Schnellnavigation

Steuerleiste | Navigation | Suche | Inhalt

Logo der Landesregierung Schleswig-Holstein - Zum Landesportal (Öffnet im neuen Fenster)

Landesvorschriften und Landesrechtsprechung


Suche

Erweiterte Suche Tipps und Tricks

Alle Dokumente

Suchmaske und Trefferliste maximieren
 


Hinweis

Dokument

  in html speichern drucken pdf Dokument Ansicht maximierenDokumentansicht maximieren
Einzelnorm
Aktuelle Gesamtausgabe
Blättern zur vorhergehenden Norm Blättern im Gesetz Blättern zur nachfolgenden Norm
Amtliche Abkürzung:SbStG-DVO
Fassung vom:23.06.2020
Gültig ab:01.01.2020
Gültig bis:21.12.2021
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Schleswig-Holstein
Gliederungs-Nr:B 2170-2-1
Landesverordnung über stationäre Einrichtungen
nach dem Selbstbestimmungsstärkungsgesetz
(SbStG-Durchführungsverordnung - SbStG-DVO)
Vom 23. November 2011

§ 12
Fachkräfte in stationären Einrichtungen
nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch

(1) In Einrichtungen für Menschen mit Behinderung im Sinne der Eingliederungshilfeverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 1. Februar 1975 (BGBl. I S. 433), zuletzt geändert durch Artikel 13 des Gesetzes vom 27. Dezember 2003 (BGBl. I S. 3022), gilt § 11 Abs. 1 Satz 1 bis 3 entsprechend. Eine angemessene Anwesenheit von Fachkräften auch für die Nachtwache oder Nachtbereitschaft ist sicherzustellen.

(2) Fachkräfte in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung sind insbesondere

1.

staatlich anerkannte

a)

Erzieherinnen und Erzieher,

b)

Heilerziehungspflegerinnen oder Heilerziehungspfleger sowie Heilerzieherinnen oder Heilerzieher,

c)

Heilpädagoginnen oder Heilpädagogen,

d)

Sozialarbeiterinnen oder Sozialarbeiter,

e)

Sozialpädagoginnen oder Sozialpädagogen,

f)

Rehabilitationspädagoginnen oder Rehabilitationspädagogen,

g)

Pflegefachfrauen oder Pflegefachmänner

h)

Gesundheits- und Krankenpflegerinnen oder Gesundheits- und Krankenpfleger sowie

2.

Pädagoginnen oder Pädagogen mit abgeschlossenem Studium.

3.

Darüber hinaus werden

a)

Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen oder Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger,

b)

Beschäftigungs-, Arbeits- und Ergotherapeutinnen oder Beschäftigungs-, Arbeits- und Ergotherapeuten,

c)

Familienpflegerinnen oder Familienpfleger,

d)

Altenpflegerinnen oder Altenpfleger,

e)

Physiotherapeutinnen oder Physiotherapeuten,

f)

Logopädinnen oder Logopäden,

g)

Personen, die ein abgeschlossenes Studium in den Fachrichtungen Pflege, Musiktherapie, Psychologie oder in vergleichbaren Studiengängen nachweisen können,

in dem Umfang den Fachkräften zugerechnet, in dem sie nach der Konzeption der Einrichtung und nach der Funktions- und Stellenbeschreibung sowie entsprechend ihrer Qualifikation in dem Aufgabenfeld Betreuung, Förderung, Therapie oder Pflege eingesetzt werden.

(3) Bei Abschlüssen, die nicht in den vorangehenden Absätzen genannt sind, entscheidet die zuständige Behörde auf Antrag des Einrichtungsträgers, ob die betreffende Person als Fachkraft eingesetzt werden kann. Eine vor Inkrafttreten dieser Verordnung durch die zuständige Behörde erfolgte Zuordnung als Fachkraft bleibt bestehen.

 


Abkürzung Fundstelle Diesen Link können Sie kopieren und verwenden, wenn Sie immer auf die gültige Fassung der Vorschrift verlinken möchten:
http://www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de/jportal/?quelle=jlink&query=SbStGDV+SH+%C2%A7+12&psml=bsshoprod.psml&max=true


Blättern zur vorhergehenden Norm Blättern im Gesetz Blättern zur nachfolgenden Norm