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Vorschrift
Normgeber:Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung
Erlassdatum:27.08.2019
Fassung vom:27.08.2019
Gültig ab:01.01.2019
Gültig bis:31.12.2022
Quelle:Wappen Schleswig-Holstein
Gliederungs-Nr:6621.52
 

Zum Hauptdokument : Richtlinien für die Förderung einer markt- und standortangepassten sowie umweltgerechten Landbewirtschaftung (MSUL) als Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“



Anlage 2



Anforderungen an die förderfähige
Technik zum Ausbringen flüssiger
Wirtschaftsdünger gemäß Ziffer 9



Als förderfähige Ausbringungsverfahren werden Verfahren anerkannt, die den flüssigen Wirtschaftsdünger direkt in den Boden bzw. unter den Grünland- oder mehrjährigen Ackerfutterpflanzenbestand einbringen. Hierzu zählen insbesondere



Schleppschuhverteiler,


Injektionsverfahren,


Güllegrubber und


Güllescheibenegge.


Definition für verschiedene Verteiler



1.
Schleppschuhverteiler


Ablage des flüssigen Wirtschaftsdüngers im obersten Bodenbereich,


Ausbringaggregat als Kufe oder Scheibe,


Druckbelastung (Feder oder hydraulisch) der Kufe oder Scheibe zum besseren Anritzen des Bodens,


seitlicher Abstand zwischen den Schleppkufen oder Scheiben weniger als 25 cm,


exakte Führung der Kufen oder Scheiben zur gleichmäßigen Einhaltung des Abstandes.


2.
Injektion


Einarbeitung des flüssigen Wirtschaftsdüngers in den Boden,


Ausbringung über Schleppschläuche und direkte Einarbeitung mit Bodenbearbeitungsgerät, das am Güllewagen angebaut ist,


Ausbringung über Schleppschläuche, die den flüssigen Wirtschaftsdünger hinter den Zinken eines am Güllewagen angebauten Bodenbearbeitungsgerätes direkt in den Boden leiten.


3.
Güllegrubber


Bearbeitung des Bodens mit Grubberzinken oder Hohlscheiben,


Einarbeitung des flüssigen Wirtschaftsdüngers über die an den Grubberzinken angeordneten Schläuche unmittelbar in die vom Grubberschar gezogene Erdrinne in den Boden,


dabei zurückfallende, aufgelockerte Erde deckt den ausgebrachten flüssigen Wirtschaftsdünger sogleich ab.


4.
Güllescheibenegge


Bearbeitung des Bodens mit der am Güllefass angebauten Scheibenegge,


Einbringung des flüssigen Wirtschaftsdüngers über die angebrachten Schläuche jeweils unmittelbar bei der Ausbringung direkt in den Boden.


Die Ausbringung der flüssigen Wirtschaftsdünger durch Maschinenringe, Lohnunternehmer oder Fremdgeräte ist durch Belege nachzuweisen. Neben den sonst üblichen Angaben muss der Beleg folgende Angaben enthalten:



1.
Datum der Ausbringung des flüssigen Wirtschaftsdüngers,


2.
Menge des ausgebrachten flüssigen Wirtschaftsdüngers (m3),


3.
Verfahren der Ausbringung,


4.
Fläche, auf der der flüssige Wirtschaftsdünger ausgebracht wurde (ha).


 


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