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Gericht:Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein 1. Kammer
Entscheidungsdatum:15.01.2019
Aktenzeichen:1 Sa 334/18
ECLI:ECLI:DE:LARBGSH:2019:0115.1SA334.18.00
Dokumenttyp:Urteil
Quelle:juris Logo
Normen:§ 133 BGB, § 157 BGB, § 389 Abs 1 BGB
 

Leitsatz

1. Gegen die Wirksamkeit einer arbeitsvertraglichen Vereinbarung, nach der der Bereitschaftsdienst am Wochenende durch die Gewährung eines Tages Freizeitausgleichs ausgeglichen wird, bestehen keine rechtlichen Bedenken.
2. Ebenfalls rechtlich unbedenklich ist es, wenn die Ableistung einer Woche nächtlicher Rufbereitschaft ebenfalls durch einen Tag Freizeitausgleich ausgeglichen wird.
3. Tatsächlich erbrachte Arbeitsleistungen in der Rufbereitschaft sind gesondert zu vergüten. Für die gerichtliche Geltendmachung muss der Arbeitnehmer vortragen, in welchen Zeiten er tatsächlich gearbeitet hat.
4. Die Aufrechnung mit einer Bruttoforderung gegenüber einer Bruttoforderung ist unzulässig.

 


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