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Gericht:LG Itzehoe 7. Zivilkammer
Entscheidungsdatum:21.01.2020
Aktenzeichen:7 O 294/18
ECLI:ECLI:DE:LGITZEH:2020:0121.7O294.18.00
Dokumenttyp:Urteil
Quelle:juris Logo
Normen:§ 906 Abs 1 S 2 BGB, § 906 Abs 1 S 3 BGB, § 1004 Abs 1 BGB, § 1004 Abs 2 BGB, § 4 BImSchG ... mehr
 

Leitsatz

Der Beweis, dass die von einer Windenergieanlage verursachten Lärmimmissionen ein bestimmtes ( ortübliches) Maß nicht überschreiten, kann nicht ausschließlich durch Langzeitmessungen des Sachverständigen geführt werden.
Es kann auch die Zuverlässigkeit der Gutachten, die dem Genehmigungsbescheid nach § 4 BlmSchG zugrunde lagen, mit sachverständiger Hilfe überprüft werden.
Ergibt sich danach zur Überzeugung des Gerichts, dass physikalisch mit hinreichender Gewissheit ausgeschlossen werden kann, dass die von einer Windenergieanlage ausgehenden Lärmemissionen am schutzbedürftigen immissionen ein Maß von vorliegend 45 dB (A) überschreiten könnten, sind weitere ( Langzeit-) Messungen des Sachverständigen zur Überprüfung dieser Tatsachenbehauptung nicht erforderlich.

 


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