fächer der mündlichen Prüfungen nach Vorgabe des für Bildung zuständigen Ministeriums von dem sonst üblichen Prüfungsverfahren abweichen. Zum Erwerb des Ersten allgemeinbildenden Schulabschlusses können einheitlich zusätzlich verpflichtend Prüfungen in den Fächern Deutsch und Mathematik vorgesehen werden; eine zusätzliche Prüfung in der ersten Fremdsprache kann auf Antrag des Prüflings erfolgen. Zum Erwerb des Mittleren Schulabschlusses können einheitlich zusätzlich verpflichtend eine Prüfung in der ersten Fremdsprache sowie die Prüfungen in Deutsch und Mathematik als Ersatz für die schriftlichen Prüfungen vorgesehen werden. Es kann für jedes Fach nur eine Prüfung stattfinden.

(3) Das für Bildung zuständige Ministerium gibt die erforderlichen Vorgaben zur Durchführung des Prüfungsverfahrens bekannt. Soweit es zum Schutz der Gesundheit der Prüflinge sowie der Prüferinnen und Prüfer zwingend erforderlich ist, können mündliche Prüfungen auch unter Einsatz geeigneter informationstechnischer Übertragungsverfahren durchgeführt werden, in denen sich Prüflinge sowie Prüferinnen und Prüfer gegenseitig in Echtzeit sehen und hören können.

(4) § 1 bis § 5, § 7 Absatz 2 Satz 3 und 4, § 10 und § 11, § 12 Absatz 1, 2 und 4 sowie § 14 Absatz 1 finden entsprechende Anwendung, wobei die Vorschriften zur Abschlussprüfung hinsichtlich durchgeführter schriftlicher Prüfungen unverändert Anwendung finden. § 9 findet für jede nicht durchgeführte schriftliche Prüfung mit der Maßgabe Anwendung, dass in den schriftlichen Prüfungsfächern die Ergebnisse der ersatzweise durchgeführten mündlichen Prüfungen berücksichtigt werden; die Anlagen gemäß § 9 Absatz 7 sind in einer den Anforderungen gemäß Satz 1 in Verbindung mit Absatz 1 und 2 angepassten Fassung zu verwenden.

 


Abkürzung Fundstelle Diesen Link können Sie kopieren und verwenden, wenn Sie immer auf die gültige Fassung der Vorschrift verlinken möchten:
http://www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de/jportal/?quelle=jlink&query=H%2FRSchulNSchPrV+SH+%C2%A7+14b&psml=bsshoprod.psml&max=true


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