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Amtliche Abkürzung:KapVO-LK
Fassung vom:25.09.2018
Gültig ab:26.10.2018
Gültig bis:29.02.2020
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Schleswig-Holstein
Gliederungs-Nr:2030-16-14
Landesverordnung über die Einstellung in den Vorbereitungsdienst der Lehrerinnen und Lehrer
(Kapazitätsverordnung Lehrkräfte - KapVO-LK)
Vom 24. April 2012

§ 2
Bewerbungsverfahren

(1) In das Auswahlverfahren werden nur die Bewerberinnen und Bewerber einbezogen, die nach den beamten- und laufbahnrechtlichen Vorschriften zugelassen werden können.

(2) Die Bewerbungen müssen

1.

für den Einstellungstermin 1. Februar eines Jahres jeweils bis zum 1. Oktober des Vorjahres,

2.

für den Einstellungstermin 1. August eines Jahres jeweils bis zum 1. April des Jahres

beim für Bildung zuständigen Ministerium vorliegen.

(3) Bis zur Einführung eines Online-Bewerbungsverfahrens ist die Bewerbung auf besonderem Bewerbungsbogen unter Beifügung der geforderten Unterlagen abzugeben. Der Bewerbung sind beizufügen

1.

ein unterschriebener Lebenslauf,

2.

die Geburtsurkunde, soweit die Angaben nicht in Nummer 3 enthalten sind,

3.

gegebenenfalls die Heiratsurkunde oder Lebenspartnerschaftsurkunde und die Geburtsurkunden der Kinder,

4.

das Schulabschlusszeugnis oder die Hochschulzugangsberechtigung,

5.

Zeugnisse über Lehramtsprüfungen oder andere als Einstellungsvoraussetzung anerkannte Prüfungsleistungen gemäß der §§ 10 - 17 Lehrkräftebildungsgesetz Schleswig-Holstein vom 15. Juli 2014 (GVOBl. Schl.-H. S. 134); bis zum Einstellungstermin sind die entsprechenden Nachweise gegebenenfalls zu vervollständigen,

6.

ein Nachweis über die Staatsangehörigkeit,

7.

ein Nachweis über ausreichende deutsche Sprachkenntnisse, soweit die Hochschulzugangsberechtigung nicht an einer deutschsprachigen Schule erworben wurde,

8.

eine Erklärung über etwaige Vorstrafen oder schwebende Ermittlungs- oder Strafverfahren,

9.

gegebenenfalls Bescheinigungen über abgeleisteten Wehrdienst, zivilen Ersatzdienst oder Freiwilligendienste sowie eine Fremdsprachenassistenztätigkeit,

10.

gegebenenfalls eine Bescheinigung über die Schwerbehinderteneigenschaft,

11.

gegebenenfalls eine Erklärung über die gewünschten Fächer während der Ausbildung.

Bewerberinnen und Bewerber, die zu den Bewerbungsterminen nach Absatz 2 die geforderten Unterlagen nicht vollständig vorgelegt haben, können nicht am weiteren Auswahlverfahren teilnehmen; sie können aber im Rahmen der Restplatzvergabe (§ 9) berücksichtigt werden. Unterlagen

1.

zur Beurteilung eines Härtefalles (§ 4),

2.

zur Errechnung einer Wartezeit (§ 6) oder

3.

über die der unterrichtlichen Tätigkeit förderlichen Kenntnisse und Erfahrungen (§ 7)

werden nur berücksichtigt, wenn sie bis zum Bewerbungsstichtag vorgelegt werden. Zeiten nach Nummer 2 (Wartezeit) und Nummer 3 (förderliche berufspraktische Kenntnisse) werden nur in dem Umfang berücksichtigt, wie sie vor dem Bewerbungsstichtag entstanden sind.

(4) Bis zur Einführung eines Online-Bewerbungsverfahrens sind Erstbewerbungen in elektronischer Form ausgeschlossen; Wiederholungsbewerbungen können durch elektronische Post erfolgen.

(5) Nach Einführung eines Online-Bewerbungsverfahrens müssen die Bewerberinnen und Bewerber die geforderten Unterlagen bis zum Bewerbungsstichtag nach Absatz 2 im Rahmen des Online-Bewerbungsverfahrens auf elektronischem Weg eingereicht haben. Nach Zustellung eines Einstellungsangebotes müssen die Bewerberinnen und Bewerber innerhalb von zehn Tagen eine beglaubigte Kopie des Hochschul- oder Fachhochschulzeugnisses beim für Bildung zuständigen Ministerium vorlegen. Wird diese Frist versäumt, verfällt das Einstellungsangebot und der Ausbildungsplatz wird erneut vergeben.

 


Abkürzung Fundstelle Diesen Link können Sie kopieren und verwenden, wenn Sie immer auf die gültige Fassung der Vorschrift verlinken möchten:
http://www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de/jportal/?quelle=jlink&query=LKKapVO+SH+%C2%A7+2&psml=bsshoprod.psml&max=true


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